Der Knoten muss platzen

Hoch motiviert: Der THC, hier mit Dirk Suppelt (rechts), will endlich auch auswärts Zählbares einfahren.Foto: (Sonja Möller) Von einem Fluch zu sprechen wäre vielleicht verfrüht. Schließlich standen in dieser Saison erst vier Auswärtsspiele für den THC an. Und trotzdem: Bisher kehrten die Westerkappelner Handballer immer mit leeren Händen aus der Fremde zurück. Das soll morgen gegen den TuS Lemförde (Anwurf: 16 Uhr) endlich anders werden: „Ein Sieg ist Pflicht“, stellt THC-Trainer Holger Helmich klar, was er will. „Der Knoten muss auch auswärts platzen.“

Zwei Punkte könnten die THCler wahrlich gut gebrauchen. Zwar stehen sie auf einem Nichtabstiegsplatz, das aber punktgleich mit dem FC Schüttdorf, der nur das schlechtere Torverhältnis hat. Um Anschluss an das Mittelfeld zu halten, benötigen die Helmich-Mannen Zählbares.
Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, die in letzter Minute eingefangenen 28:29-Niederlage vom vergangenen Sonntag abgehakt. „Alle sind motiviert und gewillt, die Partie gegen Lemförde erfolgreich zu gestalten“, freut sich Helmich, dem der komplette Kader zur Verfügung steht.

Selbstbewusst auftreten werden die THCler allerdings auch müssen. Denn Lemförde blickt auf einen bisher optimalen Saisonverlauf, der ihnen Selbstvertrauen und derzeit Platz acht einbrachte.

Der erste Erfolg in der Fremde ist für den THC trotzdem machbar. Es liegt jetzt an jedem selbst, den drohenden Fluch im Keim zu ersticken.
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