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Nicht für Schadenfreude sorgen

Kein Grund zu grimmiger Miene: Henning ten Brink (links) ist nach überstandener OP wieder einsatzfähig. (Foto: Uwe Wolter)Nur ein Sieg zählt für die Handballer des THC Westerkappeln im ersten Spiel im neuen Jahr. Am morgigen Sonntag erwartet die Mannschaft von Trainer Holger Helmich das sieg- und punktlose Schlusslicht der Landesklasse Weser-Ems Rot-Weiß Damme 2 (Anwurf 16.30 Uhr) zum Rückrundenauftakt.

Am ersten Spieltag im September des vergangenen Jahres feierten die Westerkappelner just gegen den kommenden Gast einen 31:26-Sieg und stiegen damit eigentlich erfolgreich in die neue Saison ein. Doch lange Zeit sollte das der einzige Sieg für den THC bleiben. Erst am 7. Dezember gelang Erfolg Nummer zwei in Emlichheim (34:26). Danach folgte noch zum Jahresabschluss der dritte Sieg gegen den SV Quitt Ankum. Nun soll morgen Sieg Nummer vier folgen. Doch so einfach wie die Aufgabe aussieht, ist sie nach Meinung des Westerkappelner Trainer beileibe nicht. ?Eine richtige Vorbereitung war kaum möglich, da wir am Donnerstag das einzige Mal trainieren können. Dennoch ist ein Sieg Pflicht gegen das sieglose Schlusslicht?, sagt Holger Helmich vor der Partie. ?Das macht aber die Aufgabe gerade schwer, da jeder von einem Sieg ausgeht und nur noch über dessen Höhe spekuliert wird?, warnt der THC-Coach. ?Fakt ist, dass auch zu diesem Spiel die 60 Minuten erst gespielt werden müssen. Jeder ist gut beraten, wenn er die Aufgabe ernst nimmt.?

Verzichten muss Holger Helmich weiterhin auf Fabian Praus, der weiterhin zum Zuschauen verdammt ist, weil er seinen Muskelbündelriss auskurieren muss. Wieder dabei sein wird aber Henning ten Brink nach überstandener OP. ?Ich erwarte volles Engagement vor eigenem Publikum, nach dem Saisonverlauf haben wir ja einiges gutzumachen. Damit sollten wir im ersten Spiel im neuen Jahr beginnen?, fordert Helmich von seinen Mannen vor der vermeintlich so leichten Aufgabe. Ein Erfolg wäre für die Gastgeber von enormer Bedeutung, könnten sie sich doch damit ein wenig mehr Luft zu den Abstiegsrängen verschaffen. Gelänge den Rot-weißen ausgerechnet in Westerkappeln der erste Sieg, die Schadenfreude der Konkurrenz wäre garantiert groß.
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