Cloppenburg dreht nach der Pause auf

Dirk Suppelt (rechts) traf in Cloppenburg zwar sieben Mal, dennoch verlor der THC am Ende noch deutlich.Foto: (Sonja Möller)
Nach starker erster Halbzeit mussten sich die Handballer des THC Westerkappeln beim Tabellendritten der Landesklasse Weser-Ems TV Cloppenburg II am Ende doch geschlagen gegen. Lag das Team von Trainer Holger Helmich zur Pause noch mit zwei Treffern vorne (17:15), drehten die Gastgeber im zweiten Durchgang den Spieß - wie schon im Hinspiel - wieder um und gewannen am Ende mit 35:27.
Der THC begann in Cloppenburg stark. Nach zehn Minuten führten die Gäste mit 6:1. „Im Angriff haben wir die Torchancen geduldig herausgespielt und die 6:0-Deckung des Gegner wurde ein ums andere Mal ausgespielt“, sagte Helmich zu dieser Spielphase. Bis zur 22. Minute konnte der Vorsprung von fünf Toren (12:7) konstant gehalten werden. Dann konnte der THC aber eine zweimalige Zeitstrafe gegen den Deckungsspieler von Jan-Nicolas Pötter nicnt nutzen. Außerdem erlaubte die Helmich-Sieben dem Gegner im letzten Drittel der ersten Hälfte den Cloppenburger wieder einfache Tore aus dem Rückraum. Nach und nach verkürzten daher die Hausherren ihren Rückstand bis zum 15:17-Pausenstand.


„Obwohl wir nach der insgesamt starken ersten Halbzeit in die zweite Halbzeit mit viel Selbstvertrauen gegangen sind, schlichen sich dann aber plötzlich in unser Angriffsspiel Fehler ein“, wunderte sich THC-Coach Helmich. Diese Fehler nutzte Cloppenburg konsequent aus und wendete letztendlich damit auch das Blatt. Nach fünf Minuten führten die Gastgeber dann auch mit 18:17. Im weiteren Verlauf blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Als es schien, dass sich der THC im Angriff wieder stabilisiert hatte, erzwang Cloppenburg beim Stande von 26:21 in der 45. Minute quasi die Vorentscheidung.

Helmich nahm eine Auszeit. Der THC holte danach zwar auf 23:26 auf, doch die aufkeimende Hoffnung wurde schon bald wieder zerstört. Zehn Minuten vor Schluss lag der TVC mit 39:24 klar vorne. Der THC versuchte es mit Manndeckung gegen Cloppenburgs Rückraumschützen, dafür traf dann der Linksaußen.

Holger Helmich machte nach dem Spiel zwei Dinge für die Niederlage seiner Mannschaft verantwortlich: „Einerseits haben wir die Räume aufgrund der Manndeckung gegen Jan-Nicolas Pötter nicht nutzen können. Zum anderen haben die Rückraumspieler auf der linken und rechten Seite sehr viel Druck erzeugt und wir mussten immer wieder Tore hinnehmen.“

Tore: Suppelt (7), Pötter (6), ten Brink (4), Rieger (3), Finke (3), Halstenberg (3), Grewe (1).
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.