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Wundertüte Bohmte

Mit einem Sieg wollen Jan-Nicolas Pötter (Mitte) und die THC-Handballer am Sonntag aus Bohmte zurückkehren.Foto: (Niklas Tüpker)Noch vier Spiele, dann ist die Handballsaison für den THC Westerkappeln gelaufen. Zum vorletzten Auswärtsspiel reisen die Mannen von Trainer Holger Helmich morgen zum TV Bohmte II (13 Uhr). Das Hinspiel war eine eindeutige Sache, der THC siegte mit 40:19. Doch Helmich warnt. „Bohmte am Mittag zu Hause ist wieder eine Wundertüte, man weiß nicht wer spielt“, so der THC-Coach. „Dennoch sollten die Wunder so sein, dass wir am Ende als Sieger das Feld verlassen.“
Aufpassen müssen die Westerkappelner nach Meinung ihres Trainers auf den rechten Rückraum. „Die sind sehr erfahren und haben über Jahre schon höherklassig gespielt“, so Helmich. „Darüber hinaus dürfen wir ihren Torhüter nicht warmwerfen. Wenn wir konsequent unser Spiel durchziehen, muss das auf jeden Fall reichen.“ Helmich fordert von seiner Mannschaft. dass sie sich in der Deckung wieder stabilisiert. „Durch Laufarbeit müssen die Räume zugestellt werden und wir müssen wieder in den Vordergrund stellen, dass in Zusammenarbeit zwischen Deckung und Torwart der Ball nicht ins Tor sollte.“ Zudem sollten im Angriff die torabschlüsse durch Zusammenspiel herauszuspielen. Helmich fordert dafür eine Mindestanzahl an erfolgreichen Pässen. Wenig zufriedenstellend war unter der Woche ein Trainingsspiel gegen die eigene zweite Herrenmannschaft für den Trainer verlaufen. „Wir sind individuell und als Gruppe einfach nicht diszipliniert genug“, lautete Helmichs Fazit daraus.

Mindestens zwei Akteure stehen morgen nicht zur Verfügung. Bastian Heins ist beruflich verhindert. Niklas Tüpker, der sich nach seiner letzten Verletzung gerade wieder herangekämpft hatte, fällt wegen eine neuen Handverletzung, die er sich beim Warmmachen gegen Eicken zugezogen hatte, wohl bis zum Saisonende aus. „Schade, er war dabei wider den Anschluss an die Mannschaft zu schaffen. Jetzt gilt es für Ihn die Verletzung vollständig auskurieren und dann neu angreifen“, sagt Helmich.
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