Steffen Kiesewetter (beim Wurf)) ist einer von vier Spielern des THC, auf die Trainer Timo Halstenberg am Sonntag in Wellingholzhausen verzichten muss. Foto: Niklas TüpkerNach dem Remis gegen Wallenhorst und vor dem Spiel am Sonntag in Wellingholzhausen (14.45 Uhr) war bei den Handballern des THC Westerkappeln Wunden lecken angesagt.

„Zu dem Spiel möchte ich mich eigentlich nicht mehr äußern, da kämen die Schiedsrichter nur schlecht weg“, ist THC-Spielertrainer Timo Halstenberg noch immer angesäuert. Dennoch gilt es den Blick nach vorne zu richten. „Wir wollen auf jeden Fall noch Zweiter werden“, hat Halstenberg als Parole ausgegeben. Im günstigsten Fall könnte es noch ein Relegationsspiel geben.

Das Spiel in Wellingholzhausen ist alles andere als ein Selbstläufer für den THC, der 37:17-Sieg im Hinspiel sollte nicht als Maßstab herhalten. „Damals waren wir komplett, diesmal sind wir im Rückraum schlecht aufgestellt“, sagt Halstenberg. Sebastian Kollek ist nach seiner roten Karte gegen Wallenhorst gesperrt, Dirk Suppelt muss aus privaten Gründen passen, Julian Göcke ist noch verletzt und Steffen Kiesewetter hat sich den Daumen geprellt. Dazu kommt, dass die Sporthalle in Wellingholzhausen harzfreie Zone ist.

„Das ist sicher ein Vorteil für den TV“, glaubt Halstenberg. Für den Westerkappelner Coach sind die Gastgeber eine Wundertüte. „Mal hopp, mal Top“, so Halstenberg. Der Angriff sei solide, zu Hause setze das Team meist auf die zweite Welle.

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