Oben v. l.: Lennart Berger, Jona Feye, Jannis Bensmann, Oliver Bierbaum, Steffen Kiesewetter, Trainer Kai Golchert Unten v. l.: Fabian Strätgen, Sebastian Kolek, Phil Harms, Marco Gasper, Julian Göcke, Lennart SchaustenDas Saisonziel der Mannschaft unter die ersten drei zu kommen hat die Mannschaft von Trainer Kai Golchert erreicht. Allerdings wäre auch noch mehr drin gewesen, dennoch kann man dem Erreichtem zufrieden sein.

Begonnen hat die Saison mit einem Auswärtssieg bei der HSG Osnabrück (36:30). Bereits das zweite Spiel gegen den späteren Meister OHV Aurich wurde aufgrund vieler technischer Fehler leichtfertig verloren.  Im Anschluss gab es dann zwei hart erkämpfte Siege in Bissendorf (37:33) und gegen Dinklage (35:30), bevor es zum späteren Vize-Meister nach Delmenhorst ging. Auch in diesem Spitzenspiel musste man sich geschlagen geben. Mit 22:36 ging es mit der Erkenntnis, dass es für ganz oben nicht reicht, auf die Rückreise. Diese Niederlage schien der Mannschaft einen richtigen Knacks gegeben zu haben, denn es gab mit zwei völlig indiskutablen Leistungen zwei Unentschieden in Varel (30:30) und beim Tabellenschlusslicht TV Neerstedt (29:29).

Anscheinend war das Warnschuss genug, denn mit einem  41:20 Heimerfolg gegen den bis dato Tabellendritten FC Schüttorf und dem folgendem Heimsieg gegen den Zweiten HSG Delmenhorst (31:29) zeigte die Mannschaft eindrucksvoll was in ihr stecken kann. Auch bei der anschließenden Niederlage in Aurich (28:30) zeigte das Team eine ansprechende Leistung ohne dafür belohnt zu werden.

In der Folge startete die Mannschaft eine Siegesserie. Die Spiele gegen Osnabrück (48:42), in Jever (31:26) und in Dinklage gewann die Mannschaft sogar ohne den einzigen Torwart. Es folgten drei weitere Heimsiege gegen Bissendorf (34:27), Jever/Schorsten (39:30) und Varel (31:22).

Im vorletzten Saisonspiel ging es in Schüttorf im direkten Duell um Platz drei. Das Team war gewillt ihr eigens gesetztes Ziel zu erreichen und startete wie die Feuerwehr. Am Ende wurde es ein 32:28 Sieg und die einzige Heimniederlage für Schüttorf.

Somit konnte man ohne jeglichen Druck ins letzte Spiel gehen. Mit dem Tabellenletzen Neerstedt kam ein dankbarer Gegner. Gerade die Älteren wollten ihre Jugendzeit anscheinend mit einer starken Leistung  beenden. Am Ende wurde es ein überragender 53:17 Sieg. Somit stellt die Mannschaft zumindest den Besten Angriff der Liga, wobei die Defensive die fünftschwächste ist. Hier liegen auch die Gründe, die ein besseres Abschneiden im Endeffekt verhinderten.
 
„Am Ende muss man sagen, dass viel mehr drin gewesen ist. Wenn man die beiden Unentschieden sieht und die unnötige Heimniederlage gegen Meister Aurich. Leider hat die Mannschaft zu spät gemerkt wie gut sie sein kann. Dennoch bin ich absolut zufrieden“, so das Fazit von Golchert.
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