Dem Tabellenführer ebenbürtig

Ron Twiehaus (Nummer zehn) und Jan-Nicolas Pötter stabilisierten die THC-Defensive und ließen beim 20:22 gegen den Tabellenführer wenig zu.Foto: (Sonja Möller)zwar ohne Punkte, dafür aber mit einer gehörigen Portion Respekt kam der THC am Sonntagabend zurück nach Westerkappeln. Beim TV Bissendorf-Holte II verloren die Männer von THC-Trainer Holger Helmich knapp mit 20:22 (10:8), nachdem sie dem Tabellenführer der Landesklasse ein ebenbürtiges Spiel geliefert hatten.
„Der Anfang war allerdings wie verhext. Da hatten wir echt Pech“, erinnert sich Helmich. Ganze zwölf Minuten dauerte es, bevor dessen Männer das erste Mal trafen. Da lag Bissendorf bereits 3:0 in Front. „Aber wir haben uns wieder herangekämpft“, lobte der THC-Coach die Einstellung seines Teams. Timo Halstenberg, mit elf Treffern bester THC-Werfer, verwandelte zum 4:4 (15.). Die Partie plätscherte ausgeglichen dahin, bis der THC erstmals mit zwei Toren 8:6 in Führung ging (25.). Wohlgemerkt gegen die Mannschaft, die bis jetzt erst ein Spiel verloren hatte. „Da waren die ein bisschen nervös, dass nichts klappte“, erzählte Helmich gut gelaunt. Mit 10:8 ging es in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wackelten die Gäste in der Deckung. In nicht mal 120 Sekunden glich der TV aus (32.) „Ich hatte ein bisschen Sorge, weil das so schnell ging“, ahnte Helmich Ungemach. Doch trotz des schmalen Kaders von nur 12 Spielern fing sich der THC und ging mit 13:10 in Führung (37.). „Da war es auf einmal ganz still in der Halle“, konnte sich Helmich ein Grinsen nicht verkneifen. Verkehrte Welt für die erfolgsverwöhnten Hausherren. Es folgten fünf äußerst schlechte Minuten, in denen sich die Westerkappelner vorne unnötige Fehler leisteten und auf 13:16 (44.) zurückfielen.

Die Gäste kämpften bis zum Schluss, konnten den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Zwar keimte beim 18:20 in Minute 57 noch einmal Hoffnung auf, doch Bissendorf ließ nichts mehr anbrennen.

Die kommenden zwei Wochen hat der THC spielfrei, bevor es am 13. März gegen Dodesheide geht.

Tore: Halstenberg (11), Pötter (4), Grewe (3), Finke (1), Kamphues (1).
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