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Der Einsatz von Lukas Ginster (beim Wurf) ist noch unsicher. THC-Coach Dirk Suppelt muss ohnehin schon auf drei verletzte Akteure gegen Haselünne verzichten. Foto: Uwe WolterNoch einmal müssen sich die Handballer des THC Westerkappeln zusammenreißen, um noch einen halbwegs gelungen Jahresabschluss hinzubekommen.

Von Uwe Wolter

Am Sonntag treffen die Männer um Trainer Dirk Suppelt in eigener Halle (16.30 Uhr) auf die HSG Haselünne/Herzlake. „Das ist eine schwere Ausgangslage“, sagt der THC-Coach angesichts der personellen Ausfälle. Niels Gröne, Sebastian Kolek, Florian Finke fallen alle wegen Verletzungen aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter Lukas Ginster, der eventuell arbeiten muss. Ursprünglich wollten die Westerkappelner diese Partie ins neue Jahr verlegen. „Aber es gab keinen Termin, auf den wir uns einigen konnten“, so Suppelt.

Die Aufgabe des THC-Trainer in den zurückliegenden zwei Wochen war es, die Köpfe der Spieler nach den heftigen Heimschlappe gegen Burg Gretesch wieder hoch zu bekommen. Da lief vor allem nach der Pause nichts mehr beim THC. „Irgendwann haben wir dann auch aufgesteckt“, so Suppelt im Rückblick. Am Sonntag erwartet der Trainer wieder mehr Gegenwehr von seiner Sieben. „Aber es ist eine hohe Hürde“, weiß Suppelt von der Schwere der Aufgabe.

Die zwei fest eingeplanten Punkte fehlen dem THC in der bisherigen Saisonbilanz. Mindestens mit einem ausgeglichenen Punktekonto sollte es ins neue Jahr gehen. Das hat Burg Gretesch aber durchkreuzt. Jetzt droht bei einer erneuten Schlappe sogar der Abstiegskampf in der Landesklasse. Ein Erfolg am Sonntagnachmittag wäre da sicher Balsam auf die Seelen für alle. Dann ginge es mit 7:9 Punkten und einem Sprung in der Tabelle in die Weihnachtspause.