Kraft und Mut für das Saisonfinale

Jens Ten Brink (MItte) gab der THC-Abwehr in Eicken den nötigen Halt. An Ende stand ein 31:30-Sieg zu Buche. (foto: Sonja Möller

„Aus diesen Spielen schöpft man Kraft und Mut für das Saisonfinale“, strahlte Holger Helmich, Trainer der Handballer des THC Westerkappeln, nachdem seine Mannschaft gerade bei der Eickener Spielvereinigung knapp mit 31:30 (13:14) gewonnen hatte. Es war der dritte Sieg in Folge, wovon zwei auswärts gelangen !

Der THC-Coach konnte in Eicken auch Jens ten Brink einsetzen und hatte damit eine Alternative mehr. Doch die Anfangsphase sah zunächst gar nicht so gut aus. Die Westerkappelner hatten Probleme mit der Ausrichtung der Deckung, „weil wir uns zu wenig ohne Ball bewegten“, so Helmich. Die Folge war ein 1:4-Rückstand. Dazu kam, dass Ron Twiehaus bereits nach elf Spielminuten die zweite Zeitstrafe bekam. Das brachte das Konzepts des Trainer auch durcheinander. „Ich konnte Ron in dieser Phase nicht weiter einsetzen, da der Gegner sehr stark bei der Körpertäuschung war und der Schiedsrichter sicher bei einem weiteren Foul die dritte Hinausstellung gegeben hätte“, erklärte Holger Helmich später. Da zahlte es sich aus, das eben der bereits erwähnte Jens ten Brink mit nach Eicken fahren konnte.. Er übernahm die Position in der Deckung und hatte fortan den Eickener Gegenspieler im Griff.

Auch im Angriff lief es plötzlich besser, so dass der THC eine 9:5-Fürhung herausspielen konnte. Doch dann schiend as Aluminium es gegnerischen Tores plötzlich eine zu starke Anziehungskraft für den Ball zu haben. nach vier Lattentreffern kam Eicken zurück ins Spiel und glich zum 10:10 aus. Zur Pause führten die Hausherren schließlich knapp mit 14:13.

Die erste Viertelstunde nach Wiederanwurf lief der THC meiest einem Rückstand von ein oder zwei Toren hinterher. Doch beim 23:23 wurde der Ausgleich geschafft. Dabei hätten die Helmich-Mannen zu diesem Zeitpunkt schon in Führung liegen müssen, denn viele, fast zu viele, gute Torchancen – unter anderem fünf Strafwürfe – wurden vergeben.

Aber die Eickener schwächten sich durch ihre eigene aggressive Spielweise im zweiten Durchgang selbst. Bis zur 50. Minute kassierten sie acht Zeitstrafen. Fünf Minuten vor Schluss lag der THC mit 30:25 vorne und schien einem sicheren Sieg entgegen zu steuern. Doch nachdem die Gastgeber auf Manndeckung umstellten und der THC wzei Zeitstrafen in kurzer Folge hinnehmen musste, wurde di Partie zunehmend hektisch und Eicken holte zum 30:28 auf. Dann aber gelang Henning ten Brink mit einem wuchtigen Wurf in den oberen Torwinkel ein wunderschönes Tor. Das reichte zum Sieg. Eicken kam nur noch bis auf einen Treffer heran.

Nachdem Sieg bewahrte Holger Helmich aber weiter einen kühlen Kopf. „Wir haben auch weiterhin noch nichts erreicht. Es bleibt sehr, sehr eng in der Tabelle“, meinte der Coach, der aber gleichzeitig seiner Truppe ein dickes Lob „für die Rückrunde und das Spiel in Eicken“ aussprach. „Die Konzentration und der Einsatz sind vorbildlich. Man merkt, dass alle für das Ziel Klassenerhalt an einem Strang ziehen. Eine kleinen Wehrmutstropfen gab es aber auch. Nicolas Bollmann hat sich vermutlich eine Bänderdehnung zugezogen und wird vermutlich erst einmal bis auf Weiteres ausfallen.

Für die Tore in Eicken sorgten am Sonntag: Schröer (8), H. ten Brink (7), Pötter (7), Finke (3), J. ten Brink (2), Schulte (2) und Coquette (1).

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