Sebastian Kolek (Mitte) und der THC Westerkappeln sind bereit für das Spitzenspiel am Sonntag gegen Belm-Powe. Foto: Uwe WolterZwei Wochen Zeit hatten Dirk Suppelt, Trainer des THC Westerkappeln, und seinen Mannen, um sich auf das Topspiel am Sonntag vor eigenem Anhang einzustellen. Die Begegnung mit Concordia Belm-Powe dürfte vor allem für den THC vorentscheidenden Charakter haben. 

UWE WOLTER

„Mit einem Sieg hätten wir den Aufstieg fast sicher“, wagt sich Suppelt aus der Deckung. Belm-Powe ist die Mannschaft der Stunde in der Regionsoberliga. Seit dem 21. November haben die Belmer jedes Spiel gewonnen. So waren sie auch vor zwei Wochen beim Tabellenzweiten VfL Bad Iburg siegreich und liegen fünf Punkte hinter den Westerkappelnern zurück auf Rang drei. Mit einem Sieg beim THC könnte das Aufstiegsrennen noch zu einem spannenden Dreikampf werden. Das aber will Suppelt verhindern.

„Ich denke, die Mannschaft hat es auch verstanden. Wir haben diese Woche sehr gut trainiert“, sagt der THC-Coach. „Belm ist aber im Moment eine der stärksten Mannschaften der Liga. Ihre Minuspunkte haben sie allesamt am Anfang der Saison gesammelt“, erklärt Suppelt. Im Hinspiel sah es schon nach einem Sieg für den THC aus, „aber dann haben wir wieder viel zu viele freie Würfe verworfen. Darum hat es am Ende nur zu einem Unentschieden gereicht“, erinnert sich der Trainer. Am Sonntag erwartet Suppelt, dass das Spiel in der Abwehr gewonnen wird. „Da denke ich, haben wir Vorteile. Vom Angriff und Tempo her ist Belm sehr stark“, warnt er.

Der THC Westerkappeln braucht sich als Spitzenreiter aber nicht hinter den Gästen zu verstecken. Im gleichen Zeitraum seit November ging der THC nur einmal als Verlierer aus der Halle, in Cloppenburg Mitte Februar beim 27:29. Aber der Druck ist schon zu spüren auf Westerkappelner Seite. Bei einer Niederlage könnte Verfolger Bad Iburg bis auf einen Punkt aufschließen, wenn der VfL erwartungsgemäß in Damme Erfolg hat. Und nach Bad Iburg muss der THC ja schon am kommenden Samstag. Darum wäre am Sonntag ein Sieg in eigener Halle um so wichtiger, dann hätte der THC weiterhin alles in eigener Hand. Der Wiederaufstieg wäre zum Greifen nahe. Am Sonntag muss Suppelt auf drei Akteure verzichten. Tomke Wegers, Sarioscha Butzke und Theo Veronelli müssen passen.
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