THC Westerkappeln gewinnt in Osnabrück 38:27

Steffen Kiesewetter gehörte in Osnabrück zu den treffsichersten THC-Schützen. Foto: Niklas TüpkerLetztlich war es eine klare Angelegenheit, dennoch haben sich die Handballer des THC Westerkappeln am Samstag beim Spielverein 1916 Osnabrück sehr schwer getan. Sie behielten zwar mit 38:27 (16:14) deutlich die Oberhand, nach einem solch klaren Ergebnis hatte es aber lange Zeit nicht ausgesehen.

Dabei hätte der THC frühzeitig den Sack zumachen können. Die Mannschaft von Timo Halstenberg startete verheißungsvoll und erarbeitete sich einen 10:3-Vorsprung. Dann brachen alle Dämme, kaum noch etwas wollte gelingen. Bis zum 11:11-Ausgleich kamen die Hausherren heran, eine Führung gelang ihnen aber nicht. Stattdessen besannen sich die THCler wieder ihrer Stärken und zogen mit zwei Treffern davon. Diesen Vorsprung verteidigten sie bis zum 16:14-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel hatte durchweg eine Zwei- oder Drei-Tore-Führung für Westerkappeln Bestand. Weiter konnten die Gäste nicht davonziehen. Allerdings gelang es auch dem Spielverein nicht, näher heranzukommen. „Es war kein gutes Spiel“, meinte Trainer Timo Halstenberg, „für einen Sieg kam Osnabrück nie in Frage. Allerdings haben auch wir es verpasst, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.“ Das gelang erst in der Schlussphase, als den Hausherren den Puste ausging.

Treffsicherste Spieler waren Steffen Kiesewetter, Bastian Kolek und Julian Göcke. In Phasen, als es eng wurde, wusste Daniel Kellermeier einige spielerische Akzente zu setzen.

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