Sieg für die 1. Herren

b_400_300_16777215_00_images_image_Startseite_1herrennordhornspiel.jpgKein Spiel für schwache Nerven war die Pasrtie des THC gegen die TSG Burg-Gretesch am Sonntagnachmittag. Eher glichen die 60 Minuten einem hochspannenden Krimi, der die Zuschauer bis zur Schlusssekunde in Atem hielt und im Unklaren ließ, wer gewinnt. Während ein Film dafür das Lob der Zuschauer bekommt, brachte der Handballkrimi dem THC am Sonntag zwei lebenswichtige Punkte im Abstiegskampf.

Nach der unglücklichen Niederlage gegen die HSG Friesoythe vor einer Woche, haben sich Spieler und Trainer des THC zusammengesetzt und über die Situation gesprochen. Der Tenor war klar:"Wir wollen auf jeden Fall kämpfen und alles tun, um ein gutes Spiel abzuliefern", fasste THC-Coach Holger Helmich die Einstellung der Mannschaft zusammen.

Die TSG Burg-Gretesch machte es den Westerkappelnern dabei nicht gerade leicht. Aggressiv kämpften die Gäste um jeden Ball, entschieden Eins-zu-eins -Situationen für sich und verteidigten offensiv. Gegen das Westerkappelner Kollektiv tat sich der Tabellensiebte trotzdem schwer. Zwar war dessen rechter Rückraumspieler im Torabschluss äußerst gefährlich. Doch Ron Twiehaus zeigte eine klasse Leistung in der Deckung und legte den Gretescher souverän lahm.

Jeder hängte sich voll rein, ging auch in die Zweikämpfe, die aussichtslos schienen. Mit Erfolg: In der 30. Minute verwandelte Manuel Schröer einen Siebenmeter zum stratisch wichtigen 13:12 Pausenstand. Diesen knappen Vorsprung verteidigte der THC selbst in viermaliger Unterzahl und baute ihn auf vier Tore aus.

Dann die nächste Spannungskurve: Die Gäste trafen mehrfach in Folge. Sieben Minuten vor Schluss hätte die Partie kippen können. Doch mit zwei schnellen Tempogegenstößen von Timo Halstenberg und Tobias Coquette behielten die Hausherren Oberwasser.

30 Sekunden vor dem Ende hatten die Gretescher den Ball und griffen beim Stand von 28:27 nochmals an. Der Sieg stand auf Messers Schneide. "Dann kam für uns das Glück hinzu", so Helmich. Lutz Kreienbrock lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an den Innenpfosten, von dort prallte das Leder zurück, und Timo Halstenberg schlug ihn mit dem Schlusspfiff ins Aus.

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