Tom hat das Ziel erreicht.Große Ziele erfordern eine besondere Vorbereitung. So auch für Sabine und Tom Heiber vom THC Westerkappeln. Für sie steht Ende Juli ein kleines Abenteuer auf dem Programm, „London – Edinburgh – London“!
Diese Tour mit rd. 1.400 Kilometer spult man nicht mal so eben runter, darauf muss man sich gezielt vorbereiten. So haben Sabine und Tom auch schon einige Langdistanzen bewältigt.

„Café Bad Hopfenberg“, an gutes Ziel für eine Rast nahe der WeserAm Sonntag stand eine 300er-Schleife auf dem Programm und Tom hatte eine Tour zum „Steinhuder Meer“ ausgearbeitet. Seiner Einladung zur Mitfahrt nahmen Frank Denzol und Friedel Meyer an. Um 06:30 Uhr war Treff in Halen und über Bramsche und Bohmte ging es nördlich des „Wiehengebirges“ gen Osten. In Bohmte ein kurzer Stopp, Sabine trat aus terminlichen Gründen den Rückweg an und verabschiedete die Jungs mit einem „kommt gut zurück!“.

Mit leichtem Rückenwind und Frank als „Zugmaschine“ ging es bis nach Lavesloh. Im „Landcafé“ stärkte sich das Trio und besprach den weiteren Ablauf.
Niedersachsen ist ein „Pferdeland“.





Für Friedel war hier der Wendepunkt, hatte er doch noch den „Alb-Extrem“ in den Knochen. Frank wollte noch die Weser sehen und begleitete Tom bis Ovenstadt, um dann über Petershagen den Rückweg anzutreten.
Jetzt war Tom auf sich alleine gestellt, für ihn als Randonneur aber kein Problem. Bei Hoppenberg ging es über die Weser und schnell hatte er das Ziel „Steinhuder Meer“ erreicht. Ab hier folgte für ihn wie für Frank und Friedel der Gut Stockhausen, eine Wasserburg im Lübbecker Landunangenehmere Teil der Tour. Friedel war aufgrund der kürzeren Strecke zwar früher zurück, aber ab dem Eintritt in das „Wiehengebirge“ bei Hüsede war es eine Fahrt im Nieselregen.
Den hatten Frank und Tom zwar auch, aber für sie riss der Himmel um 14:00 Uhr auf und es war eine Rückfahrt bei super Wetter.