Hier sind die Spielberichte nach Spieldatum abgelegt

Spielbericht vom finalen Aufstiegsturnier zur Oberliga Nordsee

der männl. A-Jugend

 

15.06.2002

Teilnehmende Mannschaften:OHV AurichTSG Hatten-SandkrugHSG NordhornHSG DelmenhorstHSG Neuenburg/Bockhorn

THC Westerkappeln

 

Verletzungsprobleme beim THC:

Jan-Marten Schulte: Knieverletzung, nicht mitgefahren

Jan Althaus: Fußverletzung, konnte nur mit Schmerzen spielen

Spiel 1: HSG Nordhorn - THC                              12:13

Ziel war es, die "Klatsche" von Nordhorn (2. Rd. WEL Quali.) auszumerzen und es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen. Zunächst war das Spiel ausgeglichen, wobei die Nordhorner Schwierigkeiten mit der 4:2-Deckung hatten. Kurz vor der Halbzeit setzte sich Nordhorn dann aber erwartungsgemäß leicht ab beim Stand von 4:7. Ein Tor erzielte der THC noch vor der Halbzeit. Die Motivierung und Anfeuerung der Mannschaft in der Halbzeit zeigte dann ihre Wirkung. Nordhorn setzte nicht ab, im Gegenteil der THC holte auf und ging in der 17. Min. sogar mit 11:9 in Führung. Am Ende gelang ein etwas glücklicher aber mit dem Team absolut verdienter Sieg.

 Spiel 2: THC - TSG Hatten-Sandkrug                             11:11

Mit Hatten-Sandkrug wartete ein weiterer Favorit auf den Aufstieg. Doch völlig überraschend verlor Hatten-Sandkrug das erste Spiel gegen Delmenhorst. Das Spiel war jederzeit ausgeglichen. Die offensive Deckung störte den THC nicht so wie üblich. Beim Stand von 5:5 wurden die Seiten gewechselt. In der 15. Min. geriet der THC nach einem verworfenen 7m Strafwurf mit 8:10 in Rückstand. Aber eine Energieleistung sorgte für 3 THC Tore in Folge. Doch eine Min. vor Spielende musste der THC noch den Ausgleich hinnehmen. Der letzte Angriff brachte nicht mehr den Siegtreffer. Nach den Vermutungen und Prognosen vor dem Turnier hätte jedoch niemand der Mannschaft diesen Zwischenstand zugetraut. Man war bei den vorderen Teams dabei.

 Spiel 3: HSG Neuenburg/Bockhorn - THC                      12:12

 Neuenburg/Bockhorn gehörte für den THC zu den schlagbaren Mannschaften. Dennoch zeigte sich schon der erste Kräfteverschleiß. Keine der Mannschaften konnte sich absetzen. Erst in der 16. Min. gelang dem THC ein 2-Tore-Vorsprung. Es deutete vieles auf einen Sieg hin, doch der Gegner glich in der 18. Min. postwendend aus. Etwas unglücklich ging die Partie unentschieden aus. Trotz seiner Verletzung machte Jan Althaus sein bestes Spiel und erzielte 6 der 12 Tore. Man sah jedoch, dass die Kräfte offensichtlich schwanden.

 Spiel 4: THC - OHV Aurich                                               9:13

Schon in der Vorwoche verlor der THC gegen Aurich. Die Revanche klappte nicht. Bis kurz vor der Pause war die Partie aber ausgeglichen. Zur Pause lag der THC 5:7 zurück und hatte nicht den Ball, was Aurich zum 3-Tore-Vorsprund nutzte. Der THC hatte nicht mehr die Kraft, das Spiel erneut "umzubiegen". Man verlor am Ende 9:13.

 Spiel 5: HSG Delmenhorst - THC                                    11:15

Nur bei einem utopisch hohen Sieg hatte der THC noch die Chance sich zu qualifizieren. Der Kräfteverschleiß war aber erkennbar zu hoch. Zur Pause lag die Mannschaft mit 2:8 zurück. Danach ging es um Schadensbegrenzung und um Wahrung des guten Spiels vorher. Das gelang in der 2. Halbzeit. Delmenhorst schaltete einen Gang zurück und bis zum Ende kam der THC auf 11:15 heran, wobei man zu keinem Zeitpunkt den Gegner gefährden konnte.

 Trainer Holger Helmich: Trotz des Leistungsabfalls bleibt ein positiver Eindruck von der Mannschaft. Mit dem Spieler-Material kann man nicht mehr erwarten, sie sind an ihre Grenze gegangen und darüber hinaus. Zum "Wunder" reichte es allerdings knapp nicht. Aber die Etablierten haben wir geärgert und für einige Diskussionen gesorgt, das ist es doch, was wir wollten. Nächstes Jahr sind wir in der Oberliga, wenn die Mannschaft zusammenbleibt. Jetzt ist erst mal 2 Wochen Handball-Frei.


Spielberichte der männl. A Jgd des THC Westerkappeln

Qualifikation zur Oberliga Nordsee 1. Runde

Teilnehmende Mannschaften:HSG WilhelmshavenOHV AurichHSG VarelVfL Löningen

HSG Neuenburg/Bockhorn

THC Westerkappeln

Die Mannschaft rehabilitierte sich für die mäßige Leistung beim Turnier in Nordhorn vor 2 Wochen. Sie spielte diszipliniert, kämpferisch und mit vollem Einsatz. Darüber hinaus musste die Mannschaft 2 Hiobsbotschaften verarbeiten und wegstecken. Vor Turnierbeginn verletzte sich Jan-Marten Schulte beim Aufwärmen am Knie. Er konnte nur im ersten Spiel mitwirken. Jan Althaus verletzte sich dann im zweiten Spiel am Fußgelenk, so dass er danach nur noch unter Schmerzen und sporadisch mitspielen konnte. Dennoch bereitete er mehrere Szenen für seine Mitspieler vor. Beide sind normalerweise Stammspieler. Danach mussten die B-Jugendlichen einspringen und Verantwortung übernehmen. Sie machten ihre Sache gut und übernahmen Verantwortung, was zum Abschneiden der Mannschaft absolut positiv beitrug. Matthias Reiser hat insbesondere im Angriff eine starke Leistung abgeliefert. Er übernahm immer wieder Verantwortung und kam von Rechtsaußen und Rückraum-Rechts immer wieder zu Torerfolgen.

