THC-Trainer Dirk Suppelt erwartet von seine Mannen nach der Niedertlage gegen Bissendorf, dass sie mit erhobenen Köpfen in das Spiel gegen Damen gehen. Foto: Uwe Wolter Obwohl die Gastgeber in der ersten Halbzeit noch ordentlich mitspielten, gewannen die Bissendorf nach 60 Minuten deutlich mit 37:22 (17:12).

„Bissendorf hat stark angefangen. Wir waren zu vorsichtig, vielleicht auch zu ängstlich“, berichtet Westerkappelns Trainer Dirk Suppelt. Nach sieben Minuten lagen die Bissendorfer mit 5:0 vorne. Dann wachte der THC doch auf und hielt den Abstand zumindest konstant. Gegen Ende der ersten Hälfte hatte die Suppelt- Sieben ihre beste Phase und konnten in der 27. Minute auf 11:13 verkürzen. „Da haben wir sie dazu gekriegt, aus dem Rückraum zu werfen. Auch konnte man sehen, dass sie ohne Harz Probleme haben“, meinte Dirk Suppelt. Mit 17:12 für Bissendorf ging es kurz darauf in die Pause.

„Dann sind wir schlecht aus den Kabinen gekommen, kritisierte Suppelt. So war der Kuchen nach 35 Minuten gegessen. Die Gäste lagen zeitweise mit zehn oder mehr Toren in Führung. Am Ende fuhrt der TV Bissendorf locker den 18. Sieg im 18. Saisonspiel ein und ist damit vier Spieltage vor Schluss nicht mehr von Platz eins zu verdrängen und damit schon Meister der Landesklasse Weser-Ems.

Für den THC geht es am Sonntagnachmittag (16.30 Uhr) weiter. Dann gastiert im vorletzten Heimspiel der Saison der Tabellendritte Rot-Weiß Damen in der Dreifachhalle. Die Dammer können noch Zweiter werden, und haben somit noch eine Aufstiegschance. Schon vor den beiden Spielen gegen Bissendorf und Damme war Westerkappelns Coach der Meinung, dass die größere Chance zu punkten wohl gegen Damme da sei.

„Wir müssen aber unsere einfachen Fehler abstellen. Gegen Bissendorf konnten wir phasenweise gut mithalten. Dann kommen aber immer wieder doofe Aktionen dazwischen, die uns zurückwerfen“, bemängelt Suppelt. Das dürfe gegen Damme nicht passieren. „Wir wollen wieder zwei Punkte holen“, fordert er. „Die Motivation muss wieder hoch gehen nach der Niederlage gegen Bissendorf.“