Sascha Gies (r.) und Jürgen Rottmann warten auf den StartschussDer Nürburgring mit seiner legendären Nordschleife war am letzten Wochenende wieder das Mekka der Radsportler. Beim 24-Stunden-Rennen fand jeder Sportler seine persönliche Herausforderung, ob im 2er-Team, 4er-Team, 8er-Team oder als Einzelfahrer.

Vom THC Westerkappeln waren wie im Vorjahr Sascha Gies und Jürgen Rottmann dabei. Sie hatten sich wieder Sportlern von Concordia Lengerich angeschlossen und starteten in zwei 4er-Teams.

Stolze THCler Sascha Gies (r.) und Jürgen Rottmann mit ihren Mitstreitern (v.l.) Horst Gills, Kilian Sensen, Nils Niemeyer, Bernhard Feikus und Michael Schmitz Team 1:
Nils Niemeyer, Lengerich
Jürgen Rottmann, Ibb.-Laggenbeck
Michael Schmitz, Lengerich
Kilian Sensen, Lengerich
Team 2:
Bernhard Feikus, Ostbevern
Sascha Gies, Wallenhorst
Horst Gills, Legerich
Paul Kersten, Lengerich
Betreut wurden die Radler wieder von Hannelore und Günther Everwin, die in „Schichtarbeit“ dafür sorgten, dass sich die Teams in der zugewiesenen Parzelle auf dem weitläufigen Gelände gut versorgen und erholen konnten.
Das war auch erforderlich, denn die Radler wurden auf der „Grand Prix-Strecke“ und „Nordschleife“ ganz schön gefordert. 26 Kilometer mit rd. 500 Höhenmetern sind schließlich kein „Pappenstiel“.

Jürgen und Sascha fuhren während der 24 Stunden in ihren Teams jeweils 6 Runden und kamen somit auf 156 Kilometer mit rd. 3.100 Höhenmetern. In Erinnerung bleibt vor allem der Anstieg zur „Hohen Acht“, dem höchsten Punkt der Strecke. Hier waren kurzfristig 17 Prozent Steigung zu bewältigen. Lt. Jürgen war aber auch der Streckenteil zur „Döttinger Höhe“ sehr kräftezehrend, da die Radler hier dem starken Gegenwind ausgesetzt waren. Aber dank der guten Trainingsarbeit konnten sich beide THCler im Feld gut behaupten.

Die Strapazen sind vergessen. Mit einer "Medaille" ausgezeichnete THCler Sascha Gies (r.) und Jürgen RottmannDie Anstrengungen schlugen sich trotzdem in den Rundenzeiten nieder. Lagen sie in den ersten Runden noch bei rd. 50 Minuten, so mussten zum Ende hin doch Zeiten von über 1 Stunde akzeptiert werden.
Beide Teams waren aber mit der erbrachten Leistung zufrieden. Bei 579 gestarteten Teams belegte Jürgen mit Team1 den 266. und Sascha mit Team 2 den 275. Platz.
Die Zeitdifferenz betrug lediglich 10 Minuten.

In den Ruhephasen und nach dem Rennen wurde in der „Box“ viel gefachsimpelt und der Blick war schon auf 2018 ausgerichtet. Das Ziel wurde auch schon festgelegt: „Dann wollen wir auf mindestens 25 Runden kommen!