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Konzentrierte Abwehrleistung

Jan-Nicolas Pötter (Mitte) war am Sonntag mit zehn Treffern bester THC-Schütze gegen Quakenbrück. Rechts: Henning ten Brink. Foto: (Sonja Möller) Der THC hat das Siegen doch noch nicht verlernt. Die Handballer aus Westerkappeln gewannen am Sonntag das Kellerderby in der Landesklasse Weser-Ems gegen die Gäste vom TSV Quakenbrück mit 35:27 (19:11).
Von Anfang an wurde stabil in der Abwehr gearbeitet. Vor allem Ron Twiehaus trug mit seiner Leistung zur Stabilisierung bei. Auf der anderen Halbposition überzeugte Niklas Rieger. So konnte sich der THC von 2:2 auf 9:3 in der 12. Minute absetzen. Nach 20 Minuten lagen die Hausherren mit 15:7 vorne. Danach aber schlichen sich Nachlässigkeiten ins Spiel des THC ein. Das nutzten die Gäste das eine und andere Mal aus. „Wir können aber von Glück sagen, dass die Quakenbrücker sehr viel Pech im Abschluss hatten“, sagte THC-Trainer Holger Helmich nach Spielende. Mehrfach retteten Pfosten und Querlatte. Sonst wäre das Ergebnis zur Pause (19:11) wohl knapper ausgefallen. In der zweiten Hälfte baute Westerkappeln seinen Vorsprung bis zur 45. Minute auf 27:14 aus. So war das Spiel gegen den Tabellenletzten zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen. Angesichts des sicheren Erfolgs ließ sich der THC in der Schlussphase noch zu einigen unnötigen Zeitstrafen hinreißen. „Das hat eindeutig unseren Spielfluss gestört“, kritisierte Helmich. „Wir haben Quakenbrück dadurch noch einmal herankommen lassen.“ Doch bis auf mehr als sechs Treffer beim 31:25 langte es für die Gäste nicht mehr. Am Ende fuhr der THC einen sicheren 35:27-Sieg ein.

Neben Jan-Niclolas Pötter und Henning ten Brink konnte sich auch Manuel Schröer einige Male gut in Szene setzten. Schröer hat allerdings am Sonntag vorerst sein letztes Spiel für die Helmich-Sieben bestritten. „Er geht für einige Monat ins Ausland“, so der THC-Coach.

Trotz des Sieges bleibt Holger Helmich auf dem Teppich. „Es ist sicher nicht alles Gold was glänzt, aber wir waren erfolgreich und das ist entscheidend“, so der Trainer. „ Hoffentlich haben die Spieler Ihr Selbstvertrauen gestärkt, damit wir bei künftigen Aufgaben ebenfalls erfolgreich sind.“ Am kommenden Wochenende gälte es nun den nächsten „Big Point“ zu setzten. Dann muss der THC beim Tabellennachbarn in Ankum antreten (Samstag 19.30 Uhr).

Tore: Pötter (10), Schröer (5), ten Brink (5), Halstenberg (5), Fnke (4), Twiehaus (2), Rieger (2) und Kamphues (2).
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