Spiel 1:

THC - HSG Varel                            11:7

HSG Varel mußte auch einen wichtigen Spieler verletzungsbedingt ersetzen. Bis zur 14. Minute verlief das Spiel ausgeglichen beim Stand von 7:7. Doch danach erzielten die Vareler kein Tor mehr und der THC zog trotz Manndeckung auf 11:7 davon.

Spiel 2:

VfL Löningen - THC                                   9:11

Die Mannschaft erwischte einen miserablen Start. Nachdem 4 hundertprozentige Torchancen vergeben wurden, stand es nach 7 Min. 0:5. Erst in der 9. Min. erzielte der THC das erste Tor. Zur Halbzeit stand es 2:7. Vorher war klar, dass eigene Fehler vom Gegner eiskalt bestraft werden. Eine Deckungsumstellung auf offensive 3:3-Deckung und ein Appell an die Ehre der Mannschaft führten zu einer gegensätzlich verlaufenden zweiten Halbzeit. Löningen produzierte Fehler über Fehler im Angriff und der THC holte Tor um Tor auf. In der 16. Min. war der Ausgleich zum 8:8 geschafft. Am Ende gewann man mit 11:9, was zur Verärgerung des Trainers der gegnerischen Mannschaft beitrug.

Spiel 3

HSG Wilhelmshaven - THC                                   10:8

In der ersten Halbzeit kam der THC wiederum nicht ins Spiel. Es wurde wieder mit einer offensiven Deckung gegen die wurfgewaltigen Rückraumspieler des Gegners gespielt. Man kam zwar zu Ballgewinnen, die aber nicht zu eigenen Toren genutzt wurden. Die großen Spieler des Gegners ließen in der defensiven 6:0-Deckung keine THC Tore aus dem Rückraum zu. Zur Halbzeit stand es 2:6. Der Kraftakt aus Spiel 2 ließ sich gegen den späteren Sieger nicht wiederholen. Nach 15 Min. keimte beim Stand von 6:8 kurz Hoffnung, doch es blieb beim 2-Tore Rückstand.

 Spiel 4

THC - OHV Aurich                          6:10

Bis zur Halbzeit verlief das Spiel sehr ausgeglichen. Es stand 5:6. Doch nach der Halbzeit machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar, der THC erzielte nur noch ein Tor und verlor etwas unter Wert mit 6:10, wobei klar war, dass die Qualifikation für die zweite alles entscheidende Runde geschafft war.

 Spiel 5

HSG Neuenburg/Bockhorn- THC                                      10:11

Das Spiel hatte für beide Mannschaften keinerlei Bedeutung mehr, sie waren für die zweite Runde qualifiziert. Alles sah nach einer deutlichen Niederlage für den THC aus. Halbzeitstand war 3:7. Wiederum waren zwei völlig verschiedene Halbzeiten zu sehen. Der THC holte Tor um Tor auf und erzielte in der letzten Spielminute 3 Tore zum 11:10 Sieg. Das letzte Tor war äußerst kurios. Torwart Florian Ostendorf erzielte mit einem direkt verwandelten Torabwurf Sekunden vor Ende das entscheidende Tor.


12.05.02

THC-Damen spielten zu unkonzentriert

Mit einer 13:28-Niederlage die Saison beendet

Es war ein Spiel, das wohl den kompletten Saisonverlauf noch einmal spiegeln sollte: Nach einer guten Anfangsphase verlor die Damenmannschaft des THC Westerkappeln auch die letzte Bezirksligapartie zu Hause gegen die HSG Grönegau-Melle deutlich mit 13:28. Ebenso hoffnungsreich begann die Saison mit Spielen, in denen der THC trotz einiger Niederlagen zeigte, dass er als Aufsteiger eigentlich in der Liga mitspielen kann, doch irgendwann kam vollends der Einbruch und es folgte eine Pleite nach der anderen. Die erste Viertelstunde waren die beiden Teams gleichwertig. Mit einer kompakten Abwehrreihe erkämpften sich die Westerkappelner eine 5:4-Führung. Danach führten allerdings Unkonzentriertheiten zu Abspielfehlern, für die sich die Gäste mit Tempogegenstößen bedankten. So lag die HSG zur Halbzeitpause mit 13:6 in Front. THC-Trainer Frank Twiehaus forderte für die zweite Hälfte mehr Konzentration und Druck in der Offensive. Beides ließen die Westerkappelner jedoch auch in den nächsten 30 Minuten vermissen. Die Gäste nutzten die Schwächen zum weiteren Führungsausbau. So beendeten die Gastgeber die erfolglose Saison mit einer deutlichen 13:28-Niederlage. Unterm Schlussstrich bleibt dem THC der vorletzte Tabellenplatz mit 4:48 Punkten, das schlechteste Torverhältnis und hoffentlich eine lehrreiche Erfahrung aus einem Jahr Bezirksliga, die das Team in der Kreisoberliga wieder stärken sollte - dann allerdings nicht mehr mit Frank Twiehaus auf der Trainerbank. Voraussichtlich wird sich der THC bei der Trainerfrage auf eine vereinsinterne Lösung einigen.


