THC-Sinkflug setzt sich fort

Nicolas Pötter (rechts) und der THC kehrten aus GM-Hütte wieder mit leeren Händen zurück. (Foto: Sonja Möller)Mit dem Willen endlich die Wende herbei zu führen, waren die Handballer des THC Westerkappeln am Samstag nach Georgsmarienhütte gefahren. Doch dieses Vorhaben schlug erneut fehl. Am Ende kassierten die Mannen von Trainer Holger Helmich eine zwar knappe, aber auch einmal mehr verdiente 28:30 (12:16)-Niederlage beim Aufsteiger TV GM-Hütte II. Hätten die Gastgeber, die das Spiel von der ersten Minute an hochkonzentriert angegangen waren, ihre Chancen in der Offensive noch besser ausgenutzt, wäre die Niederlage aus THC-Sicht wohl noch deutlicher ausgefallen.

Schnell lagen die GM-Hütter mit 3:1 und 5:3 in Führung. Der THC tat sich im weiteren Spielverlauf schwer. Positiv war aber die Leistung im linken Rückraum. Hier bereiteten die Westerkappelner den Gastgebern immer wieder arge Probleme dank eines starken Zweikampfverhaltens. Dadurch konnten die Westerkappelner immer wieder Lücken aufmachen und schafften schließlich nach einem 7:10-Rückstand den Ausgleich (10:10). Zwar klappte bei GM-Hütte längst nicht alles in der Offensive, aber durch gutes Zweikampfverhalten wurden die nötigen Räume geschaffen, um wieder davon zu ziehen. Bis zum Pausenpfiff hatten sich die Gastgeber einen Vier-Tore-Vorsprung (16:12) erarbeitet.

Nach Wiederbeginn der zweiten Hälfte änderte sich nur wenig. Bis zum 21:17 hatten die Hausherren die Partie scheinbar sicher im Griff. Allerdings fehlte die letzte Konsequenz bei der Chancenverwertung, so dass der THC zurück ins Spiel fand. Beim Stande von 24:26 aus Gästesicht hätte das Spiel kippen können. Zeitweise standen auf GM-Hütter Seite nur drei Feldspieler auf dem Feld, da sich das Team etliche Zeitstrafen einhandelte. Als die Sieben aber wieder komplett waren, sorgte der Aufsteiger für die Vorentscheidung in dieser Begegnung. GM-Hütte baute seinen Vorsprung auf 30:25 aus. Der THC konnte zwar in der Schlussphase noch auf 28:30 verkürzen, aber das war schon alles gelaufen.

Bis zum kommenden Sonntag, 7. Dezember, müssen Trainer und Mannschaft nun versuchen, die Defizite aufzuarbeiten, um das vielleicht schon vorentscheidende Spiel für den weiteren Saisonverlauf zu bestehen. Am zweiten Adventsonntag geht es nämlich nach Emlichheim. Der SCU steht mit vier Punkten auf dem 12. Rang der Landesklasse ? einen Rang vor dem THC. Das ist für Holger Helmich und Co. ein echtes Vier-Punkte-Spiel. Ein Sieg ist schon Pflicht, um den Abstiegskampf nicht noch weiter zu verschärfen.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.