Stephan Kotschi, Stefan Hübner und Achim Marin (v.r.) vor dem Start zur „Deister-Tour“Unter den Mountainbikern des THC war immer mal wieder die Rede davon, eine Tour durch den bei Hannover gelegenen Höhenzug „Deister“ zu unternehmen.
Jetzt fanden Stefan Hübner, Stephan Kotschi und Achim Marin mit dem 03.10. einen passenden Termin und starteten mit dem Gastfahrer Olaf Mersch das Unternehmen.
Als Ausgangspunkt wählten sie Wennigsen, eine Kleinstadt am Ostrand des „Deisters“ im „Calenberger Land“.

Stefan, Achim und Olaf reisten mit Bikes per PKW an, während Stephan für die Anfahrt die Regionalbahn aus Hannover, seiner zweiten Heimat, nutzte. Am Bahnhof erfolgte eine kurze Lagebesprechung mit Routenwahl und ab ging es durch Wennigsen zum direkt am Waldrand gelegenen Parkplatz „Waldkater“, einem beliebten Ausgangspunkt für Wanderungen und MTB-Touren,

Streckenführung und Höhenprofil des TrailsAb hier wurde es ernst, denn bis zum Kammweg mussten die ersten 320 Höhenmeter überwunden werden. Oben angekommen orientierte man sich an einer Wanderkarte und entschloss sich für den sogenannten „Ladys-Trail“, einem von drei offiziell ausgewiesenen MTB-Strecken im Berg.
Wer allerdings vermutete, in Anlehnung an die Bezeichnung würde die Abfahrt leicht und locker sein, der wurde sofort eines Besseren belehrt. Die Radler wurden durch Pump Tracks, Steilkurven, Sprungschanzen und durch Wurzelwerk und Steine verblockte Teilstücke richtig gefordert. Außerdem war der Untergrund aufgrund der starken Niederschläge der Vortage noch sehr morastig. Das Wasser war nicht vollständig abgelaufen und stand noch in den Mulden und Senken. Aufgrund dieser Begebenheiten war höchste Konzentration gefordert, um nicht die Kontrolle über die Bikes zu verlieren.
Aber für die geübten THCler war das alles kein Problem. Unbeschadet kam man auf halber Höhe des Berges aus dem Wald und wählte dann für die Weiterfahrt ein „flowiges“ Terrain. Aufgrund der Ortskenntnisse von Stephan ging es auf direktem Weg zum Ausgangspunkt „Waldkrater“ und bei leichtem Gefälle und Rückenwind in Richtung Hannover. Die dem „Deister“ vorgelagerten Hügel „Gehrdener und Benther Berg“ waren keine großen Hindernisse mehr, die Wege waren hier abgetrocknet und so wurden die letzten Kilometer zum Genussradeln.Für Stephan Kotschi war es ein Heimspiel

Bei sonnigem Wetter ging es entlang der Leine zum ausgemachten Tagesziel nach Hannover-List, und hier zur Belohnung in ein schönes Café um sich mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen zu belohnen.
Stephan brachte seine Mitstreiter dann zum Bahnhof, denn die mussten in Wennigsen noch den PKW für die Heimfahrt abholen.
Das Fazit der THCler:
Der Ausflug in den „Deister“ hat sich gelohnt. Bei trockenen Bodenverhältnissen dürfte der Spaßfaktor in dem Gelände noch wesentlich höher sein. Somit hat man für 2018 schon ein Ziel!