05.05.02

THC mit schwacher Trefferquote

14:29-Niederlage in Neuenhaus / Uelsen

Mit einer guten Deckungsarbeit eine 14:29-Niederlage kassiert. Erneut lag das Problem der Damenmannschaft des THC Westerkappeln im Angriffsspiel. Zwar erspielte sich der THC in der Bezirksligapartie in Neuenhaus / Uelsen gute Chancen, doch diese wurden nicht in Zählbares umgesetzt. Die Gastgeber nutzten diese Schwäche, um ein schnellen Offensivspiel aufzuziehen. Mit einer 6:0-Deckung machte der THC den Gastgebern das Leben eigentlich schwer. Nur selten konnte die Westerkappelner Abwehrreihe erfolgreich überwunden werden. Doch es kam ebenso selten dazu, dass der THC seine Abwehrleistung überhaupt unter Beweis stellen konnte, denn wie schon in vielen Spielen zuvor lag die Schwäche der Gäste im Angriff und hieß "Chancenauswertung". Aus einer schwachen Trefferquote resultierten viele Konterchancen für Neuenhaus / Uelsen, die sich nicht zweimal bitten ließen. Von Anfang an setzten also die Gastgeber die Westerkappelner mit einem schnellen Offensivspiel unter Druck.Das Bild sollte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht mehr ändern, obwohl der THC im Angriff eigentlich phasenweise zeigte, dass er es doch kann. So bald Bewegung ins Spiel kam, konnten sich die Gäste Lücken in der gegnerischen Deckung erspielen, doch diese Laufbereitschaft zeigten die Westerkappelner zu selten, vor allem die Bewegung ohne Ball ließ der THC oft vermissen. So reihte sich auch dieses Spiel mit einem 14:29-Endstand in die Reihe der hohen Niederlagen ein.


24.03.02THC-Herren müssen weiter kämpfen

Vorletzter mit einem Punkt Rückstand

Mit einem 21:15-Auswärtssieg gegen den TV Wellingholz-hausen kam die erste Herrenmannschaft des THC Westerkappeln in der Tabelle der Kreisoberliga bis auf einen Punkt an den TV heran. Jetzt gilt es in den drei noch bevorstehenden Saisonspielen Kampfgeist zu beweisen.

"Wir hatten uns vorgenommen, dieses Spiel schnell zu beginnen", so lautete die Taktik von THC-Trainerin Uta Pabst. In den ersten Minuten gelang es den Westerkappelnern auch, diese Worte in die Tat umzusetzen. Mit 2:0 gingen sie in Führung. Doch die Stärke zu Beginn des Spiels ließ langsam nach, so dass Wellingholzhausen vier Treffer in Folge gelangen. Die THC-Spieler fingen sich allerdings wieder schnell und verbuchten zur Halbzeitpause einen 11:7-Vorpsrung. Zu Beginn des zweiten Durchgangs drohte die Partie noch einmal zu kippen, als die Gastgeber zum 12:12 ausglichen, doch die Westerkappelner zeigten, wer in der Begegnung die Oberhand behalten sollte: "Von da an gaben wir das Spiel nicht mehr aus der Hand", beschreibt Trainerin Pabst. Schließlich durfte auch noch ein Akteur des TV auf Grund von drei Zeitstrafen frühzeitig duschen gehen. Am Ende fiel das Ergebnis mit dem 21:15-Sieg für Westerkappeln schließlich deutlich aus. Drei Spiele bleiben dem THC noch, um den Abstieg aus der Kreisoberliga zu verhindern. Durch den Erfolg liegt er mit nur einem Punkt Rückstand hinter Wellingholzhausen auf dem vorletzten Platz. Uta Pabst hofft auf großen Kampfgeist ihrer Mannschaft: "Für uns bedeutet dies nun weiter zu kämpfen. Die Moral ist auf einem gesunden Level."


24.02.02

Spielbericht männliche B-Jugend Weser-Ems-Liga

HSG Neuenburg/Bockhorn - THC

Nach den herben Niederlagen in den vergangenen 2 Spielen war es wichtig, nicht an die Spiele zu denken, sondern die gegenwärtige Aufgabe zu gestalten und neues Selbstvertrauen zu bekommen. Doch der Beginn des Spiels verlief so wie die letzten 2 Spiele. Die Mannschaft agierte im Angriff wieder zu unkonzentriert, überhastet abgeschlossene Torwürfe prägten den Beginn des Spiels. Dementsprechend konnte man sich nicht entscheidend absetzen und führte in der 20. Minute nur mit einem knappen 11:10 - Vorsprung. Bis zu diesem Zeitpunkt zeigten die Schützlinge von Trainer Holger Helmich auch ein schwaches Deckungsverhalten, so dass der Gegner immer wieder zu einfachen Toren kam. Eine Wende brachten erst die letzten 5 Minuten der 1. Halbzeit, in denen der THC seine Chancen nutzte und den Vorsprung auf 15:11 ausbaute. Die Worte des Trainers in der Halbzeitpause schienen ihre Wirkung gezeigt zu haben. Endlich traten die Spieler als Mannschaft auf, spielten den Ball im Angriff so lange, bis sich eine Chance ergab und agierten in der Deckung einiges aggressiver als zu Beginn des Spiels. Der Gegner wurde konsequent in seinem Spielaufbau gestört, was zur Folge hatte, dass die Neuenburger in der 2. Halbzeit nur 5 Tore warfen. Am Ende verbuchten die B-Junioren einen ungefährdeten 26:16 - Erfolg. Die nächste Woche ist die Woche der Wahrheit denn die B-Jugend hat 4 Spiele in 8 Tagen zu absolvieren. Am 03.03.2002 ist um 14:45 der OHV Aurich zu Gast in Westerkappeln, ein Sieg sollte hier Pflicht sein. Am 05.03.2002 gilt es dann, alle Kräfte zu mobilisieren, denn der jetzige Tabellenzweite Hatten/Sandkrug kommt um 19:30 nach Westerkappeln. Die Mannschaft verlor am letzten Wochenende gegen den TV Neerstedt und ist damit nur Zweiter. Um sich eine letzte Chance auf die Meisterschaft in der B-Jugend zu bewahren, ist ein Sieg für die Sandkruger Pflicht. Aber auch die Westerkappelner gehen hoffentlich hochmotiviert in das Spiel, gilt es doch, sich für die knappe Niederlage im Hinspiel zu revanchieren. Am 07.03.2002 muss die B-Jugend nach Delmenhorst reisen. Die Mannschaft ist für den THC noch unbekannt, da es sich erst um das Hinspiel handelt, welches zu Beginn der Saison verlegt wurde. Am 10.03.2002 kommt es zum Prestigeduell gegen die HSG Nordhorn. Hoffentlich kann die Mannschaft die souveräne Leistung aus dem Hinspiel wiederholen und 2 Punkte aus Nordhorn mit nach Hause nehmen.


