THC-Radsportler mit grandiosem Saisonergebnis

Friedel Meyer löst Wolfgang Koch als „Kilometerbolzer“ ab.

 

Gut gelaunt machten sich 17 Radsportler auf den Weg, um die letzte offizielle Ausfahrt zu bestreiten       Das Logo der Radsportabteilung in Edelstahl als schönes Geschenk für die Radsportler des THC.        Reinhard Michel beim Studium der Jahresstatistik. Die Gedanken sind eindeutig:       Wie es sich für Radsportler gehört. Helga und Dirk Conrad treten die Heimreise mit dem Rad an.        Die Stimmung ist gut und die Ziele für das Jahr 2008 werden bei einem letzten Glas Bier konkretisiert.        Die trainingsfleißigsten Radsportler des THC. Wolfgang Koch, Nicolai Klingbeil, Axel Münch, Hendrik Bünemann und Friedel Meyer (v.l.).

 

 

 

 

 

 

 

Mit einer letzten offiziellen Trainingsfahrt haben die Radsportler des THC Westerkappeln die Saison abgeschlossen. Bei bedecktem Himmel aber trockener Straße machten sich 17 Radsportler auf den Weg, um in gemeinsamer Fahrt die letzten Jahreskilometer abzuspulen.

Im Gründungsjahr 2005 gab es in Westerkappeln etliche Skeptiker, die der neuen Sportart kaum eine Chance einräumten. Spartenleiter Axel Münch war deshalb besonders froh, beim gemütlichen Ausklang im „Alten Gasthaus Schröer“ zu verkünden, dass sich im abgelaufenen Jahr weitere sieben Radler der Gruppe angeschlossen haben. Die Sportgruppe hat jetzt bereits einundsiebzig Mitglieder, darunter elf Frauen und neun Jugendliche. Münch bedankte sich bei allen Sportlern für die Harmonie in der Gruppe und die erbrachten Leistungen mit dem Vereinsloge in Edelstahl. Für die Radler sicherlich eine Erinnerung an so manche schöne Stunde im Sattel.

Übungsleiter Friedel Meyer ging nach dem Essen auf den sportlichen Bereich ein. Alle Anwesenden warteten gespannt auf die Lüftung des Geheimnisses um den „Kilometerbolzer 2007“. Um die Spannung zu erhalten, ließ Meyer aber erst das Jahr 2007 Revue passieren.

Die THCler waren mit 207 Teilnehmern (Vorjahr: 103) bei 29 Veranstaltungen (Vorjahr: 11) vertreten, darunter vielen Radtouristikfahrten und Marathonveranstaltungen wie die „Elfstedentour“ in den Niederlanden, der „Maratona dles Dolomites“ in den italienischen Alpen, dem „Amadé Radmarathon“ in Österreich und dem „Alb-Extrem“ auf der Schwäbischen Alb. Die Mannschaftserfolge werden belegt durch die gewonnenen Pokale in Bramsche (1. und 2. Platz), Hasbergen (1.), Ibbenbüren (3.) und beim „Alb-Extrem“ im Rahmen der „Südschwedenaktion (2.).

Die Leistungsstärke der Radler belegte Meyer mit erstaunlichen Zahlen. Unter der „Flagge THC“ legten die Radsportler insgesamt 73.349,75 Kilometer (Vorjahr: 68.810,85 Kilometer) zurück. Dabei saßen sie 2.741 Stunden (Vorjahr: 2.497 Stunden) im Sattel. Die Jahresdurchschnittsleistung erhöhte sich von 1.058 auf 1.202 Kilometer. Ingo Bünemann liegt mit gefahrenen 1.842 Kilometern deutlich über dem Durchschnitt. Kein Wunder das er sich wie folgt äußerte: „Daran hätte ich vor zwei Jahren nicht im Traum gedacht. Gut das ich mich für die Sportart entschieden habe“.

Meyer holte dann in Sachen „Kilometerbolzer“ die „Katze aus dem Sack“. Zur Überraschung der Radsportler konnte Wolfgang Koch seinen Titel nicht verteidigen. Die Radsportler mit den meisten Kilometern sind Meyer (3.822), Münch (3.746) und Koch (3.659).

Die Jugendlichen legten in 2007 insgesamt 7.592 Kilometer zurück. In der Wertung hat hier Nicolai Klingbeil mit 1.547 Kilometern die Nase vorn. Gefolgt von Hendrik Bünemann (1.518) und Jannik Walter (748).

Alle Platzierten erhielten von Münch als Anerkennung für die erbrachte Leistung ein kleines Präsent.

Nachstehend die Radsportler des THC mit einer Leistung über 1.000 Kilometer sowie die Übersicht bei den Jugendlichen:

 

"Herbstroller" führte die THC-Radsportler an die Weser.

Gegenwind machte die Rückfahrt zur Bergetappe.

