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Versöhnlicher Saisonausklang

Siebn Tore warf Timo Halstenberg (links) am Samstag im letzten Saisonspiel des THC beim 29:25-Sieg gegen die HSG Friesoythe. (Foto: Sonja Moeller)

Die Saison in der Landesklasse Weser-Ems endete am Samstag für den THC Westerkappeln mit einem 29:25 (16:9)-Sieg gegen die HSG Friesoythe. Ein versöhnlicher Abschluss, der für die Helmich-Mannen aber nur noch symbolischen Wert hatte. Die Spielzeit ist für den THC bereits seit drei Wochen beendet. Seitdem steht fest, dass nur vier der bis dato angenommen fünf Teams absteigen – die Rettung vier Spieltage vor Schluss. „Danach war der Druck raus, auch bei mir. Das kann ich keinem übel nehmen“, stellte sich Holger Helmich klar hinter sein Team, dass drei Auswärtsniederlagen in Folge kassierte. Allerdings sieht Spieler Henning ten Brink den Grund dafür auch anderswo: „Gegen Nordhorn haben wir unglücklich verloren. Und unsere junge Mannschaft steckt das nicht einfach so weg.“ Das Team kam in negatives Fahrwasser. Umso erleichterter war der 23-Jährige am Samstag: „Mit dem Sieg heute haben wir Moral bewiesen und bis zum Ende durchgezogen.“

Zuvor hatte seine Mannschaft eine engagierte Leistung gezeigt. Der THC erwischte dabei einen guten Start: Nach sechs Minuten stand es bereits 7:1 für die Hausherren. Wie befreit spielten sie auf und ließen dem bemitleidenswerten Friesoyther Torwart keine Chance. Eine deutliche Revanche für die Hinspielniederlage deutete sich an. Zwar vergaben die Hausherren einige aussichtsreiche Möglichkeiten, doch Garant für den Sieg war die gute Defensivarbeit. Wie eine Mauer standen sie hinten und zwangen die HSG Friesoythe zu schnellen und dadurch ungenauen Abschlüssen. Die Gäste hatten nicht ihren besten Tag erwischt.

Nach dem Seitenwechsel zog der THC bis auf zehn Tore auf 22:12 davon (38.). Ein Kantersieg bahnte sich an. Ob Henning ten Brink mit seinen wuchtigen Würfen aus dem Rückraum, Timo Halstenberg von Rechtsaußen oder Tobias Coquette von der linken Seite, jeder spielte seine Stärke aus. Selbst Ron Twiehaus, der normalerweise die THC-Abwehr verstärkt, versenkte das Leder bei zwei Tempogegenstößen im gegnerischen Tor.

Sieben Minuten vor Schluss stand es 29:20 gegen den direkten Tabellennachbarn. Der HSG Friesoythe gelangen dann aber noch fünf Buden, die die Stimmung des THC-Trainers leicht trübten. „Ein Sieg mit zehn Toren Vorsprung wäre schön gewesen.“ Vielleicht ein Ziel für die kommende Saison, in der die bisher unter Doppelbelastung stehenden A-Jugendlichen nur noch bei den Senioren aktiv sind.

Die THC-Spieler freuen sich jetzt auf die Mannschaftsfahrt in der kommenden Woche nach Mallorca. Danach nehmen sie an einem Beach-Handball-Turnier auf Norderney teil, um dann in die Saisonvorbereitung zu starten.

Tore: Halstenberg (7), ten Brink (7), Pötter (5), Coquette (4), Schröer (2), Twiehaus (2), Finke (1).

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