17.02.02

Spielbericht männliche B-Jugend

 THC - TV Neerstedt

Absolut lust- und ideenlos agierte am vergangenen Wochenende die männliche B-Jugend des THC Westerkappeln gegen den Tabellenzweiten aus Neerstedt. Der THC fand nicht zu seinem Spiel und verlor mit 23:33. Die Niederlage zeichnete sich bereits zu Beginn des Spiels ab, als der THC bereits nach 10 Minuten mit 1:5 in Rückstand geriet. Dies aber nicht, weil der Tabellenführer etwa zu stark war und seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Vielmehr hatten die Spieler des THC keine Ideen im Angriff und agierten zu harmlos in der Deckung. Die Neerstedter kamen so immer wieder zu einfachen Toren, die bei aggressiverer Spielweise durch den Gastgeber hätten verhindert werden können. Während der gesamten ersten Halbzeit liefen die Gastgeber diesem hohen Rückstand in der Anfangsphase hinterher. Zur Pause lagen sie mit 9:16 zurück. Auch eine Ansprache des Trainers in der Halbzeit brachte nicht die erhoffte Wendung. Es gelang den Spielern des THC nicht, den Rückstand von 8 Toren aufzuholen. Die Gastgeber ließen die Köpfe hängen und gaben sich in dieser Phase bereits auf. Die Neerstedter dagegen machten ihr Spiel und bauten den Vorsprung sogar noch aus. Zeitweise führten die Gäste mit 12 Toren. Am Ende gewann Neerstedt mit 23:33. Besonders enttäuscht zeigte sich nach dem Spiel der Trainer. Die Spieler des THC haben in einigen Phasen des Spiels gezeigt, dass sie mit den eingeübten Spielkonzeptionen Erfolg haben können. Warum diese dann aber nur selten gezeigt wurden, war ihm unverständlich. Erschreckend war, dass die Spieler schon früh das Spiel verschenkt haben und in der 2. Halbzeit kein Aufbäumen gegen die Niederlage zu erkennen war.

Am nächsten Sonntag spielt der THC auswärts gegen Neuenburg/ Bockhorn. Das Hinspiel konnte zwar mit 23:16 gewonnen werden, dennoch kann der THC in dieser Verfassung nicht als Favorit in das Spiel gehen. Eine deutliche Leistungssteigerung ist nötig, um einen Sieg mit nach Hause zu nehmen.


09.12.01

Der THC wurde deklassiert

 14:31-Niederlage gegen den Tabellenfüher

 Nur 20 Minuten in der ersten Halbzeit hielt die Damenmannschaft des THC Westerkappeln mit dem Tabellenführer aus Neuenhaus/Uelsen mit - das war zu wenig. In der zweiten Hälfte brach der THC vollends ein und verlor mit 14:31.

Zunächst sah es nach einer ausgeglichenen Partie aus. Die Gäste versuchten zwar ihr schnelles Spiel aufzuziehen, doch der THC setzte sich mit seiner ganzen Kraft zur Wehr. So wirkte der Angriff der Emsländer eher gegen die kompakte Abwehr eher statisch. Folglich hielt sich der Spielstand in der Waage. Erst gegen Ende der ersten Hälfte schlichen sich Fehler bei den Westerkappelnern ein. Mit Tempogegenstößen und präzisen Würfen aus dem Rückraum erhöhte Neuenhaus/Uelsen den Vorsprung. Mit einem 9:14-Rückstand gingen die THC-Spieler in die Kabine. Dort verbreitete Trainer Frank Twiehaus noch Optimismus und schien noch nicht zu ahnen, was seinem Team nach dem Seitenwechsel bevorstand. Denn im zweiten Durchgang knüpften die Gastgeber da an, wo sie vor der Halbzeitpause aufgehört hatten. Der Unterschied zwischen der Tabellenspitze und dem Tabellenkeller offenbarte sich immer deutlicher. Die Abspielfehler des THC häuften sich, Torchancen wurden nicht genutzt und den Gästen standen Tür und Tor weit offen. Wieder überzeugten sie mit schnellen Angriffen und platzierten Würfen. Drei Minuten vor Abpfiff zappelte der Ball zum 30. Mal im Westerkappelner Netz. Am Ende blinkte ein enttäuschendes 14:31 auf der Anzeigentafel.


18.11.01

THC zeigte keinen Kampfgeist

 25:11 - deutlicher Ausgang des Lokalderbys

 "Wir wollen gewinnen, und Westerkappeln muss gewinnen", beurteilte Dietmar Schwafertz, Trainer der ersten Herrenmannschaft der Handballspielgemeinschaft Lotte, die Ausgangssituation von dem mit Spannung erwarteten Lokalderby gegen den THC Westerkappeln. Auch THC-Trainerin Uta Pabst versicherte im Vorfeld: "Die Jungs sind heiß." Doch von der hohen Motivation bekamen die Westerkappelner Anhänger in der Wersener Sporthalle nicht viel zu sehen: Nach einer knappen ersten Halbzeit verlor der THC mit 11:25.