1

Der "Herbstroller" gehört schon zum festen Jahresprogramm des THC. Diese schon als Traditionsveranstaltung zu bezeichnende Tour führte Hans-Hermann Koch, Friedel Meyer, Uwe Moldenhauer, Ralf-Gunther Schmidt und Betreuerin Angelika Meyer an die Weser. Ziel war die Stadt Nienburg nördlich des Naturparks ?Steinhuder Meer?.

15.09.

Stationen

KM

HM

Fahrzeit

Westerkappeln, Achmer, Pente, Engter, Lappenstuhl, Barenaue, Damme, Rüschendorf, Dümmerlohhausen, Dümmer (Olgahafen)

54

108

1:56:07

Dümmer, Lehmden, Südlohne, Lohne, Vechta, Goldenstedt, Colnrade, Altenmark-Horst, Twistringen

59

152

2:01:50

Twistringen, Ehrenburg, Anstedt, Schwaförden, Mellinghausen, Siedenburg, Borstel, Lemke, Nienburg

56

119

1:50:57

 

Noch am Freitag sah es nicht nach einem sonnigen Wochenende aus. Aber pünktlich zum Start schlug das Wetter um und die THCler mussten sich keine großen Gedanken hinsichtlich der Bekleidung machen. ?Kurz? war angesagt.

Auf bekannten Wegen ging es bis nach Barenaue am Mittellandkanal, um dann das ?Dammer Moor? zu durchfahren. Ein wahres Naturparadies, in dem sich ?Hase und Fuchs noch gute Nacht sagen?.

In Borringhausen lohnte sich ein kurzer Stopp. Mit viel Liebe und Geschick wurde hier am Straßenrand das ?ländliche Familienleben in Stroh? dargestellt. Die erste Verpflegungsstation war in Olgahafen am nordwestlichen Ufer des Dümmers. Angelika hatte hier alles bestens vorbereitet. Nach einer Stärkung mit Blick auf den Dümmer ging es dann weiter.

5 THCler beim 21. Maratona dles Dolomites (01.07.2007)
Blauer Himmel und traumhafte Hochgebirgskulisse für 8.500 Radsportler

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Für Angelika und Friedel Meyer , Axel Münch , Gerald Philipp und Ralf-Gunther Schmidt vom THC Westerkappeln war die Teilnahme an dem wohl berühmtesten Radmarathon Europas die Abrundung einer erlebnisreichen Radsportwoche. Am Wochenende zuvor hatten sie den „ Alb-Extrem “ auf der Schwäbischen Alb (siehe Bericht) erfolgreich bewältigt. Der „Maratona dles Dolomites“ sollte zum Sahnehäubchen werden.
Auf ihrer Reise in die Dolomiten wurden sie von Erna Schmidt sowie Jochen und Steven Jungeilges als Gastfahrer begleitet.


Die „Südschweden“ sorgen auf der Schwäbischen Alb für Furore

Die Südschweden, ein Markenzeichen auf der Alb

Martina und Axel Münch mit Angelika Meyer (v.r.) bei der Einstimmung

Susanne Mellies ergattert noch einen Startplatz

Die OSC-Fraktion identifiziert sich mit den Südschweden

Gerald Philipp legt letzte Hand an

Aufbruchstimmung am Start um 5:00 Uhr

Martina Münch als Fan der Südschweden

Friedel Meyer mit seinem Zug in Waldhausen

Wellness in Bad Boll. So lässt es sich leben!

Willi Eversmeyer und Stefan Skopnik in Stötten 

 

 

Der „Alb-Extrem“ in Ottenbach (Schwäbische Alb) ist ein Radsportereignis der besonderen Art. Sicherlich ein Grund dafür, dass über 8.000 Radsportler heiß auf eine Startberechtigung waren. Aber nach dem Losverfahren konnten nur 3.500 berücksichtigt werden.

Seit dem Jahr 2000 sind die „Südschweden“ auf der Alb vertreten und schon so etwas wie ein Markenzeichen. Aufgrund der guten Kontakte von Friedel Meyer zum Organisationsteam erhalten alle interessierten „Südschweden“ ein Ticket. Damit honoriert man auf der Alb die weite Anreise und die gute Auslastung der Quartiere vor Ort durch die „Südschweden“. Insgesamt waren bis jetzt 450 „Südschweden“ mit zurückgelegten 96.930 (!!) Kilometern auf der Alb.

 

Von den 69 „Südschweden“ in diesem Jahr stellte der THC die größte Gruppe.

