THC-Radsportler mit dem „Herbstroller“ auf Bädertour


imgp2406klein.jpgFür acht THCler wurde der „Herbstroller“ zum letzten sportlichen Event des Jahres 2006. Die Wochenendfahrt nach Reelsen/Bad Driburg kann aufgrund der von Friedel Meyer ausgearbeiteten Strecke als Bergetappe gewertet werden.


Teilnehmer:
Rolf Ender, Friedel Meyer, Axel Münch, Gerald Philipp, Ralf-Gunther Schmidt, Christoph Schröder, Detlef Winter

Betreuerin:
Angelika Meyer

16.09.

Stationen

KM

HM

Fahrzeit

Km/h

Westerkappeln, Achmer, Evinghausen, Schwagstorf, Ostercappeln, Bad Essen, Rödinghausen, Rüschen

 

69

 

498

 

2:26:57


28,2

Oberbauerschaft, Hüllhorst, Halstern, Löhne, Bischofshagen, Exter, Wüsten, Bad Salzuflen-Hollenstein

 

49


535


1:48:31


27,2

Kirchheide, Entrup, Lemgo, Dörentrup, Donop, Cappel, Horn-Bad Meinberg, Ottenhausen, Vinsebeck, Bergheim, Merlsheim, Reelsen/Bad Driburg

 

63


532


2:18:39


27,4

 

181

1.665

6:34:07

27,6



imgp2425klein.jpgPünktlich um 08:30 Uhr trafen sich die Radsportler zum Start in der Bodelschwinghstraße. Bei leicht auszumachender Nervosität gab es zuerst nur ein Thema, das Wetter. Noch zu gut konnten sich einige an den verregneten „Frühjahrsroller“ erinnern. Aber beim bevorstehenden Wochenende war die Regenwahrscheinlichkeit gleich null. Bei angenehmen Temperaturen konnte der Start im Sommerdress erfolgen.

Die Teamfähigkeit wurde gleich beim Anstieg nach Evinghausen auf die Probe gestellt. Obwohl die Fahrt kein Rennen werden sollte, zog sich die Gruppe gleich auseinander. Bei einem kurzen Stopp ging Meyer noch einmal kurz auf die Fahrweise ein. Von da ab lief es fast wie am Schnürchen!

imgp24111klein.jpgIn Bad Essen kam es dann leider zu einem unvorhergesehenen Stopp. Rolf Ender musste aus familiären Gründen die Fahrt abbrechen.

Nach dieser Nachricht fanden die Radler erst schwer wieder den Rhythmus. Aber bei den folgenden Anstiegen galt dann wieder schnell die Konzentration dem „runden Tritt“.

In Rödinghausen-Rüschen war die erste Verpflegungsstelle. Angelika Meyer hatte wie gewohnt alles gut vorbereitet. Beim Anblick des geöffneten Kofferraums wurde die Stimmung noch besser. Die Radler konnten aus dem Vollen schöpfen und die geleerten Speicher auffüllen.

Bis Hüllhorst ging es über einen schönen Höhenweg, um dann durch das Ravensberger Land die Fahrt in Richtung Bad Salzuflen fortzuführen. Nach einem knackigen Anstieg in Rüschen kam die zweite Verpflegungsstelle und zugleich eine Überraschung für die Radler. Friedel Meyer hatte im Vorfeld den Kontakt
zu Stephanie Mommertz aufgenommen, die dort in der Nähe wohnt und einigen Radsportlern als Sportwissenschaftlerin beim Institut für Sportmedizin und Prävention (ISP), Bad Rothenfelde bekannt ist.
Somit konnten neben der Verpflegung auch noch interessante Fachgespräche geführt werden.

imgp2434klein.jpgGestärkt ging es dann auf das letzte Teilstück durch das Lipper Bergland mit seinen doch recht heftigen Anstiegen. Entlang des östlichen Eggegebirges erreichte die Gruppe um 16:40 Uhr das Ziel in Reelsen.

