Thomas Mix, Gerald Philipp, Gerhard Meiswinkel und Michael Hamer (v.l.) bei der GrößenbestimmungFrank Denzol (re.) notiert die Wünsche von Jürgen Igelbrink


Für die Radsportler des THC wird das Jahr 2015 eine besondere Saison. Sie feiern ihr 10jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde jetzt ein neues Trikot kreiert, das den Sportler/innen passend zum Saisonstart am 07.03. zur Verfügung steht.
Die Gestaltung der neuen Ausrüstungsstücke hatte sich Frank Denzol zur Aufgabe gemacht, der dabei die Hilfe von seinem Radsportfreund Lennart Blom in Anspruch nahm. Beide konnten Vorstand und Kreativteam vom neuen Design überzeugen.




 
Trikot VorderseiteTrikot Rückseite
 
Die Radsportler bleiben mit dem neuen Trikot der „Logistikbranche“ treu. Nach der Firma „Koch International“ haben sie jetzt mit „Hellmann Worldwide Logistics“ wieder einen großen Logistiker als Hauptsponsor gewonnen. Mit der „Kreissparkasse Steinfurt“ und der „Provinzial Wortmann & Kröner“ konnte das Sponsoring verlängert werden.
Da die Ausrüstungsgegenstände jetzt die Fa. BIORACER anfertigt, fand zur Größenbestimmung eine Anprobe statt. Sie wurde von vielen Radsportlern genutzt. Alle waren vom Design und der Qualität angetan und sich einig in der Aussage: „Die Anprobe ist wichtig, denn so ein schönes Trikot soll ja schließlich wie angegossen sitzen“!


Florian RemarkDie Radsportabteilung ist in Sachen „Training und Betreuung“ der Mitglieder gut aufgestellt. Mit Florian Remark (C-Lizenz) und Friedel Meyer (B-Lizenz) hatte sie bis jetzt zwei mit BDR-Lizenz ausgestattete Trainer und 7 qualifizierte Gruppenleiter (Frank Denzol, Stefan Hübner, Jürgen Igelbrink, Wolfgang Koch, Hans-Peter Schüro, Uwe Strotebeck, Detlev Strotmann).

Um das Niveau weiter zu erhöhen haben jetzt Florian Remark und Jürgen Rottmann an einer Trainerausbildung des Radsportverbandes Niedersachsen in Hannover teilgenommen, und das mit Erfolg. Florian ist jetzt Inhaber der „B-Lizenz“ und Jürgen hat die „C-Lizenz“ erworben.

Der einwöchige Kurs mit den hochkarätigen Dozenten hat beiden THClern viele neue Erkenntnisse gebracht.


Volle Konzentration vor dem StartJulia im „Sandkasten“Bereits im Oktober konnte von Julias gutem Einstieg in die Cross-Szene berichtet werden. Sie belegte bei ihrem ersten Rennen im Rahmen des „Weser-Ems-Cups“ in Bruchhausen-Vilsen in der Hobbyklasse sensationell den ersten Platz.
Am letzten Wochenende war der 6. Lauf der Serie in Rheine-Elte, ausgerichtet von den Radsportfreunden des PRC Emsstern Rheine. In den verschiedenen Klassen gingen rd. 320 „Crosser“ an den Start.
Bei besten Witterungsbedingungen mussten die Teilnehmer einen recht selektiven Kurs bewältigen, der ihnen besonders in einem starken sandigen Anstieg alles abverlangte.
Zieleinlauf, Julia feiert ihren 2. SiegDas Podium mit Julia, eingerahmt von Claudia Stockmann (li.) und Marietheres Rudolph-MeierFür Julia und ihre 12 Mitstreiterinnen hieß das, mindestens über 30 Minuten hoch konzentriert zu fahren und dabei ans Limit zu gehen. Bereits beim Start sicherte sich Julia eine gute Position im vorderen Feld. Das erste Teilstück nutzte sie zur Beobachtung ihrer Gegnerinnen, um sich dann noch vor dem „steilen Sandkasten“ an die Spitze zu setzen. Diese Position baute sie in den ersten Runden kontinuierlich aus und konnte dann den Abstand auf ihre erste Konkurrentin Claudia Stockmann konstant halten. Nach 35:34 Minuten kam Julia dann unbedrängt als Siegerin ins Ziel, gefolgt von Claudia Stockmann (+0:21 min.) und Marietheres Rudolph-Meier (+1:25 min), beide vom PRC Emsstern Rheine.

