Was folgt auf einen Sieg?

Jan-Nicolas Pötter (hier mit Ball) will die Achterbahnfahrt seiner Mannschaft heute mit einem Sieg gegen den TuS BW Lohne stoppen. Foto: (Sonja Möller)Wer gerne Achterbahn fährt, kennt das Gefühl: Wenn man denkt, es geht geradewegs in den Himmel, fällt man plötzlich wieder in die Tiefe. Der THC Westerkappeln gleicht in dieser Saison einer nicht enden wollenden Achterbahnfahrt. Nach einem oder zwei guten Spielen folgt regelmäßig ein Tiefschlag mit einer deutlichen Niederlage - fast wie aus dem Nichts. Der Sieg gegen Friesoythe vergangene Woche wäre demnach ein Vorbote für eine Niederlage heute gegen den TuS BW Lohne (Anwurf: 19.30 Uhr).
Da haben die Westerkappelner allerdings etwas dagegen. „Der Sieg gegen Friesoythe hat uns aus unserem Tief geholt und war insbesondere für das Selbstvertrauen der Mannschaft enorm wichtig“, scheint THC-Trainer Holger Helmich wieder auf der Seite seines Teams zu stehen. „Nun wird sich zeigen, ob wir an die kämpferische Leistung anknüpfen können.“ Trotz schwankender Leistungen der Vorwochen traut Helmich seinen Jungs einen Punktgewinn zu. „Lohne ist ein schlagbarer Gegner, auch wenn das ein schweres Spiel wird.“

Besonders auf den linken und rechten Rückraum der Gastgeber müssen die Westerkappelner aufpassen. „Die haben uns im Hinspiel regelrecht abgeschossen“, erinnert sich Helmich noch gut. Damit nicht wieder so eine Talfahrt herauskommt, schärfte der Trainer seinen Männern für das heutige Spiel ein, in der Deckung zur Ballseite zu verschieben, früh anzugreifen und im Angriff die Lohner in Bewegung zu bringen. „Es reicht nicht, nur den Ball hin und her zu spielen.“

Vielmehr ist Konzentration gefragt. Und nach Möglichkeit jemand, der die Achterbahn mal für ein paar Spiele mit Blickrichtung Himmel anhält.
 

 

 

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