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Klarer 44:21-Sieg für Westerkappeln

Trotz anfänglicher Probleme feierte der THC Westerkappeln (gelbe Trikots) am Samstagabend in eigener Halle erneut einen klaren Sieg gegen Burg Gretsch 2. Foto: Luisa DerhakeMit einem 44:21-Erfolg gegen die TSG Burg Gretesch II zeigte der THC Westerkappeln einmal mehr, wie ein hoher Sieg auszusehen hat.

Dass die Handball-Begegnung so eindeutig endete, war bis zur Mitte der ersten Halbzeit jedoch noch nicht absehbar. Gretesch wies die Männer von Trainer Timo Halstenberg anfangs in die Schranken. In einer körperbetonten Partie schenkten sich die beiden Mannschaften nichts, Westerkappelns Julian Göcke sah am Schluss sogar rot.

Die Gäste reisten mit sieben Feldspielern und einem Torwart an. Westerkappeln erwartete den Tabellenzehnten mit 14 hochmotivierten Spielern, die den Aufstieg anpeilen. Doch leicht machten es die Osnabrücker dem THC nicht. Fast alles was die Gäste hatten, versammelte sich auf dem Feld und hielt mit aller Kraft gegen das, was die volle THC-Bank zu bieten hatten.

Westerkappeln konnte sich bis zur Mitte der ersten Halbzeit immer nur auf ein bis zwei Tore absetzen. Den Grund dafür sah Halstenberg aber nicht unbedingt in der Stärke der Gegner, sondern eher im eigenen fehlerhaften Deckungsverhalten. Mit einer 3:2:1-Abwehr startete Westerkappeln. „Wir haben zu zaghaft reagiert und uns nicht richtig abgesprochen“, schlussfolgert er. Dabei hatte sich das Deckungssystem besonders im Freundschaftsspiel gegen den TuS Bramsche noch bewährt. „Aber jeder Gegner ist anders, fordert andere Reaktionen und wir mussten uns anpassen“, erklärte er die Umstellung zur 6:0-Abwehr.

Und siehe da: Als die Hacken am Kreis blieben, wurde das Spiel zu Gunsten des THC besser. Tor um Tor setzten sie sich ab und fanden in ihren eigenen Spielrhythmus. Zur Halbzeit stand es bereits 22:9.

Auf diese Weise ging es weiter, den Greteschern ging die Puste aus. Unglücklich in dieser Partie war die Aktion von Julian Göcke, der im Zweikampf um den Ball in der 58. Minute seinen Gegenspieler zu hart anging. Dieser verletzte sich auf Grund der Rangelei an der Schulter, der Schiedsrichter zog ohne zu zögern die Rote Karte. „Dieser körperbetonte Einsatz bei dem Torverhältnis war unnötig. Es ging aber alles recht schnell, ein unglücklicher Fehler“, räumte Halstenberg für seinen Schützling ein.

► Tore: Schneiders (8), Butzke (1), Kolek (2), Göcke (7), Laters (2), Schwab (3), Halstenberg (8), Meyer (5), Suppelt (4), Kiesewetter (1), Finke (3)

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