Florian Finke (links) und Co. sind in Melle Favorit. Foto: Luisa DerhakeEversburg im Kopf und Melle vor der Brust. Bevor der THC Westerkappeln in einer Woche zum Spitzenspiel nach Eversburg fahren muss, gilt es erst die „Hürde“ HSG Grönegau-Melle 2 zu überwinden.

Dort sind die Westerkappelner Handballer am Samstagabend (18 Uhr) zu Gast. Und dort könnte sich die Mannschaft von Spielertrainer Timo Halstenberg richtig blamieren, denn die Meller sind nicht nur Tabellenletzter der Regionsoberliga, sondern haben auch alle neun ausgetragenen Spiele in dieser Saison verloren.

„Wir müssen schon vorsichtig sein und dürfen die Sache nicht zu lässig angehen“, warnt Timo Halstenberg. Grönegau habe durch einige knappe Ergebnisse dabei gehabt. So wurde etwa gegen Wellingholzhausen nur mit einem Tor Unterschied verloren.

Der THC muss also mit vollen Ernst in diese Partie gehen. „Die Jungs haben mir schon gesagt, dass sie noch einmal ein richtiges Angriffsfeuerwerk abbrennen lassen wollen“, so Halstenberg, der in Melle auf einige Spieler verzichten muss. Alfred Schwab, Sarioscha Butzke und Dirk Suppelt stehen nicht zur Verfügung und hinter Steffen Kiesewetter steht noch ein Fragezeichen.

„Dennoch sollte es eigentlich kein großes Problem sein“, hofft Halstenberg. „Wenn möglich, können auch die Spieler, die zuletzt immer durchgespielt haben, etwas geschont werden.“ Da gilt es für den THC-Spielertrainer jedoch den richtigen Mittelweg zu finden. Den wenn man den Gastgeber auf die leichte Schulter nimmt, könnte es am Ende ein böses Erwachen geben und der THC könnte sich tatsächlich blamieren.

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