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Auswärtsfluch will nicht weichen

Jens ten Brink war in Ankum dreimal für den THC erfoglreich. Dennoch verloren die Westerkappelner erneut auswärts und warten in fremden Hallen weiter auf den ersten Punktgewinn. (Foto: Sonja Möller);desc=Jens ten Brink war in Ankum dreimal für den THC erfoglreich. Dennoch verloren die Westerkappelner erneut auswärts und warten in fremden Hallen weiter auf den ersten Punktgewinn. (Foto: Sonja Möller)Auf dem richtigen Weg sieht Trainer Holger Helmich seine Handballer nach dem Spiel in Ankum. Doch auch dort konnte der THC Westerkappeln am Samstag seinen Auswärtsfluch nicht überwinden. Mit 24:25 unterlag der THC denkbar knapp, blieb aber erneut ohne Punkte.

Etwas holprig auf beiden Seiten gestaltete sich die Anfangsphase des Spiels. Die Westerkappelner hatten gleich Pech bei zwei „Holztreffern“ von Nico Bollmann und Henning ten Brink. Letzter hatte sogar eine besondere Vorlieb zum Torgebälk. Dreimal scheiterte der Westerkappeln in aussichtsreicher Position am Pfosten. „In dieser phase hätten wir uns schon absetzen können“, trauerte daher Holger Helmich den vergebenen Chancen hinterher. Dennoch konnte der THC sich auf drei Treffer zum 9:6-Zwischenstand absetzen.

 

Dann nahmen die Gastgeber eine Umbesetzung im linken Rückraum vor, was den THC kurzzeitig aus dem Konzept brachte. Die Ankumer versuchten es über die erste und zweite Welle mit Erfolg. So drehten sie die 10:7-Führung der Westerkappelner bis zur Pause in eine 11:10-Führung für sich um. Vor allem einige indivduelle Fehler auf THC-Seiten wurden den Gästen zum Verhängnis.

Nach Wiederbeginn blieb die Partie zunächst ausgeglichen, ehe die Ankumer eine Überzahlphase nutzen und bis Mitte der zweiten Hälfte auf 19:15 davonziehen konnten. Aber der THC wehrte sich nach Kräften und besann sich seines Kämpferherzes. Tor um Tor konnte die Mannschaft aufholen. Fünf Minuten vor Ende der Partie war der Gleichstand zum 22:22 erreicht. Sogar eine Führung war möglich, doch weitere gute Chancen blieben leider ungenutzt.

Knapp zwei Minuten vor Schluss bei 23:22-Führung für die Hausherren kassierten die Ankumer aber auch eine Zeitstrafe. Jens ten Brink konnte so auch den Rückstand egalisieren. „Doch leider kassierten wir nach einfachen individuellen Fehlern im Angriff danach zwei Tore und konnten selbst nur eins erzielen“, beschrieb THC-Coach Holger Helmich die Schlussphase, die letztendlich zur unglücklichen Niederlage führte.

„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gut gespielt, gekämpft bis zum Schluss und nie aufgegeben“, sagte Helmich anschließend. Die taktischen Maßnahmen seien auch insgesamt erfolgreich umgesetzt worden. „Wichtig ist nur, dass wir uns auch auswärts für eine solche Leistung belohnen müssen und unsere Früchte ernten“, so Helmich weiter. Erneut bemänglte der Trainer aber wieder die hohe Zahl an individuellen Fehlern. „So haben wir uns die Niederlage selbst zuzuschreiben“, sagte der Coach. „Aber wir sind auf dem richtigen Weg.“

In Ankum trafen für den THC: Schröer (7/6), H. ten Brink (6), J. ten Brink (3), Pötter (2), Halstenberg (2), Finke (2), Bollmann (1) und Rattay (1).

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