Die THCler Jürgen Igelbrink, Sascha Gies, Tom Heiber, Friedel Meyer, Insa Groß, Karl-Heinz Kölling und „Doktore“ Detlev Lammers (v.l.) an der K2In den Vorjahren verlief die „Tuchmacher RTF“ des TuS Bramsche vornehmlich durch den nördlichen Bereich. Das hat sich jetzt geändert, der Titel könnte jetzt auch „Rund um Osnabrück“ lauten. Die Streckenlängen haben sich dadurch nicht großartig verändert, aber an Höhenmetern haben die Strecken jetzt deutlich zugelegt!
Das haben auch die Radsportler/innen des THC Westerkappeln gemerkt, von denen 20 (!!!) am Start waren. Sie stellten die stärkste Fraktion in Bramsche und das Bild am Start war schon recht eindrucksvoll. Auf allen Strecken und in allen Gruppen waren die THCler/innen vertreten.

Bis zur ersten Kontrollstelle in Belm war der Streckenverlauf für alle identisch. So mussten alle Teilnehmer die Anstiege „Evinghausen“ und „Venner Egge“ bewältigen, für einige schon ganz schöne Brocken. Auf diesem Teilstück bildeten sich unter den THCler schon gute Gruppen. Unter anderem auch Sascha Gies, Insa Groß, Tom Heiber, Jürgen Igelbrink, Karl-Heinz Kölling, Detlev Lammers, Friedel Meyer und Gerald Phillip. Sie hatten sich auf die 117er-Schleife verständigt und Tom und Friedel wollten die Tour u.a. gezielt zu einer Trainingseinheit nutzen.
Es war eine homogene Gruppe, die leider aber auch etwas Pech hatte. Im „Eistruper Feld“ kam es verkehrsbedingt zu einer Stausituation, die für Gerald und Karl-Heinz zum leichten Sturz führte. Zum Glück nur kleine Blessuren, die nicht zum Abbruch der Tour zwangen. Die Situation zeigte aber auch den guten Teamgeist der Truppe. Alle bewahrten die Ruhe, blieben zusammen und konnten nach der Zwangspause Detlev sogar den Titel des „Doktore“ verleihen. Er hatte zur Erstversorgung alles dabei (Wundverband, Pflaster, Mullbinde, Schere), vorbildlich!

Im geschlossenen Verband durch das „Zittertal“.Durch das wunderschöne „Zittertal“ ging es weiter über Borgloh und Hilter zur zweiten Kontrolle nach Remsede. Dabei war der 3,9 KM lange Anstieg „Borgloher Straße“ für einige „grauenhaft“, für andere aber wiederum ideal für eine K3-Einheit!
In Remsede schlossen sich die „Südschweden“ Anja Diekhans und Heiko Ueding der Gruppe an und in geschlossener Fahrt ging es weiter in Richtung Lienen und damit zum bekannten „Malepartus“. Der wurde locker genommen und schon hatte man den höchsten Punkt der Tour erreicht. Durch den „Schollbruch“ ging es zur dritten Station nach Tecklenburg.
Die Heimatnähe hatte man erreicht und einige THCler steuerten direkt das Zuhause an.
Sascha, Tom, Jürgen und Friedel fuhren noch zum Startort und rundeten die RTF nach 154 Kilometern und 1.180 Höhenmetern mit einem Plausch bei Kaffee und Kuchen bzw. „stromfreien“ Erdinger ab. Dabei sprachen sie dem Cheforganisator Matthias Feldmann ein Lob zur neuen Streckenführung aus.
Die THCler/innen legten insgesamt 2.790 Kilometer zurück.