 Westerkappeln wollte mit einer defensiven Abwehr und einem schnellen Angriffsspiel beginnen. Dietmar Schwafertz waren zunächst einfache Tore wichtig, die den THC unter Zugzwang setzen sollten. Entscheidend sei für sein Team die Chancenauswertung, die er in den vergangenen Spielen oft kritisieren musste, die bei dieser Partie aber eher ein Problem für die Westerkappelner darstellte. In der ersten Halbzeit führten alleine drei Siebenmeter der Gäste nicht zum Torerfolg. Die HSG hingegen war besonders auf der linken Halbposition erfolgreich. Zur Halbzeit führten aber die Lotteraner mit 9:7. Im zweiten Durchgang kamen langsam kleine Nicklichkeiten auf. Innerhalb von fünf Minuten mussten drei THC-Spieler und ein HSG-Akteur auf Grund einer Zeitstrafe auf der Bank Platz nehmen. Die Gastgeber nutzten das Überzahlspiel und erhöhten bis zur 41. Spielminute den Vorsprung auf 14:8. "Es war gar kein Kampfgeist mehr zu sehen", kommentierte Uta Pabst. Von ihrem Team sah sie nur noch einen einfallslosen Angriff und eine Abwehr ohne Gegenwehr. "Die spielen wie Anfänger", beurteilte sie. Lotte bedankte sich mit zahlreichen Kontern und gewann am Ende verdient mit 25:11. Dementsprechend unterschiedlicher Laune zeigten sich die beiden Trainer nach der Begegnung. "Es war eine Katastrophe. Es spielten nur Individualisten ohne ein manschaftliches Zusammenspiel. Ich bin enttäuscht", erklärte Uta Pabst. Dietmar Schwafertz ließ hingegen verlauten: "Wir waren die spielbestimmende Mannschaft, und dass wir verdient gewonnen haben, steht außer Frage."


11.11.01

Eine Niederlage wie jede andere

Schwache Abwehr und langsamer Angriff

21:25-Niederlage - beginnt nach dem ersten Saisonsieg gegen den SV Eversburg vor zwei Wochen für die erste Herrenmannschaft des THC Westerkappeln eine neue Durststrecke? Am Sonntag verloren die Westerkappelner vor heimischem Publikum gegen den die dritte Vertretung des Osnabrücker Sportclub. Kritik übte THC-Trainer Uta Pabst sowohl am Angriffsspiel als auch an der Deckungsarbeit.

 Das erste, was Uta Pabst zur Partie sagte: "Das Spiel verlief, wie alle bisher", denn: In der Deckung wurde nicht konsequent angepackt, und der Angriff war wie so oft durch unsichere Abspiele, zu schnelle Abschlüsse und ungenutzte Torchancen geprägt. Allgemein wurde der Ball zu langsam durchgespielt. Der OSC hingegen überwand die Westerkappelner Abwehr mit schnellen Anspielen an den Kreis und wandelte die Torchancen auch in Zählbares um. Die Fehler der Gastgeber wurde zur Pause mit einem 9:12-Rückstand bestraft. Nach dem Seitenwechsel setzte Uta Pabst in der Abwehr eine Manndeckung auf den stärksten Spieler der Osnabrücker an, doch auch weiterhin offenbarte die Westerkappelner Defensive große Schwächen. Im Angriff gelang es zwar dann einige Male, durch ein schnelles Spiel Treffer zu erzielen, dennoch zeigte sich die Trainerin nicht zufrieden: "Es kamen kaum Würfe aus der zweiten Reihe. Ich habe das Gefühl, hier traut sich niemand." So war der OSC am Ende die stärkere Mannschaft, die den THC mit 21:25 besiegte. Nun erwarten das Team mit großer Spannung das kommende Wochenende. Am Samstag treten die Westerkappelner das Lokalderby in Lotte an.

 

Abstimmungsprobleme in der Abwehr

 19:24-Auswärtsniederlage für den THC

 Bei vier verworfenen Siebenmetern darf sich wohl keiner der Damenmannschaft des THC Westerkappeln über die 19:24-Niederlage gegen den SV Rasensport Osnabrück beschweren. Neben ungenutzten Torchancen unterstrichen eine schwache THC-Abwehr und viele Konter der Gastgeber die schwache Auswärtsleistung der Westerkappelner.

 Mit 0:1 ging der THC in Führung - es sollte die einzige im ganzen Spiel bleiben. Bereits zehn Minuten später lagen die Osnabrücker mit 6:2 in Front. Es zeigten sich immer wieder Abstimmungsprobleme in der Abwehr, so dass sich für die Gastgeber große Lücken ergaben. Im Angriff konnten die Westerkappelner die gegnerische Abwehr einige Mal überwinden, nutzten aber nicht die sich ergebenen Torchancen. Diese ungenutzten Möglichkeiten führten wiederum zu Tempogegenstößen des SV, die Trainer Frank Twiehaus in der Halbzeit (6:10) besonders ärgerten: "Wenn wir geworfen haben, traben wir so langsam zurück. Das sind die Tore, die uns weh tun." Ebenso kritisierte er die schwache Abwehrleistung. Doch in Durchgang zwei sah das Bild zunächst nicht sehr verändert aus, der Rückstand blieb konstant. Erst ab der 44. Minute nutzten die THC-Spieler im Angriff die Lücken konsequent und verhinderten damit die Konter. Die zwei Tore beim Stand von 14:16 hätten noch aufgeholt werden können, doch wieder brachen die Westerkappelner ein. Mit einer schnellen Offensive machten die Osnabrücker den 24:19-Erfolg perfekt. In der kommenden Woche erwartet den THC das Lokalderby gegen die HSG Lotte.


04.11.01

Ein Tor in der zweiten Hälfte

7:17 - enttäuschende Leistung des THC

 "Wir hatten Pech bei den Torchancen", erklärte Uta Pabst, Trainerin der ersten Herrenmannschaft des THC Westerkappeln. Doch wenn die THC-Herren in der zweiten Halbzeit nur ein Tor werfen und von den insgesamt sieben Treffern vier durch Siebenmeter und nur zwei aus dem direktem Spiel heraus erzielen, kann es nicht nur am mangelndem Glück gelegen haben. Mit 7:17 verabschiedeten sich die Westerkappelner aus der Halle der Handballspielgemeinschaft Grönegau Melle.

