Handball: Westerkappeln feiert 33:26-Erfolg gegen Grönegau-Melle

THC-Youngster Jona Freye (Mitte) entschied mit seinen 16 Treffern die Partie gegen Grönegau-Melle fast im Alleingang. Foto: Christoph PieperVor heimischem Publikum setzten sich die Westerkappelner Handballer souverän mit 33:26 gegen die HSG Grönegau-Melle 2 durch. Herausragender Akteur war dabei auf Seiten des THC der erst 17-jährige Jona Freye, der mit herausragenden 16 Toren das Spiel fast alleine entschied. Mit vier ausgefallenen Spielern und ohne den etatmäßigen Trainer Holger Helmich hatten sich die Westerkappelner auf ein schweres Spiel gegen den Verfolger aus Melle (Platz 4) eingestellt und brauchten auch einige Minuten um in das Spiel zu finden. „Wir hatten ein paar Anfangsschwierigkeiten mit einigen Pfosten- und Lattentreffern“, sagte Helmich-Vertreter Reiner Klenner nach dem Spiel.


Aus diesem Grund musste die THC-Sieben zunächst immer wieder den Ausgleich hinnehmen. Mit der Einwechselung von Jona Freye kam dann mehr Schwung ins Spiel. „Da haben wir mehr Druck aufbauen können und gut gespielt“, war Klenner zufrieden. „Auch in der Abwehr haben wir immer besser gestanden und konnten uns nach dem 6:6 dann auch absetzen.“ Mit einer beruhigenden 15:10 Halbzeitführung ging es in die Kabine und mit der gleichen Konzentration auch wieder auf das Parkett.


Dabei hatte Klenner auf Grund des spielfreien Totensonntags neben Jona Freye zwei weitere A-Jugendspieler zur Verfügung. Sowohl Steffen Kiesewetter, als auch Sebastian Kollek machten ihre Sache gut und konnten sich in die Torschützenliste eintragen.

Im Tor verhinderte Daniel Kellermeier mehrmals gedankenschnell die Meller Angriffsaktionen mit guten Paraden. Die einzigen beiden, die dem THC-Spiel am Samstag Abbruch taten, waren die Schiedsrichter. „Das waren heute zu viele Zwei-Minuten-Strafen“, urteilte Klenner nach dem Spiel. In der Tat verteilten die beiden Unparteiischen auf beiden Seiten so viele Zeitstrafen, dass die Mannschaften zeitweilig nur mit drei Feldspielern agierten und sogar selber nicht mehr wussten, ob sie denn nun zur Zeit in Unterzahl spielten oder nicht. „Wir haben trotzdem sehr gut zu ende gespielt“, lobte Klenner seine Mannschaft. „Das war heute auch mannschaftsmäßig besser, als in den letzten Spielen.“

Die letzten Minuten verstrichen schließlich ohne großartige Meller Gegenwehr, sodass der THC am Ende mit einem 33:26 Sieg aus der Halle ging, der es den Westerkappelnern ermöglicht, weiterhin auf den Spitzentabellenplatz zu schielen.

Tore: Suppelt (5), Köhler (7), Lasse Laters (1), Kollek (1), Kiesewetter (3) und Freye (16).

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