Die Nerven müssen halten

Jan-Nicolas Pötter (rechts) steht mit dem THC morgen vor einem wichtigen Spiel. Gegen den TuS Lemförde muss ein Sieg her, sonst wird es eng.Foto: (Sonja Möller)

„Wir dürfen uns nichts vormachen. Um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, müssen wir aus den verbleibenden drei Spielen noch mindestens vier Punkte holen Auswärts gegen Meppen wird es extrem schwer, bleiben also noch Lemförde und Gretesch“, sagt Holger Helmich, Trainer des THC Westerkappeln. Und die ersten beiden der geforderten vier Punkte wollen die Westerkappelner Handballer morgen, Sonntag, im Heimspiel gegen den TuS Lemförde einstreichen. Anwurf der Begegnung ist um 16.30 Uhr in der Dreifachhalle.

An die Gäste haben die Helmich-Mannen jedoch ungute Erinnerungen. „Im Hinspiel haben in Lemförde eine desolate Leistung abgeliefert. Daher ist schon morgen Wiedergutmachung angesagt“, fordert der THC-Coach. Sowohl im Angriff als auch in der Deckung lief damals beim 17:36 gar nichts. „Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen, in der zweiten ging es auch nicht viel besser“, erinnert sich Helmich nur ungern an das Hinspiel. Allerdings sei schon damals Lemförde ein schlagbarer Gegner gewesen, „Wenn jeder Spieler Normalform gehabt hätte“, so Helmich.

Für die Gäste aus Lemförde ist die Saison auch noch nicht gelaufen. Mit 20 Pluspunten sieht es momentan zwar nicht akut besorgniserregend aus, doch der TuS hat noch vier Spiele zu absolvieren. Alle gegen Mannschaften, die unbedingt punkten müssen um den Klassenerhalt in der Landesklasse Weser-Ems zu schaffen. Und das gilt auch morgen für den THC.

„Wir werden alles daran setzen, die ersten zwei Punkte am Sonntag zu holen“,sagt Helmich. Bis auf die Langzeitverletzten kann der THC-Coach auf alle Spieler zurückgreifen. „Wir haben ein Heimspiel und damit hoffentlich wieder das Publikum im Rücken. Das ist eine machbare Aufgabe, wenn nicht wieder wie kürzlich gegen Dodesheide die Nerven versagen“, hofft Helmich.

Bis zum Saisonfinale am 8. Mai folgen dann noch zwei Spiele. Bereits am Freitag, 30. April, geht es zum schweren Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten HSG Meppen-Twist. Dann kommt es am Samstag, 8. Mai (17 Uhr) zum „show-down“ in eigener Halle gegen die TSG Burg Gretesch. Dann wird feststehen, wohin der Weg des THC in der neuen Saison führt.

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