Frank führt Angelika, Jürgen Rottmann und Thorsten (v.l.) zum „Rhön-Marathon“Die Saison liegt hinter den Radsportlern des THC Westerkappeln und es kann ein positives Fazit gezogen werden.
Ein Gradmesser für die Aktivitäten im Verein und den Saisonverlauf ist immer auch die Wertung bei den Radtourenfahrten (RTF). Sie zählen zu den beliebtesten Veranstaltungen in der Radsportszene und werden von vielen Vereinen in Deutschland angeboten.

Markus Kröner, Jürgen Rottmann, Monika Helmich, Michael Hamer, Gerhard Meiswinkel und Stephan Kotschi (v.l.) starten gutgelaunt zur letzten Tour.Orkan war vorhergesagt, aber der setzte zum Glück erst ein, als die RadsportlerInnen in gemütlicher Runde im „Breakpoint“ saßen.
Obwohl nachmittags das Wetter recht ungemütlich war, ließen es sich Michael Hamer, Monika Helmich, Stephan Kotschi, Markus Kröner, Gerhard Meiswinkel, Friedel Meyer und Jürgen Rottmann nicht nehmen, die Saison 2017 mit einer lockeren Fahrt ausklingen zu lassen.

THC-Herbstroller (v.l.) Detlev Lammers, Jörn Kuhlenbeck, Frank Westerfelhaus, Ralf-Gunther Schmidt, Martin Loreck, Friedel Meyer und Angelika MeyerWenn die Kirmesfeste in unserer Region gewesen sind, die Blätter der Bäume sich bunt färben und die Landwirte die Felder schon wieder gepflügt haben, dann führt die Radsportabteilung ihren „Herbstroller“ durch.
In diesem Jahr machten sich Jörn Kuhlenbeck, Detlev Lammers, Martin Loreck, Friedel Meyer, Ralf-Gunther Schmidt und Frank Westerfelhaus auf den Weg nach Helminghausen, einem kleinen Ort im „Naturpark Diemelsee“. Betreut und logistisch begleitet wurden sie von Angelika Meyer.
Per Rad ging es im Frühnebel zuerst nach Osnabrück, um dann mit der Westfalenbahn Altenbeken anzusteuern und somit schnell das bekannte Trainingsgebiet zu verlassen. Die Fahrt war kurzweilig, denn die Radler mussten sich u.a. für eine der drei von Friedel ausgearbeiteten Routen (171km/1.900HM – 144km/1.600HM – 116km/1.300HM) entscheiden. Nach kurzer Diskussion entschied man sich für die mittlere Tour, mit der Bemerkung „wenn das nicht reicht, umrunden wir noch kurz den „Diemelstausee“ und kommen so auch auf 164 Kilometer“.

Thorsten Ortmann in seinem ElementAm Wochenende hatten die Radsportler wieder einen Einsatz in unmittelbarer Nähe, die RTF „Tecklenburger Höhen“ in Ibbenbüren stand auf dem Programm.
Hier kommt das Kürzel „RST“ ins Spiel, wobei Radio Steinfurt keine Rolle spielte.
„R“ steht für Routenführung
Vom Veranstalter „Marathon Ibbenbüren“ wurden alle Strecken neu geplant.
In den letzten Jahren hieß die RTF „Dür de Annewehen“ und sie hatte ein relativ flaches Profil. Das hat sich jetzt geändert, auf allen Strecken wurden schöne Anstiege eingebaut, die fast zu einer Verdoppelung der Höhenmeter geführt haben. Bewusst wollte man dem Wunsch der Radsportler nachkommen, den sportlichen Charakter der Region herauszustellen. Daher auch der neue Name „Tecklenburger Höhen“.

2.500 Radsportler warten auf den Startschuss„Grimsel – 2.165 m“, „Furka – 2.431 m“, „Nufenen – 2.478 m“, „St. Gotthard – 2.109 m“, „Lucmanier – 1.972 m“, „Oberalp - 2.309 m“ und „Susten – 2.224 m), dass sind Namen und Daten bekannter Pässe in der Schweiz, bei dem jedes Radsportlerherz sofort höher schlägt. Diese Pässe sind beim Radmarathon „Alpenbrevet“ zu bewältigen, und zwar in unterschiedlicher Kombination und in Abhängigkeit der gewählten Tour.
Die Teilnehmer können sich für die „Platintour“ (5 Pässe; 276 Kilometer; 7.031 Höhenmeter), „Goldtour“ (4 Pässe; 172 KM; 5.294 HM) oder „Silbertour“ (3 Pässe; 132 KM; 3.875 HM) entscheiden.
Der THCler Jürgen Rottmann war schon dreimal in Meiringen im Berner Oberland, dem Startort des Radmarathons. In diesem Jahr konnte er auch seine Sportkameraden Ralf Kaminski und Markus Kröner zu einer Teilnahme motivieren. Mit dabei war auch der Radsportfreund Martin Hansjürgens aus Ibbenbüren.