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THC-Handballer gegen Wallenhorst

Dirk Suppelt muss wegen eine Ellenbogenverletzung wohl am Sonntag ausgerecht im Spitzenspiel passen. Foto: Niklas TüpkerDas könnte sich lohnen, am Sonntag in die Westerkappelner Dreifachhalle zu gehen. Um 15 Uhr wird dort das Topspiel der Handball-Regionsoberliga angepfiffen. Dann trifft der Tabellenzweite THC Westerkappeln auf Spitzenreiter TSV Wallenhorst.

„Das ist die Feuertaufe für unsere Jungs“, sagt THC-Spielertrainer Timo Halstenberg und setzt dabei auf lautstarke Unterstützung von den Rängen. Schon das Hinspiel in Wallenhorst fand vor voll besetzter Tribüne statt.

„Da waren auch viele Westerkappelner mitgekommen. Aber auch viele Fans von anderen Vereinen wollten sich das nicht entgehen lassen“, erinnert sich Halstenberg an die prickelnde Atmosphäre. Den jungen THC-Spieler aber war eine gewisse Nervosität anzumerken, am Ende war es fehlende Cleverness, die zur 27:28-Niederlage führten. Diesmal will der THC zu Hause den Spieß umdrehen. „Jeder hat nützliche Tipps bekommen“, sagt Halstenberg. „Wie das im Spiel umgesetzt werden kann, muss man aber abwarten.“ Der THC-Coach setzt insbesondere auf die eigene Deckung. „Im Testspiel hat es gut geklappt. Aber gegen die eigene A-Jugend ist es dann doch noch etwas anderes, als später im Ernstfall“, so Halstenberg, dem zudem die personelle Situation ein paar Schweißperlen auf die Stirn treibt.

Definitiv ausfallen wird Julian Göcke, der sich im Testspiel wohl einen Außenbandriss zugezogen hat. Steffen Kiesewetter und Kai Schneiders haben Probleme mit der Wurfhand, Dirk Suppelt klagt über Schmerzen im Ellenbogen. „Das sind vier Hauptakteure“, sagt Halstenberg. Freude bereitet ihm aber die Entwicklung bei Nils Laters. „Der ist gut in Form und hat einen Schritt nach vorne gemacht“, baut der Trainer auf ihn.

Gewinnt der THC am Sonntag das Duell, dann ist im Kampf um Platz eins in dann noch fünf verbleibenden Spielen bis Ende März alles drin. Die Sache bliebe spannend. Für die nötige Stimmung am Sonntag ist vorgesorgt. Ein DJ sorgt für anfeuernde Musik. „Auch Getränke sind diesmal genug da“, verspricht Halstenberg. „Beim letzten Mal war alles ausverkauft!“

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