 Nach Pabsts Ansicht begann das Spiel recht gut, wobei Unkonzentriertheiten vermehrt zu Fehlpässen geführt haben. Zwar gelang im Angriff auf Grund eines mangelnden Zusammenspiels "so gut wie gar nichts", doch die Deckung stand kompakt. So haben sich bis zur Pause beide Mannschaften in Bezug auf die Offensive nicht mit Ruhm bekleckert. Uta Pabst kritisierte wie schon in der vergangenen Partie gegen Eversburg Unsportlichkeiten der Gegner, die schon früh mit einer roten Karte bestraft wurden. Beim 6:6-Halbzeitstand wurden schließlich die Seiten gewechselt. "In der zweiten Hälfte dachte ich, es wäre noch alles drin, aber die Mannschaft brach wieder vollends ein", zeigte sich die Trainerin enttäuscht. Das THC-Team konnte lediglich noch ein Siebenmetertor erzielen. Doch auch nach der 7:17-Niederlage will Uta Pabst noch nicht resignieren: "Ich weiß, die Jungs können das besser." Und wieder bleibt die Hoffnung auf ein besseres Spiel in der kommenden Woche gegen den Osnabrücker SC, bevor dann das Lokalderby gegen die HSG Lotte ansteht.

 

Druckvolles Spiel nur über 30 Minuten 

THC-Damen verlieren 18:20 in eigener Halle

 "Wir müssen dem Gegner auf dem Spielfeld zeigen, was wir wollen" - phasenweise setzte die Damenmannschaft des THC Westerkappeln diese Forderung vom Coach Frank Twiehaus gut um. Doch im Heimspiel der Bezirksliga gegen den Sportverein Hellern gab es auch immer wieder Einbrüche des THC, der sich für die 18:20-Niederlage an die eigene Nase packen muss.

 Die ersten Minuten waren die Westerkappelner mit ihren Gedanken offensichtlich noch nicht beim Spielgeschehen. Die Folge war ein 1:5-Rückstand. Doch binnen weniger Augenblicke entwickelte der THC einen großen Kampfgeist und zog von nun an ein mannschaftlich geschlossenes Spiel auf. Eine sichere Abwehr und ein schneller Angriff führten bald den Ausgleich herbei. Bis zur Halbzeit hatten die Gastgeber die Osnabrücker gut im Griff und konnten sogar mit einer 12:10-Führung in die Pause gehen. Auch für die zweite Halbzeit war sich Twiehaus sicher, dass nur durch ein druckvolles Spiel die Führung verteidigen könnte. Das bestätigten die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel. Die Westerkappelner knüpften da an, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten und erhöhten auf 15:11. Doch nur zehn Minuten hielt das "Powerplay" des THC an, dann war wieder die Stunde der Gäste geschlagen, die mit vier Kontern zum 17:17 ausglichen. In der nun folgenden hektischen Phase zeigte Westerkappeln große Unsicherheiten und hatte dem SV Hellern schließlich nichts mehr entgegenzusetzen. Selbst ein Überzahlspiel auf Grund einer Zeitstrafe für die Gäste konnte die 18:20-Niederlage nicht verhindern. 


28.10.01

THC feiert ersten Sieg

Motivation für die Zukunft

Eine glückliche und zufriedene Trainerin der ersten Herrenmannschaft des THC Westerkappeln zeigte sich am Sonntag Nachmittag in der Westerkappelner Sporthalle: Uta Pabst verkündete stolz: "Sieg, Sieg, Sieg!" Mit einem 23:14-Sieg gegen den SV Eversburg waren die ersten beiden Saisonpunkte gesichert.

 Schon vor dem Spielanpfiff war Uta Pabst optimistisch gestimmt, denn zum ersten mal in dieser Saison konnte sie mit einer kompletten Mannschaftsbesetzung aus dem Vollen schöpfen. Aber erst nach einigen anfänglich üblichen vergebenen Torchancen fand der THC zu einem geschlossenen Mannschaftsspiel. Als nur schwer überwindbar erwies sich für die Eversburger Gäste die defensiv eingestellte THC-Abwehr. Erst in der zweiten Halbzeit bereitete ein Spieler des SV den Westerkappelnern größere Probleme. Zuvor wechselten die Mannschaften bei einer 8:4-Führung der Gastgeber die Seiten. Im Angriff erfreuten Uta Pabst erfolgreiche Spielzüge, jedoch ärgerte sich die Trainerin über von Seiten der Gegner ausgehende Auseinandersetzung, die auch die Schiedsrichter als sehr unsportlich bewerteten und folglich zwei Spieler von Eversburg mit der roten Karte frühzeitig zum Duschen schickten. Die sich aus dem Überzahlspiel und Kontern ergebenen Chancen wurden vom THC allerdings nicht konsequent ausgenutzt - zu frühe Abschlüsse brachten nicht den gewünschten Erfolg. Trotzdem gelang den Westerkappelnern der überlegene 23:14-Sieg. Für die Zukunft zeigt sich Uta Pabst nun sehr zuversichtlich: "Die Motivation ist jetzt da und ich denke, es hat allen wieder Spass gemacht, zu gewinnen."


14.10.01

"Mehr Würfe aus dem Rückraum"

 Herrenmannschaft mit erneuter Niederlage

 "Wir haben nach der Halbzeitpause wieder einmal das Spiel aus der Hand gegeben", ärgerte sich Uta Pabst, Trainerin der ersten Herrenmannschaft des THC Westerkappeln, erneut über eine Niederlage. Mit 19:25 verlor der THC auswärts gegen die Spielvereinigung Gaste-Hasbergen.

