Dolomiti-Radmarathon - Radsport vor traumhafter Hochgebirgskulisse



dolomiti2.jpgNur eine Woche nach dem „Alb-Extrem“ stand für die THCler Reinhard Jansson und Friedel Meyer mit dem „Dolomiti-Radmarathon“ ein weiteres radsportliches Ereignis auf dem Programm. Begleitet wurden sie dabei von Angelika Meyer und den „Südschweden“ Stephanie Mommertz, Martin Hansjürgens, Uli Meyer und Maik Wolf. Sie hatten sich den Radsportfreunden Bartholomä angeschlossen, um gemeinsam mit weiteren 25 Sportlern von der Schwäbischen Alb die Herausforderung „Dolomiti“ in Angriff zu nehmen.

dolomit1.jpgDer „Dolomiti“ gehört aufgrund der beeindruckenden Hochgebirgskulisse und der Tatsache, dass die Straßen für den Autoverkehr gesperrt sind, zu den attraktivsten Rundfahrten in Europa. Der Schwierigkeitsgrad kommt durch das Streckenprofil zum Ausdruck. Die Teilnehmer konnten zwischen der „Sella-Ronda“ (57 KM - 1.747 HM), der „Mittleren Strecke“ (110 KM – 3.030 HM) und der „Maratona-Strecke“ (147 KM – 4.345 HM) wählen. Dank der guten Organisation mit über 1.000 Helfern hatten die Teilnehmer pünktlich um 06:15 Uhr ihre Startzonen eingenommen. 8.691 Radsportler mussten bei 6 Grad (plus) nicht lange auf den Startschuss warten. Unter Begleitung von zwei Hubschraubern nahm die riesige Radfahrerschlange den ersten Pass, den Passo di Campolongo (1.875 m) fast noch in geschlossener Formation. Auch am Anstieg zum Passo Pordoi, mit 2.249 m das Dach der Strecke, war das Feld noch dicht gedrängt. Bereits bei der Einfahrt in den Pass zeigte sich den Teilnehmern mit den 34 Serpentinen ein beeindruckendes Bild. Auf dem Pass angekommen war der Blick zurück ins Tal nach Arabba ein Genuss. Während man die Hürde genommen hatte waren auf den einsehbaren Teilstücken noch hunderte von Radlern zu sehen. Die Teilnehmer der „Sella-Ronda“ hatten jetzt die Hälfte der Strecke zurückgelegt und vor dem Ziel in Corvara nur noch Sellajoch (2.244 m) und Grödnerjoch (2.121 m) zu bewältigen. Zu ihnen gehörte auch Angelika Meyer, die vom Zieleinlauf unter dem Beifall der Zuschauer begeistert war.

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Die Teilnehmer der „Mittleren Strecke“ und der „Maratona-Strecke“ mussten noch einmal über den Passo di Campolongo, um dann durch das schöne Buchensteintal bis zur Streckenteilung nach Cernadoi zu fahren. Hier entschied sich Stephanie Mommertz für den direkten Weg auf den Passo Falzarego (2.105 m). Die anderen „Südschweden“ wählten die Fahrt über Colle Santa Lucia zum schwierigsten Anstieg der Tour, dem Passo Giau (2.238 m). Der Anstieg verlangte mit einer Länge von gut 10 Kilometer und wenig Kehren von den Teilnehmern viel Stehvermögen. Oben angekommen wurden sie mit einem Blick auf die umliegenden teils schneebedeckten Berge belohnt.

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Nach einer berauschenden Abfahrt in Richtung Cortina wurde dann der Passo Falzarego genommen. Der Passo di Valparola (2.192 m) war für die Radler dann nur noch eine Beigabe. Als Genuss und Belohnung für die erbrachte Leistung kam dann die rd. 15 Kilometer lange Abfahrt durch das Valle die S. Cassiano.


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Alle „Südschweden“ erreichten das Ziel deutlich im Zeitlimit. Es war für alle ein Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden. Kein Wunder das beim Abendessen im Hotel Mezdi die Frage aufkam „Und was machen wir im nächsten Jahr?“.

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