Langjährige Mitglieder des THC wurden geehrt: Vorsitzender Werner Schröer (rechts) und sein Stellvertreter Axel Münch (links) überreichten die Urkunden an (von links) André Witte, Dieter Diekmann, Siegfried Klose und Jannis Busemann. Foto: Araann ChristophEs läuft rund beim Turn- und Handballclub (THC) Westerkappeln. Darin sind sich die Mitglieder einig. „Unser Verein ist sowohl wirtschaftlich als auch organisatorisch gut aufgestellt – was vor allem den vielen Ehrenamtlichen zu verdanken ist, die für ihrer ausgezeichnete Arbeit kein Geld verlangen. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, stellte THC-Vereinsvorsitzender Werner Schröer gleich zu Anfang der Jahreshauptversammlung fest.

Der Mitgliederbestand sei konstant geblieben, der Verein erfreut sich momentan 652 Mitglieder „von denen die Hälfte zur Jugend gehört“, sagt Schröer stolz mit Verweis auf die gleichbleibende Beliebtheit des Breitensportclubs bei der Westerkappelner Jugend.

Der THC sei ein leistungsorientierter Sportverein, der aber auch normalen Sport und Gesundheitssport anbiete, betonte Schröer. „Wir können jedem etwas bieten.“

Eine konstante Aufwärtsentwicklung verzeichnet die Radsportabteilung. Ihr gehören momentan 98 Frauen und Männer an. Und nur für den THC sind sie zusammen rund 800 000 Kilometer geradelt, was ungefähr 20 Mal rund um den Globis entspricht. Ab diesem Jahr soll es auch ein Rennteam mit fünf Mitgliedern geben.

Die Zusammenarbeit mit der hiesigen logopädischen Praxis Dialog sowie mit der AWO, der AWO-Kindertagesstätte und der Grundschule Am Bullerdiek entwickele sich gut. „Bestes Beispiel dafür ist die Inklusion, die wir schon seit Jahrzehnten aktiv leben und in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern umsetzen“, meinte Schröer. So sei der Inklusive Familientag, der vergangenes Jahr in der Dreifachsporthalle veranstaltet wurde, ein großer Erfolg gewesen. „Das werden wir bestimmt dieses Jahr wiederholen und wir hoffen natürlich auf noch mehr Beteiligung“, sagte Schröer.

In diesem Jahr gibt es überdies ein Novum im Verein. Zum ersten Mal bietet der THC ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an. Dieses soll im September starten.

Die Gymnastik- und Gesundheitssportabteilungen meldeten ebenfalls konstante Teilnehmerzahlen in den Gruppen, vor allem sollen weitere Gruppen gebildet werden, etwa für Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben oder unter Demenz oder Parkinson leiden.

Die Handballabteilung des THC ist bei den männlichen Mannschaften gut aufgestellt. Die männliche und die weibliche A-Jugend spielen erfolgreich in Kooperation mit dem TuS Bramsche. Einziges Manko sei eine fehlende weibliche Jugendmannschaft. Daran woll der Verein für die Zukunft intensiv arbeiten, hieß es.

Sorgenkind ist auch im vergangenen Jahr wieder die Abteilung für Judo und Selbstverteidigung gewesen. Die Judo-Abteilung habe sich ein wenig erholt, allerdings fehlten Mitglieder im Alter zwölf Jahren und aufwärts. So gibt es beim THC keine Judoka mehr, die etwa bei Wettkämpfen mitmachen könnten. Ebenso beklagt die Selbstverteidigungsgruppe den Schwund vieler Mitglieder; zwei Gruppen mussten aufgelöst werden. Auch an dieser Baustelle will der Verein arbeiten.

Erfreulicher war für den Vorstand bei der Jahreshauptversammlung die Ehrung langjähriger Mitglieder. So sind André Witte, Jannis Busemann, Almuth Stiegemeyer und Hedwig Rieger seit zehn Jahren beim THC. Dieter Diekmann, Siegfried Klose und Uwe Moldenhauer sind für ihre 40jährige Mitgliedschaft geehrt worden. Alle Jubilare durften sich über eine Urkunde und einen „Westerkappelner Taler“freuen.

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