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Unzulänglichkeiten kosten THC möglichen Sieg

Henning ten Brink war vier Mal erfolgreich.Foto: (Uwe Wolter)Trotz eines holprigen Starts sah es für die Handballer des THC Westerkappeln am Samstagnachmittag in Lohne ganz gut aus. Nach 0:2-Rückstand und Dank eines gut reagierenden Torwarts Jens Barlag konnte der THC im ersten Durchgang zwischenzeitlich auf 8:4 davon ziehen. Bis zur 25. Minute bauten die Gäste den Vorsprung sogar auf 13:8 aus.
Alles sah danach aus, dass der THC mit einer beruhigenden Führung in Pause gehen konnten. Doch Verletzungen von Florian Finke und Ron Twiehaus führten zwangsläufig zu Umstellungen, die zunächst in der Deckung für Unruhe sorgten. „Wie aus dem Nichts haben wir in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit 1:5 gespielt und damit den Vorsprung verspielt. In dieser Phase haben wir es den Lohnern wieder zu einfach gemacht. Im Prinzip haben wir uns bei allen fünf Toren nicht wirklich gewehrt“, kritisierte THC-Trainer Holger Helmich. „In der Pause war klar, dass wir die Konzentration wieder erhöhen mussten und mit viel Disziplin die Torabschlüsse vorbereiten“, so Helmich weiter. Bis zur 40. Minute hatten die Westerkappelner wieder eine 19:16-Führung herausgespielt und hatte noch den Vorteil einer Überzahlsituation. „Diese konnten wir leider nicht nutzen. Wir haben unsererseits zwei sehr gute Tormöglichkeiten nicht genutzt, haben in Überzahl zwei Tore kassiert und selbst nur eins gemacht“, ärgerte sich der THC-Coach. Sieben Minuten später lag sein Team dann mit 21:23 zurück. „Wieder haben wir in dieser Phase 1:5 gespielt“, so Helmich.

Fünf Minuten vor Ende hatte der TuS Lohne den Vorsprung auf 27:23 ausgebaut. „Die Spieler haben bis zum Schluss gekämpft und alles versucht. Aber mehr als Ergebniskosmetik ist uns leider nicht mehr gelungen“, trauerte Helmich am Ende den verlorenen Punkten hinterher. „Leider ist bei uns in den letzten 15 Minuten die Struktur im Angriff verloren gegangen. In der Deckung haben wir das ganze Spiel betrachtet zu viele Tore nach Schneller Mitte bzw. erste und zweite Welle kassiert“, suchte der THC-Coach nach Gründen für die 28:20-Niederlage.

Nach den Ergebnissen aus den anderen Hallen ist der Druck für den THC nicht kleiner geworden. In der Woche nach Ostern kommt die englische Woche der Wahrheit mit Heimspielen gegen Dodesheide und Georgsmarienhütte. „Alles was Beine hat und uns anfeuern kann, muss sich in die Halle bewegen. Wir brauchen den achten Mann!“ fleht Helmich fast alle THC-Fans um Unterstützung an.

Tore: Pötter: (10), ten Brink (4), Halstenberg (4), Finke (3), Kamphues (3), Grewe (3) undTüpker (1).

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