Auf A-Jugendliche wie Jan-Nicolas Pötter (Mitte) setzt THC-Coach Holger Helmich auch künftig.So langsam nähert sich die Weihnachtspause für die Handballer des THC Westerkappeln dem Ende entgegen. Am kommenden Samstag geht es im vorletzten Spiel der Hinrunde nach Friesoythe. Der bisherige Saisonverlauf ist für die THC-Herren im Vergleich zum Vorjahr sicher nicht optimal verlaufen. Die Westerkappelner mussten den Jahreswechsel auf einem Abstiegsplatz verbringen.

Die Landesklasse Weser-Ems hat sich als eindeutig stärker besetzt erwiesen als noch die alte Bezirksliga Süd. „Zu Saisonbeginn haben wir einige Punkte unnötig liegen gelassen. Vielleicht waren sich nach der letzten Saison Einige zu sicher, dass es so weitergeht“, sieht THC-Coach Holger Helmich Gründe für die nach dem tollen Vorjahresergebnis doch etwas ernüchternde Saison 2007/2008. So kassierte der THC, unter anderem gegen Twist und Ankum, einige unglückliche Niederlagen. „Fakt ist aber, wir haben gegen alle Mannschaften mitgespielt“, so der Coach. Jedoch gegen Cloppenburg und Haren sei es nicht gut gelaufen. „Auch im ersten Spiel gegen Niedermark lief nicht viel zusammen“, kritisierte Helmich.

Der Trainer hält die Mannschaft aber für intakt. „Äußere Faktoren führen jedoch dazu, dass die spielerische Weiterentwicklung der Mannschaft verzögert wird“, meint Helmich. Als Gründe dafür nannte er die beruflich bedingte Schichtarbeit bei einigen Spielen, den Umzug von Jens ten Brink nach Stauttgart oder das Studium von Tim Rattay in Münster. „Das belastet natürlich die Trainingsarbeit.“

Auch wenn die A-Jugendlichen, die zum Kader der Mannschaft gehören, laut Helmich einer starken Doppelbelastung ausgesetzt seien, sei die Integration weiterer A-Jugendspieler wichtig. „Das ist die Zukunft des Vereins“, setzt der Trainer voll auf eine gute Nachwuchsarbeit. Und die könnte auf Dauer Früchte tragen. Der Klassenerhalt ist sicherlich machbar und die Saison ist ja auch noch lang.

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