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Florian Meyer (links) kassierte mit dem THC Westerkappeln am Sonntag eine herbe Heimpleite gegen die HSG Haselünne/Herzlake.. Foto: Uwe WolterDrei fehlende Stammkräfte konnte der THC Westerkappeln im Spiel gegen HSG Haselünne/Herzlake nicht verkraften. Nach nur wenigen Minuten war klar, wer am Sonntagabend als Sieger aus der Westerkappelner Dreifachhalle gehen würde.

Von Uwe Wolter

Knapp 13 Minuten leistet der THC Westerkappeln noch Widerstand, dann war das Pulver der Suppelt-Sieben verschossen. Die Handballer der HSG Haselünne/Herzlake zogen von 7:6 auf 15:8 bis zur Pause davon. Die Partie war nach 30 Minuten praktisch entschieden. Der THC konnten den Ausfall von vier Stammkräften – es fehlten Niels Gröne, Sebastian Kolek und Florian Finke – am Sonntagnachmittag nicht wirklich kompensieren.

Auch im zweiten Durchgang hatten die Gastgeber den Gästen wenig entgegen zusetzten. Am Ende fiel die Niederlage mit 15:31 sehr deutlich aus. Insgesamt war es das dritte Heimspiel in Folge ohne Sieg. Nach dem 24:24 vor vier Wochen gegen den TSV Wallenhorst folgte die 16:27-Schlappe gegen Burg Gretesch.

„Das sind schon wichtige Spieler, die uns fehlen. Da haben wir dann keinen starken Rückraum. Mit 15 Toren kann man nun mal kein Spiel gewinnen“, suchte Westerkappelns Trainer nach dem Spiel nach Erklärungen.

Vor dem Heimspiel-Reigen hatte THC-Coach Dirk Suppelt noch gehofft, möglichst viele Punkte einzusammeln. Die Kontrahenten hatte er als Gegner auf Augenhöhe angesehen. Doch viele Ausfälle wegen Verletzungen machten ihm da einen dicken Strich durch die Rechnung. Mit 5:11 Punkten und Rang zehn hinken die Westerkappelner in der Landesklasse Weser-Ems den eigenen Erwartungen schon deutlich hinterher. Jetzt kann sich der THC wieder neu sammeln. „Wenn wir komplett gewesen wären, dann hätten wie sicher einige Punkte mehr“, ist sich Suppelt sicher.

Das nächste Spiel wartet auf die Truppe von Trainer Dirk Suppelt erst am 13. Januar (beim TV Dinklage) 2018. Das nächste Heimspiel findet gar erst am 28. Januar gegen Eicken statt. „Ich hoffe, dass im neuen Jahr die Köpfe wieder hoch gehen“, so Suppelt. Dazu gesellt sich die Hoffnung, dass die Verletzten bald wieder auf dem Parkett stehen werden.

► THC-Tore: Schröer (5/2), Meyet (3), Köppel (3), Strätgen (2), Schausten (1) und Koopmann (1).