Wer will, der kann auch während der Pause im Tritt bleiben.    Ein warmer Winter hat auch so seine Vorteile, zumindest für die Radsportler des THC Westerkappeln.
Samstag war wieder so ein Tag, 7° (plus!), geringe Luftbewegung und gelegentlich ließ sich sogar die Sonne sehen. Kein Wunder das sich 5 THCler zu einer Ausfahrt verabredeten.
Um 11 Uhr trafen sich Frank Denzol, Sascha Gies, Andre Harte, Friedel Meyer und Jürgen Rottmann, um eine schöne Ausfahrt zu unternehmen.

Nach kurzer Absprache hinsichtlich der Länge der Tour machte man sich auf den Weg, um Osnabrück zu umrunden. Über Achmer und Pente ging es zuerst nach Engter und hier in den Anstieg „Evinghauser Berg“. Frank schlug ein gutes Tempo an und schon hatte man die erste „EB-Einheit“ hinter sich. In moderatem Tempo fuhr man weiter über Icker und Belm zum Zwischenstopp nach Jeggen.
Der Vorschlag von Frank, hier das Café Brinkhege anzusteuern, war genau richtig für die Radler. In den Räumlichkeiten gibt es einen Bereich mit Stehtischen und Barhockern, die mit „Tretkurbeln“ ausgestattet sind. Somit kommen Radsportler auch während einer Pause nicht aus dem Tritt!
Für die THCler allerdings keine Option. Sie genossen nach zurückgelegten 45 Kilometern den Cappuccino mit Beilage und philosophierten über die anstehende Saison. Da gibt es ausreichend Ziele, die nach einer guten Vorbereitung verlangen.

Gut gestärkt machte sich die Gruppe dann auf den Rückweg. Durch das wunderschöne „Zillertal“ kam man nach Kloster-Oesede und weiter über den Kammweg nach Georgsmarienhütte. Imposant der Blick über den „Industriepark Georgsmarienwerke“, den noch nicht jeder Radler so wahrgenommen hatte.
Die letzten Kilometer über Sutthausen, Hasbergen und Lotte waren dann nur noch ein Kinderspiel, hatte man die Anstiege doch schon gemeistert.
Nach 101 Kilometern mit 850 Höhenmetern war die Gruppe wieder daheim. Einig waren sich alle: „Den Tag haben wir super genutzt!“.