Thorsten Ortmann in seinem ElementAm Wochenende hatten die Radsportler wieder einen Einsatz in unmittelbarer Nähe, die RTF „Tecklenburger Höhen“ in Ibbenbüren stand auf dem Programm.
Hier kommt das Kürzel „RST“ ins Spiel, wobei Radio Steinfurt keine Rolle spielte.
„R“ steht für Routenführung
Vom Veranstalter „Marathon Ibbenbüren“ wurden alle Strecken neu geplant.
In den letzten Jahren hieß die RTF „Dür de Annewehen“ und sie hatte ein relativ flaches Profil. Das hat sich jetzt geändert, auf allen Strecken wurden schöne Anstiege eingebaut, die fast zu einer Verdoppelung der Höhenmeter geführt haben. Bewusst wollte man dem Wunsch der Radsportler nachkommen, den sportlichen Charakter der Region herauszustellen. Daher auch der neue Name „Tecklenburger Höhen“.

„S“ steht für starkes Team
Der THC Westerkappeln war wieder einmal stark vertreten und die roten Trikots prägten bereits im Startbereich das Gesamtbild. Insgesamt hatten 16 THCler/Innen den Weg nach Ibbenbüren gefunden, und das in unterschiedlichster Weise. Die meisten von ihnen nutzten als Anreise wie gewohnt die „Sternfahrt“. Aber es ging auch anders!

Thorsten Ortmann aus Hagen war zur frühen Morgenstunde noch recht skeptisch. Seine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt „zu nass und zu kalt“ war nicht gerade motivierend, aber das änderte sich schnell. Gemäß seiner nachgeschobenen Nachricht „ich fahre euch auf der 111er-Schleife entgegen“ traf er seine Radsportfreunde im Bereich Leeden und fuhr mit ihnen nach Ibbenbüren.

Sascha Gies, liebt den Radsport und natürlich „sein Rad“Sascha Gies aus Wallenhorst konnte arbeitsbedingt leider nicht an den Start gehen. Er arbeitet in Rheine und nutzt bei gutem Wetter die Fahrt zur Arbeitsstätte als „Grundlageneinheit“. Seine Nähe zum Team zeigte sich durch die Nachricht „muss arbeiten, könnte aber auf dem Rückweg um ca. 13:00 Uhr in den Zielbereich kommen“. Gesagt getan! Als er ankam waren schon etliche THCler von ihrer Tour zurück und nach einer kleinen Stärkung und Smalltalk ging es gemeinsam heimwärts.
All diese Besonderheiten zeigen den guten „Teamgedanken“ der Truppe.

„T“ steht für Testfahrt
Detlev Lammers konnte seinem Hobby Radsport aufgrund einer OP leider eine Zeit lang nicht nachgehen. Für ihn sollte die RTF ein erster Check sein. Friedel Meyer hatte versprochen ihn dabei zu begleiten, unabhängig von der Streckenwahl. Für Detlev lief es so gut, dass er die ersten Streckenteilungen ignorierte und auf die 111er-Schleife ging. An der Verpflegungsstelle in Leeden entschieden sie sich dann aber „nicht zu überziehen“ und in Lengerich auszusteigen, zumal es dort ein gutes Café gibt!

Das Trio Detlev Lammers, Stephan Kotschi und Friedel Meyer (v.l.) beim „kulinarischen Zwischenstopp“ Dem schloss sich auch Stephan Kotschi an, dem das zeitlich gut passte.
Nach einem „Cappu und Pflaume mit Sahne“ ging es dann individuell geführt zurück nach Ibbenbüren.
Hier fällte Detlev dann noch eine gute Entscheidung: „Der Test ist super gelaufen, am kommenden Wochenende beim Herbstroller ins Sauerland bin ich dabei.“

All diese genannten Beispiele zeigen die Flexibilität der Radsportler des THC. Auf unterschiedliche Interessen wird reagiert und alle erreichen ihr Ziel. Und eine sportliche Note hatte der Einsatz auch, insgesamt legten die THCler 2.038 Kilometer zurück.