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Im Auswärtsspiel in Friesoythe steht der THC, hier mit Jan-Marten Schulte (vorne rechts), unter Druck. Ein Sieg ist so gut wie Pflicht.Auswärtsbann endlich durchbrechen

Nach einer Weihnachtspause mit kaum Möglichkeiten zum Training und dem Ausfall mehrere Spieler für das erste Meisterschaftsspiel im neuen Jahr sind die Vorzeichen auf einen erfolgreichen Start ins Jahr 2008 alles andere als rosig für die Handballer des THC Westerkappeln. Dazu steht auch noch ein wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf der Landesklasse Weser-Ems bevor. Heute Nachmittag um 17 Uhr sind die Westerkappelner – im letzten Spiel der Hinrunde – zu Gast beim Tabellenvierzehnten HSG Friesoythe.

Die Spieler Jens ten Brink, Florian Finke und Tobias Coquette werden dabei definitiv nicht zur Verfügung stehen. „Die Vorzeichen sind nicht gut“, gibt auch THC-Trainer Holger Helmich vor der Begegnung zu. „Trotzdem gilt es aber zu kämpfen und alles dafür zu tun, dass der Knoten auch auswärts platzt“, fordert Helmich von seinen Mannen heute Nachmittag. „Damit der Druck nicht noch weiter anwächst, wäre ein Sieg schon sinnvoll.“

In fremden Hallen ist der THC in dieser Saison bisher stets leer ausgegangen. Sechs Spiele, sechs Niederlagen, so sieht die fast schon niederschmetternde Bilanz für die Helmich-Sieben aus. Und da es in acht Heimspielen auch schon drei Niederlagen zu verkraften galt, steht der THC am Ende der Hinrunde eindeutig mit dem Rücken zur Wand. Ein Sieg in Friesoythe käme da wohl zur rechten Zeit. Zudem würde sich der THC einen Mitkonkurrenten auf Distanz halten. Eine Niederlage hätte dagegen zur Folge, dass die Westerkappelner mit der HSG die Tabellenränge tauschen würden.

Eine erneute Auswärtsschlappe wäre ein herber Dämpfer für das Helmich-Team. Doch vielleicht ist es ja gerade dieser Druck, der das ersatzgeschwächte Team heute Nachmittag zusammenschweißt und die ersten Auswärtszähler einfahren lässt.

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