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Lea Freye, Rene Köhler und Manuel Schröer im Handballtempel von KrakauDer THC Westerkappeln zu Gast beim EM Finale in Krakau - 2000 km Autofahrt ist nichts für schwache Nerven

Samstagabend machten sich die drei Handballverrückten Manuel Schröer, Rene Köhler und Lea Freye auf den Weg nach Krakau, um bei der Handballsensation des Jahres dabei zu sein. Wie auch Stefan Kretzschmar es zu sagen pflegte, rochen auch sie die Sensation. Erst am Samstagnachmittag buchten sie die Tickets für das Finale in Polen.

An der Arena angekommen war die Euphorie nicht mehr zu stoppen. Das Spiel um Platz drei hatte grade begonnen, als sich die Fangemeinschaft einschwor. Die Fans aus Polen, Kroatien, Spanien, Norwegen und Deutschland feiert zusammen, als gäbe es keine Grenzen. Die Freude am Handball stand im Vordergrund und das spürte jeder, der Teil dieser Gemeinschaft in der Tauron Arena war. Sensationelle Stimmung traf auf hervorragenden Handball, der einfach Spaß machte und niemanden still auf seinem Platz sitzen ließ.

Schon zum Spiel um Platz drei gingen Manuel und Rene zu ihren Plätzen und konnten es nicht fassen, dass sie in der vierten Reihe hinter dem Tor saßen. Nach Schlusspfiff der Partie Kroatien – Norwegen tauschten sie dann noch mit einer Gruppe Kroaten die Plätze und saßen dann in der zweiten Reihe hinter dem Tor. In der TV Übertragung waren sie kaum zu übersehen, weil sie bei jeder Parade von Andreas Wolff oder einem Tor der Deutschen zum jubeln und feiern aufsprangen. Zur zweiten Halbzeit kam dann auch noch Lea zu ihnen hinter das Tor. Es war schließlich noch etwas Platz, da einige Kroaten schon gegangen waren. Nach ungefähr 45 Minuten wurde es immer klarer, dass den Deutschen der Europameistertitel nicht mehr zu nehmen war und die Stimmung in der mit 15.000 Zuschauern gefüllten Arena stieg immer weiter. Nach dem Schlusspfiff lagen sich die Deutschen Zuschauer aus den verschiedensten Teilen der Bundesrepublik in den Armen. Glücklicherweise konnten die drei Westerkappelner aber noch den Abend in Krakau genießen, weil sie erst am nächsten Morgen zurück in die Heimat führen.  

Das Ende des Finales war aber erst der Anfang einer unvergesslichen Nacht. Das nötige Quäntchen Glück brachte die drei gebürtigen Westerkappelner auf die Siegesfeier der deutschen Handball Nationalmannschaft in der Krakauer Altstadt. Hautnah an den Stars des deutschen Handballs aß und trank man zusammen, unterhielte sich, als kenne man sich schon seit der E-Jugend. Mit der Schale im Blick war jedes Teammitglied vom Präsidenten bis hin zu den Spielern zu einem netten Gespräch und auch zu zahlreichen Fotos bereit. Die jungen Spieler Finn Lemke und Julius Kühn waren besonders gesellig und waren für den einen oder anderen Spaß gerne zu haben.

Die grenzenlose Freude am Handballsport und das nötige Maß an Verrücktheit und Glück machten dieses Ereignis erst möglich. Es steht fest, dass diese Tage nun zum Lebenslauf der drei THCler gehört und jeder Kilometer der Autofahrt vergessen ist: Deutschland ist Sieger der Europameisterschaft 2016 und der THC Westerkappeln war mit Herzblut dabei!

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