Dritter Sieg für THC

Jan-Marten Schulte, der nach längerer Pause wieder im THC-Team stand, war mitbeteiligt am Sieg gegen Schüttorfs Reserve.Foto: (Uwe Wolter) Na bitte, es geht doch: Der THC hat am vergangenen Sonntag 35:27 (20:15) gegen den FC Schüttdorf II gewonnen und den dritten Saisonsieg eingefahren.

Mit den Gästen kam ein direkter Tabellenkonkurrent in die Dreifachhalle. Ein Sieg war für den THC also Pflicht. Zudem standen die heimischen Handballer nach den Niederlagen gegen Friesoythe und Lohne schon gehörig unter Druck. Doch mit der Genesung von Ron Twiehaus und Jan-Marten Schulte komplettierten zwei wichtige Spieler den Kader - wenn auch „nur für Kurzeinsätze“, wie THC-Trainer Holger Helmich betonte.

Dessen Mannschaft kam direkt gut aus den Startlöchern und führte nach sieben Minuten 5:1. Das kleine Polster reichte nicht, die Schüttdorfer Reserve kam bis auf ein Tor heran (5:6). „Hier haben wir ein paar sehr unglückliche Tore kassiert“, resümierte Helmich. Ein Pfostentreffer, zwei vergebene Tempogegenstößen und ein verworfener Siebenmeter führten sogar zum zwischenzeitlichen 8:8-Ausgleich der Gäste (15.). „In der Deckung haben wir da von der rechten Rückraumposition nicht energisch genug zugepackt.“

Es wurde unruhiger bei den THClern, die aber die passende Antwort gaben: Nach 20 Minuten führten die Hausherren wieder mit vier Toren Vorsprung (13:9). Allerdings ließen sie die Möglichkeit zum Davonziehen nach einem Foul an Maximilian Wiemann am Kreis und an Jan-Niklas Rieger auf Linksaußen aus und kassierten stattdessen zwei Tore. „Im Angriff hatten wir da leider nicht die Ruhe, diesen Vorteil eiskalt auszunutzen“, sagte Helmich. Mit 20:15 ging es in die Kabine. „Ein kleines, aber nicht beruhigendes Polster.“

Mit dem Vorsatz, in der Deckung noch konsequenter zu agieren und die Rückraumspieler durch den Kreisläufer zu entlasten, zogen die THCler auf 25:17 (40.) davon. „Leider haben wir es versäumt, diesen Vorsprung noch weiter auszubauen“, bedauerte Helmich. So gelang es seinem Team nicht, einige Überzahlsituationen gegen Ende der Partie zu nutzen. Zu viel Hektik vorne führte zu Fehlern im Passspiel. Nach 50 Minuten kamen die Schüttdorfer noch einmal auf 23:28 heran. Dieses Mal war das Polster aber groß genug, um die kleine Schwächephase zu überstehen. Die Hausherren zogen auf 33:24 davon.

„Wichtig war, dass wir gewonnen haben“, betonte Helmich. Mit dem 35:27 hat dessen Mannschaft die Abstiegsränge verlassen. Gewonnen ist damit aber noch nichts: „Um in das gesicherte Mittelfeld der Tabelle zu kommen, müssen wir jetzt nachlegen und uns weiter einspielen“, mahnt Helmich. Am kommenden Sonntag steht dann das schwere Spiel gegen die Reserve des TV Cloppenburg an.
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