Die THCler aufmerksam beim „Briefing“.Die RSG Hellern hatte zur „geführten Permanenten“ eingeladen und viele Radsportler fanden am Samstag den Weg zur Sportanlage an der „Klaus-Stürmer-Straße“. Unter ihnen auch 18 Radsportler des THC Westerkappeln, die schon beim Start das Bild prägten. Wie bei der RTF in Bramsche stellte man das größte Team.
Um allen Ansprüchen gerecht zu werden hatte der Veranstalter 3 Touren (90,3 KM – 1.150 HM; 80,6 KM – 970 HM; 74,0 KM – 825 HM) im Programm, die von Vereinsfahrern gut „geführt“ wurden.





Sabine u. Tom Heiber in der „Aufwärmphase“ und Jürgen Igelbrink im Gespräch mit der neuen „Südschwedin“ Jutta Osing.Frank Denzol, Friedel Meyer und Leon Schwarz (v.l.) freuen sich auf die Tour.Die THCler teilten sich auf und so schlossen sich 10 Radler der 1., 6 der 2. und 2 der 3. Gruppe an. Die Strecken waren recht anspruchsvoll, was die Teilnehmer spätestens am Anstieg zum Funkturm in Tecklenburg (Grafenstraße) zu spüren bekamen. Bereits hier bildeten sich im großen Feld der 1. Gruppe Lücken, die dann im Anstieg von Ledde nach Tecklenburg („Zum Freibad“) bzw. zur „Bismarkhöhe“ noch größer wurden. Die Guides reagierten darauf mit einer Aufteilung der Gruppe.
Über den „Exterheider Damm“ ging es weiter zum „Lengericher Berg“ und von dort aus durch den „Schollbruch“ in Richtung Bad Iburg zur Verpflegungsstation. Aber vorher stand noch der „Malepartus“ auf dem Programm!

Die „flotten“ THCler in Bad Iburg, Thorsten Reichelt, Leon Schwarz, Andreas Fischer, Jürgen Igelbrink, Frank Denzol, Jürgen Rottmann, Friedel Meyer, Gerhard Meiswinkel, Thorsten Ortmann u. Heiko Elberg (v.l.)Am Parkplatz Charlottensee konnten sich die Sportler nach zurückgelegten 45 Kilometern etwas erholen und die geleerten Speicher auffüllen. Beim Blick auf den Tacho stellte die Gruppe fest, dass man mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30,5 km/h doch deutlich über dem angepeilten Wert von 28 km/h lag. Wunschgemäß wurde die Gruppe aufgeteilt und der 2. Abschnitt in Angriff genommen. Südlich des „Teuto“ ging es über Hilter bis nach Borgloh und der „Holter Berg“ verlangte den Radlern noch einmal alles ab. In dem Bereich trafen die „flotten Hirsche“ auch auf die Sportler, die sich für die kürzeren Strecken entschieden hatten.
In Holsten-Mündrup wurden die Teilnehmer mit einer schönen Abfahrt für die Anstrengungen belohnt. Danach ging es dann die letzten 15 Kilometer fast flach bis ins Ziel. Die 43 Kilometer wurden von der schnellen Truppe mit 33,2 km/h absolviert! Aber wie heißt es doch so schön: „Die Strecke ist nicht besonders schwer, der Sportler macht sie schwer!“

Nicht nur „körperlich“ ein Unterschied! Friedel mit Jürgen Apel von der RRG Osnabrück. Jetzt kam der gesellige Teil der Veranstaltung, bei „stromfreiem Weizen und Würstchen“ wurde locker geklönt und auch Kontakte geknüpft. Dabei gab ein THCler Friedel Meyer gegenüber folgenden Kommentar ab:
„Nach der Tour weiß ich warum und wofür ich trainiere. Ich fühle mich in der Truppe gut aufgehoben.“

Gestärkt und gutgelaunt machten sich die THCler dann auf zur lockeren (26,2 km/h) Heimfahrt.
Die Aktion wurde dann am Sonntag bei einer absolut „regenerativen“ Ausfahrt noch einmal besprochen und alle Teilnehmer waren voll des Lobes.