„Müssen uns jeden Sieg von vorne erarbeiten“

Henning ten Brink (links) ist vor dem Spiel in Neuenhaus angeschlagen. Sein Einsatz ist fraglich. (Foto: Uwe Wolter)Noch ungeschlagen sind die Handballer des THC Westerkappeln im neuen Jahr. „Wir haben unseren Rhythmus in der Rückrunde gefunden“, glaubt Trainer Holger Helmich und kann dabei auf drei gute Spiele verweisen. Bisher ist der THC noch ungeschlagen seit Rückrundenbeginn. Was dem THC jetzt noch zu seinem Glück fehlt, ist der erste Auswärtssieg in dieser Saison. Sehr dicht dran waren die Westerkappelner ja schon kürzlich in Niedermark, doch am Ende reichte es nur zu einem Remis. Beide Heimspiele wurden dagegen von den Westerkappelnern gewonnen.

„Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, ist Holger Helmich jedoch überzeugt, wenn es am morgigen Sonntag nach Neuenhaus geht. Beim Tabellenvorletzten SG Neuenhaus/Uelsen II (Anwurf 17 Uhr) wollen die THCler endlich den ersten Erfolg auf fremden Hallenparkett einfahren. „Aber wir stehen unter Druck dieses Spiel zu gewinnen“, sagt der Westerkappelner Trainer vor der morgigen Aufgabe. „Wenn wir aber wieder mit der Einstellung der letzten Spiele agieren, ist ein Sieg allemal machbar“, erwartet Helmich.

Der Coach macht seinen Spielern vor dem Duell mit dem Vorletzten – das Hinnspiel gewann der THC in eigener Halle 28:23 – aber auch klar, das es kein Selbstläufer werden wird. „Wir sind nicht in der Form, dass wir irgendeinen Gegner der Klasse so oder so im Griff haben. Wir müssen uns jeden Sieg von vorne neu erarbeiten“, sagt Helmich ohne Umschweife und warnt damit davor, sich vor dem morgigen Spiel nur über die Höhe des Sieges zu unterhalten. „Wer das tut, der wird eine Enttäuschung erleben“, so der Trainer. Zumal die Neuenhauser – ähnlich wie der THC – in dieser Saison zwei Gesichter zeigen. Zu Hause ist die SG weitaus stärker als in fremden Hallen. Auch unter diesem Aspekt ist morgen Nachmittag also Vorsicht geboten. Für Überheblichkeit besteht für die Westerkappelner keinerlei Anlass.

Wichtig aus Sicht von Holger Helmich ist es, nach der Spielpause für den THC am vergangenen Wochenende gleich wieder den Rhythmus zu finden. Trotz der Pause beklagt der Coach immer noch einige angeschlagene Spieler, deren Einsatz gefährdet ist. Dazu gehören Henning ten Brink, Florian Finke und Tobias Coquette.

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