Dirk Suppelt (beim Wurf) zog sich am Sonntag einen Bruch im Ellenbogen zu und fällt damit für die beiden letzten Spiele des THC Westerkappeln aus. Foto: Christoph PieperDie THC-Handballer mussten gegen den SV 16 Osnabrück schon mit einem Mini-Kader antreten. Und dann verletzte sich auch noch Dirk Suppelt. Dennoch wurde die Partie gewonnen.

Mit einer „Not-Sieben“ haben die Handballer des THC Westerkappeln am Sonntag ihr vorletztes Heimspiel der Saison gewonnen. Mit dem 36:24 (14:10)-Sieg gegen den SV 16 Osnabrück wahrte die Mannschaft von Spielertrainer Timo Halstenberg die Chance auf Platz der Regionsoberliga. Der SV Eversburg verlor am Wochenende knapp mit 23:25 das Spitzenspiel beim Tabellenführer TSV Wallenhorst. Damit beträgt der Abstand der Westerkappelner (3.) auf den Zweiten Eversburg nur noch einen Punkt.

Den Sieg gegen den Spielverein hat sich der THC jedoch teuer erkauft. Nachdem kurzfristig Kai Schneiders absagen musste, bekam Halstenberg gerade sieben Akteure zusammen. Stephan Grewe musste auch noch aus der zweiten Mannschaft aushelfen. Zur zweiten Halbzeit traf auch Dirk Suppelt, der vorher als Coach der Lengericher Damen unterwegs war, ein. Nach einer dummen Aktion eines Osnabrückers stürzte Suppelt unglücklich und zog sich einen Bruch des Radiusköpfchens im Ellenbogen zu. Für ihn ist die Saison damit gelaufen.

Die personellen Umstellungen wirkten sich von Anfang an negativ auf das THC-Spiel aus. „Durch den geänderten Kader gab es doch etliche Abstimmungsprobleme“, gestand Halstenberg ein. Außerdem sei den Spielern anzumerken, dass drei Spieltage vor Schluss doch ein wenig die Luft raus sei. Dennoch erspielte sich der THC teilweise eine klare Führung, die die Gäste aber immer wieder verkürzen konnten. Nach einem vier-Tore-Vorsprung zur Pause bauten die Gastgeber im zweiten Durchgang den Vorsprung wieder bis auf zwölf Treffer aus.

Am kommenden Sonntag (11.45 Uhr) müssen die Westerkappelner Handballer zum letzten Auswärtsspiel bei der TSG Burg Gretesch (4.) antreten. Eine Woche später, 30. März, folgt dann zu Hause das Saisonfinale gegen Abstiegskandidat HSG Grönegau-Melle 2.

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