11 THCler unter 15.000 Startern in Bolsward (NL) bei der „Friesischen Elfstädtetour“

Das Team besucht Rita u. Hans-Peter Schüro am Vortag in MakkumDas Thema im Radsport ist im Mai 2007 ohne Zweifel der „Dopingskandal“. Relativ unbeeindruckt von diesem Thema üben aber die Radsportler des THC Westerkappeln weiterhin ihren Sport aus. Und das aus gutem Grund. Für sie steht der Breitensportgedanke mit seinen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit im Vordergrund.
Pfingstmontag nahmen 11 Radsportler an der „Friesischen Elfstädtetour“ in Bolsward teil.
Teilnehmer:
Alexander Budke, Angelika und Friedel Meyer , Monika und Reinhard Michel,  Uwe Moldenhauer , Martina und Axel Münch, Hans-Peter Schüro , Barbara Treutler, Detlef Winter

Der THC-Express, angeführt von Axel Münch u. Detlef WinterDie „Friesische Elfstädtetour“ ist ein Radsportevent der besonderen Art und wird  seit 1947 ununterbrochen durchgeführt. Auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht wurde Friedel Meyer durch den „Südschweden“ Robert Schirmbeck aus Osnabrück. Der hatte 2005 erstmalig mit Freunden daran teilgenommen und war fasziniert, weil sich hier der Radsport einmal anders darstellt. Nicht die Geschwindigkeit steht im Vordergrund. Bei maximal 15.000 Teilnehmern liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 25 km/h und am Start sind alle Zweiräder vertreten, vom Liegerad, Tandem, Hollandrad, Tretroller bis zum Rennrad. Viele der Teilnehmer sind kostümiert und zeigen so den Spaß an der Veranstaltung.

Nordschleife (136 Kilometer)
Witmarsum, Kimswerd, Harlingen, Franeker, Tzummarum, Vrauwenparochie, Holwerd, Dokkum, Birdaard, Leeuwarden, Dronrijp, Winsum,
Kubaard, Hichtum, Bolsward
Südschleife (98 Kilometer)
Nijland, Sneek, Ijlst, Spannenburg, Sloten, Balk, Oudemitdum, Mirns, Stavoren, Hindeloopen, Workum, Parrega, Bolsward.

Da kommt Freude auf. Holländische Mädels in LandesfarbenDa die Radler in verschiedenen Orten ihr Quartier hatten, traf man sich in Bolsward zum Start. Dort angekommen trauten sie ihren Augen nicht. Die Stadt war voll von Radsportlern, die eingeteilt in Gruppen zu 600 Startern in die Startzone geleitet wurden.
Überall freundliche Helfer an den KontrollstellenUnter dem Applaus tausender Zuschauer und begleitet von Musikkapellen gingen die THCler um 05:56 Uhr auf die Strecke. Leider bei bedecktem Himmel, aber zum Glück noch trocken. Die nördliche Schleife der Tour führte die Radler über Harlingen und Franeker bis nach Holwerd ans Wattenmeer. Über Dokkum und Leeuwarden ging es dann fast ausschließlich auf Radwegen zurück nach Bolsward als Zwischenstation bzw. Ziel.
Kostümiert geht es auf die ReiseZwei Kilometer vor Bolsward setzte der schon seit den frühen Morgenstunden drohende Regen ein. Für Alexander Budke, Angelika Meyer, Martina Münch, Monika und Reinhard Michel, Hans-Peter Schüro und Barbara Treutler mit ein Grund, den Startort nach 136 Kilometern auch als Ziel anzusehen.
Auffallender geht es kaumFriedel Meyer , Axel Münch, Uwe Moldenhauer und Detlef Winter nahmen nach einer kurzen Rast in Sneek dann noch die Südschleife in Angriff. Das Teilstück ist geprägt durch die „Sneeker Seenplatte“ und führte die Radsportler bis ans Ijsselmeer. Dank der hervorragenden Organisation und der überall präsenten Polizei hatten die Radler fast immer freie Fahrt. Gestoppt wurden sie lediglich von Wassersportlern, für die an vier Stellen die Zugbrücke hochgezogen wurde.
Rast in Dokkum. Schön wenn zwei die gleichen Interessen habenAb Oudemitdum ging es dann entlang dem Ijsselmeer durch so schöne Orte wie Stavoren und Hindeloopen. Die Strecke führte hier teilweise über den Deich. Bedingt dadurch waren die letzten 45 Kilometer stark vom Wind geprägt. Die THCler waren überrascht von der Begeisterungsfähigkeit der Einwohner, die trotz der schlechten Witterung die Sportler anfeuerten. Die letzten 500 Meter waren abgesperrt wie bei der Tour de France. Eine Maßnahme, die bei der Masse an anfreuernden Zuschauern auch erforderlich war.
Ausgezeichnet mit der Plakette „Elf Steden Rijwieltocht Bolsward“ machten sich die vier THCler dann auf den Rückweg in ihr Quartier, um sich dort mit einem guten Essen und den entsprechenden Flüssigkeiten selbst für die hervorragende Leistung zu belohnen.
Fomationsflug mit fröstelnden DamenBesonders beeindruckt durch den Zuspruch der Zuschauer und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung waren sich die THCler darin einig, sich auch im nächsten Jahr (12.05.2008) um einen der begehrten Startplätze zu bemühen.

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