Heimdebüt für den THC

Manuel Schröer (links) und Timo Halstenberg wollen ihren Beitrag für ein erfolgreiches Heimdebüt des THC Westerkappeln in der neuen Saison leisten.Foto: (Sonja Möller)„Kopf hoch, das nächste Spiel kommt bestimmt.“ Mit diesen Worten hatte Holger Helmich in der vergangenen Woche versucht, seine Spieler nach der 28:31-Auftaktniederlage gegen den TSV Quakenbrück wieder aufzubauen. Der THC-Trainer wusste: Ein Spiel kann verloren gehen. Das ist nichts Ungewöhnliches. Es kommt nur darauf an, wie seine Handballer mit der Niederlage umgehen.

Sechs Tage hatten die THCler jetzt Zeit, die erste Partie abzuhaken und sich positiv auf die neue Herausforderung einzustimmen. Diese heißt SV Quitt Ankum, der morgen in der Dreifachsporthalle gastiert (Anwurf: 16.30 Uhr).

Obwohl die Ankumer ein bekannter Gegner für das Team um Kapitän Manuel Schröer sind, ist nicht klar, was die Hausherren erwartet. Denn die Gäste erwischten mit zwei Siegen in zwei Spielen einen guten Start und stehen auf Tabellenplatz zwei. „Das war unerwartet“, kommentiert THC-Trainer Holger Helmich, dem der aktuelle Kader des Kontrahenten nicht bekannt ist. Wenn man so will eine Überraschungsmannschaft, gegen die dem THC in der vergangenen Spielzeit ein hoher Sieg, aber auch eine deutliche Niederlage gelang.

„Es wird sicher schwer“, vermutet Helmich. Mit Jan-Niklas Rieger und Henning ten Brink fehlen ihm zwei wichtige Akteure. Wieder einsetzbar ist Florian Finke.

Um trotzdem den ersten Sieg der Saison vor heimischem Publikum feiern zu können, muss Helmichs Sieben in der Deckung beweglicher sein und konsequenter stören als noch in der Vorwoche. Und auch im Angriff sollten die Westerkappelner eine Schippe drauflegen: „Dort müssen wir uns ohne Ball besser bewegen“, betont der THC-Trainer. „Wichtig ist, dass wir uns strukturierter präsentieren.“

Wichtig ist dem Coach, dass seine Jungs sich als Einheit präsentieren. „Wenn jeder einzelne alles gibt und sich voll reinhängt, muss sich auch bei einer Niederlage niemand etwas vorwerfen“, versucht er gleichzeitig, Druck von seiner Sieben zu nehmen.

Ein Sieg wäre aber nicht nur für die Moral wichtig. Denn in den kommenden Wochen warten mit den beiden Top-Favoriten der Landesklasse, der HSG Grönegau-Melle und dem TV Bissendorf-Holte II, schwere Aufgaben auf den THC. Ein bisschen Rückenwind kann da nicht schaden.
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