Strecke

SportlerInnen

190 km

Hans-Hermann Koch, Angelika Meyer

210 km

Peter Ender, Jürgen Igelbrink, Susanne Mellies, Gerald Philipp, Ralf-Gunther Schmidt, Christoph Schröder, Uwe Strotebeck

250 km

Jörg Lichtenberg, Axel Münch

280 km

Wili Eversmeyer, Reinhard Jansson, Friedel Meyer, Uwe Siekmeyer

Von den THClern waren 8 Radler sogenannte „Frischlinge“. Sie wurden von Friedel und den anderen „alten Hasen“ vor allem auf der Trainingsrunde am Mitwoch gut auf den „Alb-Extrem“ und seine Besonderheiten eingestimmt. Somit gingen sie am 24.06. um 05:30 Uhr gut vorbereitet an den Start. Je nach Vorliebe für einen steilen oder etwas gemächlicheren Anstieg wählten sie den südlichen bzw. nördlichen Startplatz.

Trotz der morgendlichen Frische war absehbar, dass die Radsportler für den Tag keine lange Kleidung benötigten. Im Gegensatz zu den Vortagen wurde es fast so ein heißer Tag wie im Vorjahr. Mit ein Grund dafür, dass es nur 3.060 Finisher gab.

 

Alle THCler erreichten wie erwartet das Ziel. Die Absolventen der 210er-Schleife nutzten den Tag zu einer Gruppenfahrt. Sie zeigten damit Geschlossenheit und sorgten in dem schönen Vereinstrikot für ein prächtiges Bild.

Alle anderen THCler tummelten sich im großen Feld und schlossen sich anderen Gruppen an. Axel und Friedel haben in den Vorjahren gute Kontakte zu den Sportlern des „RSF Bartholomä“ geknüpft. Mit ihnen bildeten sie entsprechende Züge, um so die angepeilten Strecken zu bewältigen.

Die Stecken sind nur zu bewältigen, wenn man gut trainiert ist und sich auf der Tour gezielt verpflegt. Dazu gibt es an den Verpflegungsstellen ausreichend Gelegenheit. Aufgrund des Angebots kann man schon von einer „Gourmet-Tour“ sprechen. Ein Kontrastprogramm zu Radtouristikfahrten in der heimatlichen Region.

Aber es gibt auch noch andere angenehme Sachen auf der Tour. Die Fahrer der zwei großen Schleifen können in Bad Boll ein Wellness-Angebot in Anspruch nehmen. Das war für Friedel keine Frage. Er lag mit seinem Team gut in der Zeit und ließ sich von Manuela massieren. Danach nahm er locker die letzten 67 Kilometer in Angriff.

Der „Hexensattel“ gilt als das „L´Alpe d´Huez“ bei der Tour de France. Mit seinen teilweise 16 Prozent gilt er nach 162 – 232 gefahrenen Kilometern als Knackpunkt der Tour. Aber oben angekommen zu sein gilt als großes Erlebnis. Jeder Radsportler dürfte dort trotz der Anstrengungen den Blick in das Tal nach Unterböhringen genießen und kaum vergessen.

Für viele war der folgende Anstieg nach Oberböhringen aber schwieriger, was nicht zuletzt an der Hitze und der so genannten „Weinbergatmosphäre“ lag.

Aber die Abfaht nach Geislingen wirkte auf die Radler motivierend, waren jetzt doch nur noch rd. 40 Kilometer zurückzulegen. Nach der letzten Verpflegungsstelle in Stötten war noch ein kurzer aber knackiger Anstieg (300 m - 16%) zu bewältigen. Danach war die Sache dann aber für alle so gut wie gelaufen.

 

Im Ziel angekommen hatten alle Radsportler nur noch einen Gedanken; ab in den Schatten und die Flüssigkeitsspeicher auffüllen. Gelegenheit dazu gab es auf dem Festzelt genug. Radler war angesagt, das Doping der sauberen „Breitensportler“.

Nicht uninteressant dann die Siegerehrung. Friedel hatte im Vorfeld sein persönliches Ziel für die Gruppe „Die Südschweden“ ausgegeben. Er wollte „Cafe Mehlsack“ und den „TV Birenbach“ hinter sich lassen. Entsprechend riesig war dann auch der Jubel, als für die beiden Gruppen die Plätze 4 und 16 ausgerufen wurden. Das Ziel war erreicht. Mit gefahrenen 15.410 Kilometern belegten die 69 „Südschweden“ den hervorragenden 2. Platz.

Sieger waren wieder die Radsportfreunde aus Bartholomä.

Das bei dem Ergebnis natürlich schon wieder Ziele ins Auge gefasst wurden, versteht sich von selbst. In 2008 findet die 25. Austragung statt. Für viele „Südschweden“ die Pflicht, hinter der 25 eine „Null“ zu setzen. Schon steht die Strecke fest.

Das die „Südschweden“ auch im nächsten Jahr wieder dabei sind, steht schon jetzt fest. Bei Friedel haben sich bereits wieder 24 Interessenten gemeldet. Einige haben bereits schon ihr Quartier in Ottenbach und Umgebung gebucht.