Der wunderbare Garten mit ausladender Terasse machte die Entscheidung der Radler nicht schwer. Noch vor dem Bezug der Zimmer wurden die bekannten isotonischen Getränke konsumiert.

Nach dem Abendessen setzte dann doch recht schnell die Müdigkeit ein und jeder freute sich schon auf den Heimweg mit dem laut Wetterbericht prognostizierten Rückenwind.






17.09.

Stationen

KM

HM

Fahrzeit

Km/h

Reelsen/Bad Driburg, Neuenheerse, Herbram, Eggeringhausen, Kirchborchen, Alfen, Salzkotten, Thüle, Delbrück, Westenholz

65

485

2:16:19

28,7

Mastholte, Langenberg, Lippentrup, Sankt Vit, Möhler, Lette, Herzebrock-Clarholz, Harsewinkel, Hesselteich, Oesterweg, Bockhorst

69

125

2:19:50

29,6

Bad Rothenfelde, Hilter, „Freden“, Bad Iburg, Hagen, Osterberg, Lotte, Westerkapeln

46

301

1:43:53

26,5

 

180

911

6:20:02

28,4



imgp24191klein.jpgAls Grundlage für den Tag gab es ein ausgezeichnetes Frühstück. Doch danach kam bei strahlend blauem Himmel die große Enttäuschung. Anhand der Windkraftanlagen war unschwer auszumachen, dass der Wind auf Nordwest gedreht hatte. Nichts war es mehr mit einer lockeren Fahrt mit Rückenwind.

Die Überquerung des Eggegebirges war der richtige Einstieg in den Tag. Die Radler wurden sofort warm und waren somit gut gerüstet für die stetigen Anstiege auf der „Paderborner Hochfläche“. Erst ab Salzkotten wurde das Streckenprofil etwas flacher. In Westenholz gab es dann die erste Stärkung.

Vorbei an Rheda-Wiedenbrück ging es mit ständigem Gegenwind in nördliche Richtung. In Herzebrock-Clarholz besteht eindeutig noch Optimierungspotential hinsichtlich der Ausschilderung. Das spürten die Radler bald, denn auf einmal hatten sie Rückenwind. Ein eindeutiges Zeichen für die falsche Fahrtrichtung. Zum Glück gab es einen netten Radler, der die Truppe wieder auf den richtigen Weg führte. Das dürfte die einzige Phase der Etappe gewesen sein, in der alle im Kompensationsbereich fuhren.

imgp2438klein.jpgAb Harsewinkel hatte man dann schon wieder den „Teutoburger Wald“ im Blick. Bei der letzten Rast in Bockhorst wurden die Energiespeicher noch einmal aufgefüllt, um die letzten 46 Kilometer ohne „Hungerast“ zu überstehen. Auf die Frage „Wann sind wir in Westerkappeln?“ antwortete Friedel Meyer mit 16:30 Uhr. Um einen angemessenen Empfang zu organisieren informierten die Teilnehmer per Handy die Familienangehörigen.

imgp2423klein.jpgNach Hankenberge kam dann wohl für alle das schönste Teilstück der Tour. Man fuhr 7 Kilometer durch den „Freden“ nach Bad Iburg. Den letzten Anstieg nach Hagen nahmen die Radler ohne Schwierigkeiten. Ab da war „ausrollen“ angesagt.

imgp2443klein.jpgUm 16:29 Uhr endete die Wochenendtour traditionell vor dem „Eiscafe Dolomiti“, um den „Herbstroller“ würdig bei Cappuccino und Spaghettieis zu beenden. Meyer bedankte sich bei den Radsportlern für die disziplinierte Fahrweise und den guten Zusammenhalt der Truppe. Ferner bescheinigte er Philipp, Schröder und Winter aufgrund der erbrachten Leistung die „Alb-Extrem-Tauglichkeit“.

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