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Abschied: Vor dem Spiel gegen Wellingholzhausen verabschiedete Werner Schröer, Vorsitzender des THC Westerkappeln (vorne links) Trainer Holger Helmich (vorne 2. v.l.) und stellte gleichzeitig dessen Nachfolger Timo Halstenberg (3.v.l.) vor; rechts der 2. Vorsitzende Axel Münch. Foto: Uwe WolterEine Ära neigt sich dem Ende entgegen. Am Sonntag stand Holger Helmich zum letzten Mal in einem Heimspiel der THC-Handballer an der Seitenlinie. Die Mannschaft bedankte sich artig mit einem 37:22 (16:9)-Sieg gegen den TV Wellingholzhausen bei ihrem scheidenden Trainer.

Im Sommer 2003 übernahm Helmich das Traineramt beim THC von Uta Pabst. Zuvor war er als Spieler beim THC aktiv und hat mehrere Nachwuchsmannschaften betreut. Seine Trainerkarriere bei der Ersten begann mit einem Auswärtsspiel – damals in der Kreisoberliga – beim OSC Osnabrück 3. Der THC verlor 25:28. Damals wie heute noch dabei war übrigens Rene Köhler aus dem THC-Team.

Vor einem Jahr hätte es die Westerkappelner fast erwischt. Im allerletzten Augenblick aber zogen die doch noch den Kopf aus der Schlinge und schafften den Klassenerhalt in der Regionsoberliga. In der am kommenden Sonntag mit dem Spiel bei der GS Grönegau-Melle 2 (15.15 Uhr) zu Ende gehen Saison hat sich der THC im oberen Tabellendrittel etabliert. Damit übergibt Helmich seinem Nachfolger Timo Halstenberg, der von der ISV nach Westerkappeln zurückkehrt, nicht nur ein intaktes Team, sondern auch gute Voraussetzungen für die neue Serie. Vor allem ist es gelungen, einige hoffnungsvolle Nachwuchstalente in die erste Mannschaft einzubauen.

Im Spiel am vergangenen Sonntag wollte es die Mannschaft dann auch noch einmal wissen und die herben Niederlagen in den Wochen davor vergessen machen. Das hat mit dem klaren 37:22-Sieg gegen Wellingholzhausen auch gut geklappt. Nach ausgeglichenem Beginn führte der THC nach zehn Minuten mit 5:2. Die Gäste kamen aber bis zur 20. Minute wieder auf 8:9 heran.

„In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit haben wir den Grundstein für den Sieg gelegt“, meinte der THC-Coach nach Spielende. Zur Pause führte seine Sieben mit 16:9. „Wir standen sicher in der Deckung und haben vorne unsere Chancen genutzt“, so Helmich. Im zweiten Durchgang bauten die Hausherren den Vorsprung auf 20:10 aus und fuhr letztendlich souverän den klaren Sieg ein, „wobei wir noch einige Chancen haben liegen gelassen“, wollte der scheidende Trainer nicht ganz auf Kritik verzichten.

► Tore:Gröne (10), Kiesewetter (8), Suppelt (6),Schröer (5), Köhler (5), L. Laters (1); Grewe (1) und Butzke (1).

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