Steffen Kiesewetter knickte im Spiel gegen die TSG Burg-Gretesch um.Westerkappelns Handballer haben mit dem Sieg in Burg Gretesch Platz drei sicher. Dort fuhr die Mannschaft einen ungefährdeten Erfolg ein.

Die schlechte Nachricht vorweg, die Handballer des THC Westerkappeln haben am Sonntagvormittag in Burg Gretesch die zweite Halbzeit verloren. Die gute Nachricht ist, die Halstenberg-Sieben konnte in der ersten Hälfte so weit vorlegen, dass es dennoch zu einem ungefährdeten 32:24 (17:8)-Sieg reichte. So konnten es sich die Westerkappelner leisten, fünf Minuten vor Schluss der Partie es langsam angehen zu lassen. „Wir wollten nicht Gefahr laufen, dass sich bei unserer angespannten Personallage noch ein Spieler verletzt“, sagte THC-Coach Timo Halstenberg nach dem Spiel.

Der THC überraschte die Gastgeber mit einer offensiven Deckung. „Die hatten wohl gedacht, dass wir wegen unserer vielen Verletzten defensiv ins Spiel gehen würden und hatten sich darauf auch eingestellt.“, wunderte sich Halstenberg. So dominierte der THC von Beginn an das Spiel, dass beim Pausenpfiff (17:8) praktisch auch schon entschieden war. Leider hat es am Ende nicht ganz geklappt, mit dem vorsichtigen Spiel, denn Steffen Kiesewetter ist umgeknickt. „Aber das sieht nur nach einer Dehnung aus“, gab Halstenberg Entwarnung.

Einmal müssen die Westerkappelner noch ran. Am letzten Spieltag erwartet der THC am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) zum Saisonfinale den Abstiegsaspiranten HSG Grönegau-Melle 2. Um noch zweiter zu werden müsste – einen Sieg des THC vorausgesetzt – der SV Eversburg in Eicken verlieren. Platz zwei könnte vielleicht doch noch für ein Relegationsspiel herhalten. „Denn von oben kommt wohl keine Mannschaft in diese Liga“, so Halstenberg

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