 Und Uta Pabst hat allen Grund, sich zu ärgern: Denn in den ersten 30 Minuten zeigten sich die Westerkappelner, dass sie es können: Die konsequente 6:0-Deckung konnte das Angriffsspiel der Gastgeber gut unterbinden. Auch in  der Offensive gab es für die Trainerin zunächst nicht allzu viel zu kritisieren. Die Chancen wurden herausgespielt, auch wenn es nicht zur Führung reichte. Beim Pausenpfiff lag Westerkappeln nur knapp mit 9:10 zurück. Im zweiten Durchgang schlichen sich jedoch wieder unnötige Fehler in der Deckung ein, für die sich Gaste- Hasbergen bedankte. Im Westerkappelner Angriff vermisste Uta Pabst mehr Würfe aus dem Rückraum und musste mit ansehen, wie ihre Mannschaft fünf sichere Torchancen nicht in Zählbares umsetzte.  Zudem ließ sich das THC-Team kurzfristig von der gegnerischen Hektik anstecken. So war wieder die zweite Halbzeit ausschlaggebend für die 19:25-Niederlage. Die Trainerin konnte aber trotzdem noch Lob verteilen: "Herausragend war Robert Jacob sowohl in der Deckung als auch im Angriff mit zehn Toren und Lutz Kreyenbrock im Tor." Ihr Fazit aus dem Spiel lautete: "Wir müssen einfach mehr aus dem Rückraum bringen und werden im Training das Hauptaugenmerk darauf richten." 


10.10.01

Herzschlagfinale mit gutem Ende

 THC-Damen besiegen Dodesheide mit 13:12

Auch wenn es knapp wurde, die Damenmannschaft des THC Westerkappeln konnte sich zwei Punkte in der Bezirksliga sichern. Mit 13:12 besiegte der THC nach einem Herzschlagfinale zu Hause den SSC Dodesheide. Damit beendeten die Westerkappelner ihre Niederlagenserie.

 Von Anfang an wollte THC-Trainer Frank Twiehaus sein Team kämpfen sehen. Die Mannschaft begann auch mit einem guten Auftakt und war den Gästen eigentlich überlegen. Doch dies schlug sich während der ganzen ersten Halbzeit nicht im Ergebnis nieder. Nach einer 4:1-Führung der Westerkappelner kam Dodesheide wieder näher heran. 7:5 lautete der Halbzeitstand, der Coach Twiehaus noch gar nicht zufrieden stellte: "Das Spiel hat nichts damit zu tun, was wir können. Wir passen uns dem Tempo der Gegner an." Für den zweiten Durchgang forderte er mehr Flexibilität für das Angriffsspiel. Gesagt, aber nicht getan: In der Offensive zeigte sich ein ideenloser THC, der durch einen Siebenmeter und einen Konter des SSC den Ausgleich 7:7 zum  hinnehmen musste. Erst in der 43. Minute wachten die Westerkappelner wieder auf und zogen zehn Minuten lang ein schnelles Spiel auf. Belohnt wurde es mit einem in den Köpfen der Spieler schon sicher geglaubten 13:7-Vorsprung. Die Abwehr wurden danach auf Kosten einer schrumpfenden Führung vernachlässigt. Dodesheide witterte noch einmal die letzte Chance und warf wenige Sekunde vor Spielende noch das 13:12.  Doch aus Westerkappelner Sicht ertönte rechtzeitig der Abpfiff, so dass sie zum zweiten Mal in dieser Saison jubeln durften. 


03.10.01

In der Bezirksliga muss gekämpft werden

Vierte Saisonniederlage der THC-Damen

 Wieder hat es nicht sollen sein: Die vierte Saisonniederlage kassierte am Sonntag die Damenmannschaft des THC Westerkappeln. Mit 18:22 verlor der THC zu Hause gegen den SV Sparte Werlte. Ausschlaggebend war die erste Halbzeit, in der Trainer Frank Twiehaus jeglichen Siegeswillen vermisste. Die Anfangsminuten sprachen wahrlich nicht für eine Wiedergutmachung der Westerkappelner für die zwei hohen Niederlagen in Bissendorf und in Dalum. In der neunten Spielminute lag der THC bereits mit 1:5 zurück. Gegen die einfachen Angriffskombinationen und Konter der Gäste zeigte Westerkappeln kaum Gegenwehr. Erst nach einer Viertelstunde rappelten sich die Gastgeber so langsam auf und starteten eine kleine Aufholjagd, die aber nicht lange andauern sollte. Werlte war in der ersten Halbzeit das klar stärkere Team, das mit mehr Biss an die Sache ging und verdient mit einem 7:14 Vorsprung in die Kabine ging. Dort erwartete die THC-Damen ein Coach, der lautstark seine Verärgerung über die Vorstellung äußerte: "Das ist eine Bezirksligamannschaft, die niedergekämpft werden muss. Wir müssen dem Gegner zeigen, wo es langgeht, aber im Moment zeigt uns der Gegner, wo es langgeht. Das Potential steckt in euch, ihr müsst es nur herausholen." Nach dem Seitenwechsel zeigte sich, dass diese Ansprache nötig war, um den THC wachzurütteln. Von nun an präsentierte sich eine geschlossene Mannschaft, die sich noch nicht aufgegeben hatte. Der Vorsprung wurde kleiner, aber auch die Zeit lief den Westerkappelnern davon. Bis auf vier Tore konnte der Rückstand aufgeholt werden. Hätten drei Siebenmeterchancen noch zusätzlich zum Torerfolg geführt, wäre es noch einmal knapp geworden. Doch so hatte der THC zum vierten Mal in Folge das Nachsehen.


26.09.01

Trotz Rückstand nicht aufgesteckt

THC: Herrenmannschaft verliert klar mit 20:30

Ihr erstes Saisonspiel bestritt die I. Herrenmannschaft des THC Westerkappeln am Mittwoch abend. In der Kreisoberligapartie trat das Team auswärts gegen die zweite Mannschaft des TUS Bramsche an und verlor deutlich mit 20:30.