So kann es weitergehen, Julia ganz oben auf dem Treppchen.In Bruchhausen-Vilsen hatte Julia Wolny vom THC Westerkappeln ihren ersten Einsatz bei einem Crossrennen für „Jedermänner/damen“. Dabei überraschte sie nicht nur die gesamte Konkurrenz, auch die Beobachter entlang der Strecke staunten nicht schlecht, als die 27-jährige THClerin der Konkurrenz bei ihrem ersten Renneinsatz keine Chance ließ. 
Julia, die bislang nur im gemeinsamen Training mit ihrem Freund Florian Remark und den anderen Jungs vom Team „NWCT“ Erfahrungen auf dem „Crosser“ sammeln konnte, wagte mit ihrem Start beim Rennen in Bruchhausen-Vilsen ihre erste Standortbestimmung. Dabei hatte sie sich bei einer Rennlänge von 30 Minuten gegen ein sieben Frauen starkes und gut besetztes Fahrerfeld durchzusetzen. Vor dem Start gab Florian das Ziel aus, sich zunächst ein Hinterrad zu suchen, um dort möglichst lange dran zu bleiben. Diese Taktik sollte schließlich aufgehen, wenn auch etwas anders als gedacht. Nach gewonnenem Start reihte Julia sich zunächst an zweiter Stelle ins Renngeschehen ein. Während der ersten halben Runde hielt sie schließlich auch das Hinterrad der Führenden. Auf einem etwas breiteren Stück fühlte sich Julia dann aber doch überlegen, nahm ihr Herz in die Hand und attackierte mit Erfolg. Bereits innerhalb der nächsten technischen Passagen fuhr sie einen deutlichen Vorsprung heraus, den sie sukzessiv ausbaute. In die letzte Runde ging Julia, die zu diesem Zeitpunkt nur noch ein Defekt hätte stoppen können, mit einem Vorsprung von knapp 40 Sekunden. Auch angesichts des großen Vorsprungs nahm die aktuell leistungsstärkste Frau des THC das Tempo nicht raus. Im Ziel feierte Julia schließlich ihren ersten Sieg mit einem deutlichen Vorsprung auf Claudia Stockmann (Emsstern Rheine, +1:04 min.) und Carolin Votel (RRG Bremen, + 1:15 min.). Dieser Sieg war in mehrfacher Sicht ein Novum; es war Julias erster Sieg bei einem Radrennen, der erste Sieg eines Mitglieds des THC bei einem Crossrennen und der erste Sieg einer Frau der Radsportabteilung des THC Westerkappeln.

Die THCler Lukas Menzel, Frank Denzol u. Moritz Heuer (v.l.) warten auf den Startschuss.Der THC stellt für die Renngemeinschaft „Nord West Cycling Team“ mit Frank Denzol, Heiko Elberg, Moritz Heuer, Lukas Menzel und Florian Remark fünf Radsportler und mit Jürgen Rottmann den sportlichen Leiter.
Für das Team war der „Sparkassen-Münsterland-Giro“ der Saisonabschluss. Das Rennen wurde bis auf Heiko von allen Teammitgliedern bestritten, somit waren mit Jonas Kammann (TuS Bramsche) und Sebastien Renken (Sprinter Emden) alle Mann an Bord.
Florian und Jonas sind in diesem Jahr in die Elite-B-Klasse aufgestiegen und fuhren im  A/B-Rennen über 110 Kilometer. Sie schlugen sich sehr gut und Jonas belegte unter 80 Fahrern den hervorragenden 15. Platz. Florian hatte etwas Pech. Er lag kurz vor dem Ziel noch ganz vorne, wurde dann aber im Finale gegen die Bande gefahren und musste zur Vermeidung eines Sturzes herausnehmen. Bedingt dadurch kam er nur auf den 44. Platz, bei einem mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 44,4 km/h sehr schnellen Rennen.
Lukas Menzel (2. v.l.) beim Sprint um die vorderen Plätze.Im Rennen der Jedermänner über die gleiche Strecke verkauften sich die NWCTler als Fahrer der Elite-C-Klasse ebenfalls gut. Moritz, Lukas und Sebastian konnten sich bis zum Schluss in der starken Spitzengruppe mit ca. 40 Fahrern bis zum Schluss behaupten. Lukas hielt im Zielsprint „voll rein“ und belegte den sehr guten 6. Platz. In seiner Altersklasse kam er sogar auf den 2. Platz.
Sebastian überquerte als 29. die Ziellinie und hatte dann das Pech, dass ihn ein „grauer Fahrer“ umnietete. Er kam zu Fall und zog sich einen Erguss im Schultergelenk zu. Moritz wurde in der Endabrechnung 34..
Frank hat in diesem Jahr kein Glück. Bereits am ersten Anstieg wurde er von einem Fahrer „abgeräumt“, der das Tempo nicht halten konnte und abrupt abbrach. Frank stürzte, zog sich zum Glück aber keine größeren Verletzungen zu. Zu beklagen war ein defektes Schaltwerk und ein angebrochener Sattel. Die Zwangspause von rd. 20 Minuten war natürlich nicht mehr aufzuholen. Frank ließ es sich aber nicht nehmen das Rennen zu beenden und fuhr als Solist die noch rd. 70 Kilometer bis ins Ziel.