{jflex}fp=/images/image/Startseite/1herreneicken.jpg;title=Mit Tobias Coquette fehlt dem THC auch heute eine wichtige Alternative auf Außen.(Foto: Uwe Wolter);desc=Mit Tobias Coquette fehlt dem THC auch heute eine wichtige Alternative auf Außen. (Foto: Uwe Wolter){/jflex}

Druck darf nicht weiter wachsen

Die letzten beiden Niederlagen in Folge waren für das Nervenkostüm der Handballer des THC Westerkappeln alles andere als förderlich. „Das Selbstvertrauen ist dadurch sicher nicht gestiegen“, ist sich THC-Trainer Holger Helmich sicher.

Aus seiner Sicht war die Niederlage in Haren am vergangenen Wochenende aufgrund der an den Tag gelegten Spielweise durchaus in der Höhe gerechtfertigt. „Dennoch entspricht das, was wir zurzeit spielen, nicht unserem wahren Leistungsvermögen“, glaubt Helmich. Leistungsträger würden an sich zweifeln und hätten nicht das volle Vertrauen in das eigene Spiel. „Wir müssen aber als Mannschaft zusammenrücken und uns jetzt aus der Misere herausspielen. Wir dürfen keine Zweifel an uns aufkommen lassen“, klingen die Aussagen des THC-Coaches fast schon wie Durchhalteparolen. „Das geht am Besten in eigener Halle mit der Unterstützung der Fans. Ich kann daher nur hoffen, dass wir jetzt erst Recht unterstützt werden und die Zuschauer zu uns stehen“, appelliert Holger Helmich an die Westerkappelner Handballanhänger.

Dass die Fans zu ihrem Team stehen, das können sie heute Abend ab 20 Uhr unter Beweis stellen. Dann erwartet der THC endlich wieder auf heimischen Parkett die Eickener Spvg. „Den Gegner kennen wir gut“, meint Holger Helmich. In der letzten Saison sei der THC im Rückspiel Opfer des Abstiegskampfes geworden. „ Da haben wir ein sehr ruppig geführtes Spiel verloren“, erinnert er sich. „Aufpassen müssen wir besonders auf die Rückraumspieler des Gegners“, warnt der Coach seine Mannen.

Personell sieht es aber gar nicht rosig aus für das Helmich-Team. Henning ten Brink hat Probleme wegen eine Rückenverletzung und droht für heute Abend auszufallen. Auch Tobias Coquette wird noch nicht wieder einsatzbereit sein. „Schon in den beiden letzten Spielen hat er auf Linksaußen als Alternative gefehlt“, hofft Holger Helmich auf baldige Genesung seines jungen Schützlings. Sollten beide Genannten ausfallen, wäre das eine erhebliche Schwächung. „Gerade auf Außen ist es wichtig, das Gefühl für die Position und den Wurf zu haben“, weiß der THC-Coach. „Wichtig für unser Spiel ist es zudem, dass wir unsere Deckungsarbeit verbessern und wieder stabiler stehen.

Holger Helmich schätzt trotz aller Widrigkeiten das Leistungsvermögen seiner Mannschaft so hoch ein, „dass wir allemal gewinnen können.“ Und weiter: „Es ist wichtig, dass in der Tabelle keine Lücke zwischen dem Mittelfeld und der Abstiegszone entsteht!“ Der Druck dürfe nicht noch weiter wachsen, warnt Helmich. Ein Sieg des THC heute Abend gegen den Tabellensechsten würde alles wieder ein wenig freundlicher machen . . . !

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