Die ersten 15 Minuten brauchte der THC um Abspielfehler abzustellen. Durch das langsame Umschalten von Angriff auf Abwehr boten die Westerkappelner dem TUS mehrfach die Chance zu Kontern, die zum Torerfolg führten. Die von THC-Trainerin Uta Pabst vorgegebene defensive Deckung wurde nicht konsequent genug gespielt und Bramsche nutzte die Lücken vor allem über die Anspiele zum Kreisläufer. So wechselten die Teams bei einem 7:18-Pausenstand die Seiten. Die zweite Halbzeit verlief für den THC besser, der zweite Halbzeitstand von 12:13 zeigt es. Den Westerkappelnern gelang es nun auch "zweite Wellen" zum Konter mit Torerfolg zu starten. Die gegnerische Mannschaft aus Bramsche war individuell und körperlich stärker, ließ aber - mit dem immer noch großen Vorsprung im Rücken - gegen Ende der Partie nach. Der THC konnte, auch dank der guten Torhüterleistung von Lutz Kreienbrok, zwar aufholen, trotzdem hieß es beim Abpfiff 20:30 für den TUS Bramsche. "Trotz des Rückstandes haben wir nicht aufgesteckt und versucht, uns immer weiter zu steigern. Ich freue mich ganz besonders über diese Einstellung, denn sie ist die Grundlage um uns in der Saison zu festigen und zu unserem Spiel zu finden", resümierte Trainerin Uta Pabst nach der Begegnung. 

Die Tore für den THC warfen: Frank Twiehaus (7), Thorsten Schulte (5), Robert Jacob (3), Markus Kröner, Carsten Schulze (jeweils 2), Harald Möllenkamp (1). 

Das nächste Spiel der I. Herrenmannschaft findet am Mittwoch, den 03. Oktober 2001 in heimischer Halle gegen den Osnabrücker SC II statt. Anpfiff ist um 14:30Uhr.


08/09.09.01

THC verschlief zehn Minuten

 Unnötige Niederlage in Schüttorf

In jeder Halbzeit zehn Minuten verschlafen und zwanzig Minuten gekämpft - unterm Schlussstrich sollte das nicht reichen: Mit 21:24 verlor die Damenmannschaft des THC Westerkappeln auswärts gegen den FC Schüttorf 09. Besonders den nicht genutzten Chancen sollte der THC am Ende noch nachtrauern.

 In der Anfangsphase sah es nach zunächst nach einer deutlichen Niederlage für die Westerkappelner aus, die sich mit einem kleinen Spielerkader auf den Weg nach Schüttorf gemacht haben. Den Gastgebern gelangen immer wieder einfache Tore gegen die  Westerkappelner Abwehr. Bis der THC langsam besser ins Spiel fand, lag er bereits mit sieben Toren zurück. Doch mit einer kämpferischen Leistung holten die Gäste bis zum Halbzeitpfiff wieder auf ein Tor auf und wechselten mit einem 11:12-Rückstand die Seiten. Doch im zweiten Durchgang sollte wieder eine zehnminütige Einbruchphase der Westerkappelner folgen. Der FC machte diese Schwäche zu seinem Vorteil und baute den Vorsprung auf fünf Tore aus. Erst dann wachte der THC wieder auf und musste sich erneut herankämpfen. Doch ungenutzte Torchancen und einige Lücken in der Abwehr verhinderten den Ausgleich. Am Ende sollte es für Westerkappeln nicht mehr reichen; der THC verlor 21:24. Trainer Frank Twiehaus ärgerte sich, denn ihm war bewusst: "Schüttorf ist durchaus schlagbar. Wir haben zehn Minuten der zweiten Halbzeit verschlafen und dadurch den vorher aufgeholten Rückstand von sieben Toren wieder verspielt. Die Abwehr und der Angriff waren heute gar nicht so schlecht, wenn die Chancen genutzt worden wären." Die Tore für den THC warfen: Christiane Berger (9), Heike Buddenberg (4), Frauke Beernink, Bianca Lange (je 3), Nadine Michel, Uta Pabst.


01/02.09.01

Twiehaus: "Noch nicht die alte Form"

 THC-Pflichtsieg gegen SV Gaste-Hasbergen

"Das wir das heute gewinnen müssen, ist wohl jedem klar" lautete der Appell von Frank Twiehaus, Trainer der Damenmannschaft des THC Westerkappeln, vor dem Heimspiel gegen den SV Gaste-Hasbergen. "Der Gegner ist hinreichend bekannt", erinnerte der Coach weiter, da die Gäste zusammen mit dem THC aus der Kreisober-liga in die Bezirksliga aufgestiegen sind. Die Spielerinnen nahmen sich die Worte zu Herzen und gewannen mit 22:21.

 

 Gleich zu Beginn des Spiels gab es für beide Mannschaften eine Schrecksekunde. Auf THC-Seite verletzte sich Andrea Geisler bei einem Konter am Knie und musste das Spiel daraufhin abbrechen. Ebenfalls mit Knieproblemen plagte sich die Torhüter von Hasbergen herum. Folglich musste sich eine Feldspielerin ins Tor stellen. Es dauerte zehn Minuten bis so langsam ein Spielfluss bei den Westerkappelnern zu erkennen war. Mit einem guten Angriffsspiel, das zu diesem Zeitpunkt vor allem die Lücken auf der rechthalben Position und am Kreis nutzte, war schnell ein vier Torevorsprung hergestellt, der aber genauso schnell auch immer wieder dahin schmolz. Zur Halbzeitpause hatten die Gastgeber allerdings einen 11:8-Vorsprung inne. Doch ehe sich der THC umsah, hatte die Spielvereinigung nach dem Seitenwechsel gegen eine schwache Westerkappelner Abwehr wieder ausgeglichen. Dieses Spielchen sollte sich die restlichen Minuten über hinziehen. Zehn Minuten vor Schluss führte der THC erneut mit drei Toren, doch die Partie war noch nicht entschieden. Es wurde bis zum Letzten um das entscheidende Tor gekämpft, das schließlich Martina Grothaus zum 22:21-Endstand erzielte. Trotz der Siegesfreude war THC-Trainer Frank Twiehaus nicht ganz überzeugt: "Wir haben noch nicht unsere alte Form